Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Schwierige Panoramen meistern

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

In diesem Tipp am Donnerstag möchte ich Ihnen kurz und knackig zwei Funktionen näher bringen, die Ihnen beim Erzeugen und Bearbeiten von Panoramen gute Dienste leisten werden. Ich habe hier ein Panorama aufgenommen, und zwar von einer Szene an der Mur in Graz. Und das habe ich gemacht, ja, weil es da ziemlich eng war und ich mit einer etwas längeren Brennweite fotografiert habe, in zwei Reihen, einmal eine untere Reihe von links nach rechts, und eine obere Reihe von rechts nach links. So, und das wollte ich dann so als Panorama zusammenfügen, habe dann aber festgestellt, dass mir auf dieser Aufnahme der Kirchturm fehlt, also die Spitze davon. Also bin ich nochmal dahin gestiefelt und habe dann von der gleichen Stelle aus einfach nochmal ein Bild gemacht, auf dem der Kirchturm zu sehen ist. Ja, und das kann ich jetzt alles zusammenrechnen zu einem Panorama. Das funktioniert in der Regel recht gut in Photoshop, Und zwar machen Sie es am einfachsten nicht aus Photoshop heraus, sondern hier, so wie ich, aus der Adobe Bridge, markieren dann alle Bilder dort und gehen dann über "Werkzeuge Photoshop" und hier nennt sich das Ganze "Photomerge". So, da klicke ich drauf, dann wechseln wir zu Photoshop, ich bekomme diesen Dialog, und in der Regel können Sie hier alles so eingestellt lassen, wie es ist. "Auto" erkennt automatisch, wie die Bilder zusammenzufügen sind. Wenn Sie die geometrische Verzerrung korrigieren möchten an dieser Stelle, dann können Sie das machen, Sie erhalten dann aber oft sehr unschön verzerrte Fotos, die sich nicht so leicht mehr korrigieren lassen. Das müssen Sie mal ausprobieren an verkleinerten Bildversionen. Was ich Ihnen aber empfehlen würde, wäre hier zum Beispiel in den neueren Photoshop-Versionen die inhaltsbasierte Füllung für transparente Bereiche gleich mal automatisch machen zu lassen. Das können Sie auch alles nachträglich korrigieren, wie ich Ihnen gleich zeigen werde. Aber, damit haben Sie schon mal einen guten Ausgangspunkt, um zu sehen, ob eine inhaltsbasierte Füllung denn funktioniert. Also klicke ich hier mal drauf und klicke dann auf "OK". Dann rechnet Photoshop kurz und richtet die Bilder aneinander aus und erzeugt entsprechende Masken und Helligkeitsanpassungen, um diese Bilder zu überblenden. Ja, so sieht das Ganze dann aus. Und wenn ich jetzt die Auswahl mal aufhebe, dann denke ich mal, kann sich das im Prinzip ganz gut sehen lassen. Was ich hier aber auch sehe, ist Folgendes, dass ich hier Linien habe, die aufgrund der nach unten geneigten Kamera nach oben auseinanderstreben. Also, hier die Vertikalen, die zeigen auseinander, wenn Sie mal diese vergleichen, die zeigt schräg nach links. Und wenn wir hier mal außen sind, dann zeigen die nach außen. Also, ich habe das Gegenteil von stürzenden Linien. Wie gesagt, das kommt, weil ich die Kamera etwas nach unten gehalten habe, um hier diesen Fluss mit zu erhalten. Und wenn wir das Ganze jetzt mal aufhellen, um uns hier diese dunklen Bereiche anzuschauen, und zwar mit "Bild Korrekturen Tiefen/Lichter". Und ich lasse das hier mal im einfachen Modus, und helle hier einfach das Ganze mal gleich so auf, mal kräftig, damit wir gleich sehen, was hier passiert ist. Dann sehen wir, aha, hier mit den Zweigen, da hat das automatische Füllen nicht so gut funktioniert. Da müsste man also etwas anderes machen, hier oben ist es auch irgendwie schief gegangen. Wir haben hier eine Wiederholung eines Bereichs und hier unten links haben wir auch einige Stellen, die ein bisschen matschig aussehen. Das geht deutlich besser und wie das geht, zeige ich Ihnen gleich mal. Und wir werden mal diese Ebene einfach löschen, also, das ist die, auf der inhaltsbasiert hier die Transparenz gefüllt wurde. Und jetzt stauen Sie nicht schlecht, oder? Da wurde soviel dazugestreckt und dafür waren die Fehler doch sehr gering, muss ich wirklich sagen. Aber, wie gesagt, das geht besser und wir wollen hier auch gleich diese stürzenden Linien mal korrigieren. Also fasse ich hier mal alle Ebenen zu einer neuen zusammen. Ich kann auch einfach hier diese Ebenen alle auf eine Hintergrundebene reduzieren, weil ich diese Masken in der Regel eh nicht mehr nachkorrigiere. Deshalb werden wir einfach mal alle Ebenen zusammenfassen. Das würde dann gehen, indem Sie diese markieren und "Cmd+E" drücken. Oder wenn Sie die Ebenen behalten möchten, dann drücken Sie einfach "Shift + Alt + Cmd + E", dann haben Sie hier oben das Ganze auf einer eigenen Ebene. So, also, wenn Sie das nicht möchten, dann können Sie hier diese Ebenen auch einfach zusammenfassen, die Originale alle markieren und "Cmd", also auf Windows "Strg", und "E" drücken. So, jetzt haben Sie zwei Ebenen, einmal die neue und einmal die zusammengefassten. Und ich arbeite jetzt hier nur auf der neuen Ebene. Zunächst mal werde ich hier auch diese Tiefen aufhellen, damit ich besser sehe, was ich überhaupt mache. Man könnte hier natürlich jetzt auch mit einer Hilfsebene arbeiten. Also, beispielsweise einfach eine Gradationskurve anlegen und dann soweit aufhellen, dass man die dunklen Bereiche hier gut sehen kann. Aber, warum sollen wir das nicht gleich so korrigieren, wie es ja final besser aussähe? Also lösche ich hier diese Kurvenebene mal gleich und mache das Ganze mit "Tiefen und Lichter". Also, "Bild Korrekturen", dann "Tiefen/Lichter" aufrufen. Hier wieder etwas aufhellen. Die Farben müssen wir natürlich später auch noch korrigieren. Aber das ist mal eine andere Geschichte. Dann klicke ich auf "OK" und jetzt werden wir uns mal darum kümmern, dass wir hier diese nach oben auseinander stürzenden Linien korrigieren. Und das geht am einfachsten mit dem Filter "Adaptive Weitwinkelkorrektur". Und alles, was Sie zu dem Filter wissen müssen... Und Sie sehen, hier ist eingestellt "Panorama". Also, der Filter, der merkt sich, von wo diese Fotos gekommen sind, wie die Perspektive beschaffen ist und wie sich diese Fotos zusammensetzen. Also, das Wichtigste, was Sie wissen müssen zu diesem Filter, ist, dass Sie hier Linien ziehen können im Bild. Und diese Linien können Sie entweder so ziehen, dass Bögen begradigt werden oder dass Sie kippende Linien einfach gerade machen können, also dass Sie kippende Linien in die Vertikale zwingen und leicht kippende horizontale Linien in die Horizontale. Und ich zeige Ihnen es mal. Zum Beispiel möchte ich diese Uferlinie hier einfach begradigen. Also, klicke ich an den Anfangspunkt und gehe jetzt hier an den Endpunkt. Sie sehen, jetzt ist das noch eine Kurve, und wenn ich loslasse, wird diese Kurve in eine Gerade gezwungen. Also, das hat super funktioniert. Hier können Sie dann noch an diese Anfasser anfassen und die Gerade bestimmen, wie sie wirklich liegen soll. Also, da können Sie quasi das Bild drehen. Möchte ich jetzt beides nicht. Deshalb mache ich das zweimal rückgängig. Na, ich wechsle jetzt nur noch zwischen diesen Zuständen, also lösche ich das mal wieder, indem ich einfach die "Entf"-Taste drücke. Also, da müssen Sie vorsichtig sein, was Sie genau machen. Wie gesagt, ich ziehe jetzt hier einfach eine Linie, um hier eine Gerade zu erzeugen. Jetzt möchte ich aber gleichzeitig, diese vertikalen Linien, die Sie hier auf der rechten Seite übrigens gleich immer in einer Lupenvorschau sehen. Die möchte ich gerne begradigen, also gehe ich hier mal genau an den Eckpunkt und schaue da jetzt rechts in die Detailvorschau, klicke einmal und halte dann die "Shift"-Taste gedrückt und Sie sehen, wenn ich die "Shift"-Taste drücke, dann ändert sich die Farbe der Linie. Die wird dann magenta. Und das heißt, wenn ich jetzt loslasse im Bild, dann erhalte ich hier eine Vertikale. Also, exakt im 90-Grad-Winkel zu den Bildrändern. Ja, und wenn ich nur etwas begradigen möchte, dann mache ich das Ganze ohne gehaltene "Shift"-Taste. Also, jetzt möchte ich den Kirchturm begradigen, also in die Vertikale zwingen, also "Shift"-Taste halten, klicken und ziehen. So, dann ist der auch gerade. Hier machen wir genau das Gleiche, klicken und ziehen. Dann könnte man, wenn man es wollte, hier zum Beispiel, auch die Perspektive zwingen. Jetzt habe ich es auch mit gehaltener "Shift"-Taste gemacht. Und die Horizontalen, die werden dann gelb dargestellt. Und wenn ich die jetzt einfach mal loslasse, dann wird das Ganze ja ziemlich stark entzerrt, und wirkt dann recht unnatürlich. Also, da müssen Sie aufpassen, was Sie genau machen. Und so ähnlich würde auch das Ergebnis aussehen, das Sie dann erhalten, wenn Sie die automatische Verzerrungskorrektur in "Photomerge" aktivieren. Ja, und hier muss man mal schauen, ob man das so lässt oder nicht. Ich mache das mal rückgängig. Und ja. Also, so schlecht war das doch nicht, muss ich sagen. Vielleicht lassen wir es hier in der Mitte etwas weg und machen das nur hier auf das Dach bezogen. Also fangen wir mal hier an bei dieser Linie. So. Also, "Shift"-Taste halten. Und dann gehen wir mal genau bis zu dieser Ecke. So, dann haben wir das da korrigiert. Und dann machen wir hier auf der Seite genauso. Einmal an diese Linie mit gehaltener "Shift"-Taste an dem Dach entlang. So, da müssen Sie aufpassen, Sie dürfen nicht außerhalb des Bildes klicken. Das ist ein bisschen hakelig. Also, Sie müssen sich innerhalb des Bildes bewegen. Sobald der Cursor hier an den Rand kommt und Sie klicken, passiert gar nichts. So, und dann hätten wir das korrigiert. So, also, das ist der "Adaptive Weitwinkelkorrektur"-Filter. Wie gesagt, wenn Sie etwas begradigen möchten, dann klicken und ziehen Sie einfach. Wenn Sie etwas exakt vertikal machen möchten, dann halten Sie dabei die "Shift"-Taste gedrückt. Und genau das Gleiche machen Sie, wenn Sie etwas exakt horizontal ausrichten möchten. Ja, und da gibt es neben diesem Linienwerkzeug auch noch das Rechteckwerkzeug. Und damit machen Sie im Prinzip für die Vertikalen und für die Horizontalen alles in einem Abwasch. Wenn Sie zum Beispiel diese Fassade hier jetzt exakt ausrichten wollten, dann würden Sie hier das Gleiche auch einfach mit diesem Rechteckwerkzeug machen können. Also, mit dem "Polygon-Constraint-Werkzeug", wie sich das hier nennt. Und dann müssten Sie nicht viermal eine Linie ziehen mit dem normalen "Constraint-Werkzeug". So, dann klicke ich hier mal auf "OK" und habe jetzt hier meine grundsätzliche Abstimmung. Die Ebene dahinter blende ich mal aus. Und jetzt müssen wir natürlich hier die einzelnen Bereiche noch inhaltsbasiert füllen. Und dazu werde ich mal diese Ebene duplizieren, um das Original im Hintergrund zu behalten. Und im Prinzip könnten wir alles auf einmal inhaltsbasiert füllen. Dann kommt aber so was raus wie das, was ich Ihnen hier bereits gezeigt hatte. Bei der automatischen Füllung, dass wir hier so matschige Bereiche haben, während andere Bereiche so Wiederholungen haben. Also, das ist nicht unbedingt die erstrebenswerteste Vorgehensweise. Aber ich zeige Ihnen mal schnell, wie Sie das machen würden. Und zwar würden Sie einfach zunächst mal mit gehaltener "Cmd"-Taste auf diesen Thumbnail, auf die Ebene-Miniatur, klicken, auf Windows mit gehaltener "Strg"-Taste. Dann die Auswahl etwas nach innen verkleinern. Also, "Auswahl Auswahl verändern" und "Verkleinern". Dann, da nehmen Sie so viel, dass Sie hier die Auswahl innerhalb des entsprechenden Bereichs, das noch Pixel enthält, zu liegen haben. Ich probiere mal 20 Pixel aus. Ja, das passt ganz gut. Und dann wollen ja nicht hier in den Bereich füllen, sondern den Bereich außen. Wir können schauen, wie es aussieht, wenn wir diesen füllen, einfach mal spaßeshalber. Und zwar mit "Bearbeiten Fläche füllen". Da wählen Sie hier "Inhaltsbasiert". Und dann gibt es hier noch die Option "Farbanpassung", zu der komme ich gleich. Also, wir füllen jetzt nochmal den Innenbereich spaßeshalber, um mal zu schauen, was dabei rauskommt. Wahrscheinlich eine farbige Fläche aus Blau, Grün und diesem dunklen Wasserbereich. Mal gucken, ob das funktioniert, wie viel Information aus diesen wenigen Randbereichen hier gezaubert werden kann. Ja, und das sieht doch interessant aus, oder? Also, wir haben jetzt hier eine Landschaft erzeugt, auf der man aufbauen kann. Also, da könnte man jetzt drübermalen und etwas Schönes erzeugen. Aber, das mal nur am Rande. Wir müssen Folgendes machen, wir müssen diese Auswahl umkehren. Also, "Auswahl Auswahl umkehren". Und dann rufen wir wieder hier die inhaltsbasierte Flächenfüllung auf. Der Shortcut ist "Shift + F5" beziehungsweise "Shift + Rückschritt-Taste". Die gehen beide. Also, da können Sie sich überlegen, was Sie lieber mögen. Und wenn Sie dann hier auf "OK" klicken, dann haben wir auch schon den Außenbereich gefüllt. Und das sieht jetzt recht ähnlich aus, wenn ich mal die Auswahl aufhebe mit "Cmd+D". Hier haben wir so einen ja weichen Bereich und hier haben wir auch so weiche Bereiche. Und hier oben haben wir einen Zweig, wo der gar nicht hingehört. Und deshalb würde ich Ihnen empfehlen, das lieber schrittweise zu machen. Ich mache deshalb die Ebenenfüllung hier mal rückgängig. Auch hebe ich diese Auswahl auf und zeige Ihnen, wie ich das jetzt machen würde. Und zwar, zunächst mal würde ich mir hier oben diesen Bereich auswählen, ganz einfach mit dem Lasso. So. Auch die Wolken nehme ich hier mal mit und den Bereich. Dann lasse ich los. Und diesen Bereich, den fülle ich jetzt mit "Inhaltsbasiert" und mit aktivierter Farbanpassung. Das ist wichtig, wenn Sie so was haben, wie hier in diesem Fall, so einen Himmel. Und ein Himmel besteht ja dann aus einem gleichmäßigen Verlauf. Sie sehen, hier ist der viel heller als hier oben. Und diese Farbanpassung, die sorgt dafür, dass Sie hier auch entsprechende Verläufe erhalten. Also, das sieht dann wesentlich gefälliger aus, sorgt aber in Bereiche wie hier unten links dazu, dass Sie dann so unscharfe Bereiche bekommen. Und das möchten wir natürlich vermeiden. Deswegen werden wir hier später ohne diese Option füllen. Für den Himmel ist das perfekt. Für Wasseroberflächen ist das perfekt. Also, dann sollten Sie hier die Farbanpassung aktivieren. So, ich klicke also auf "OK", habe dann den Himmel gefüllt, hebe die Auswahl auf und sieht super aus. Jetzt machen wir das Gleiche hier für die anderen Bereiche. Ich mache das mal nach und nach. Und ich nehme hier den Zweig mal mit rein. Den möchte ich los werden. Der stört da nur. Mache also erstmal diesen kleinen Bereich. "Shift + Rückschritt-Taste" ohne Farbanpassung, "OK". Auswahl aufheben, kontrollieren, sieht gut aus. Dann machen wir das Gleiche jetzt hier für diesen Bereich. Ich nehme mal hier bisschen von den Zweigen mit rein, um mal zu schauen, wie das dort wird. Auch hier ohne Farbanpassung. Ja, und da sehen Sie, wir haben jetzt hier... Ja, wir haben zwar sichtbare Wiederholungen, aber das sieht schon deutlich besser aus, als wenn wir so einen matschigen Bereich hätten. Und hier würde ich dann einfach nochmal versuchen, das Ganze zu füllen. Und, da kommen Sie dann irgendwann entweder zum Ziel mit der inhaltsbasierten Füllung, dass Sie sagen können: "Okay, das kriegen 90% der Menschen dann nicht mit, dass hier retuschiert wurde." Natürlich als Bildbearbeiter sieht man so was sofort. Diese Wiederholungen, diese doch leicht verwischten Teile. Also, da müsste man dann mit dem Stempel ran. Aber wenn Sie jetzt das nur für die Familie machen und mal schnell ein Foto aufpeppen, dann ist das in der Regel mit "inhaltsbasiert füllen" sehr schnell erledigt und Sie müssen dann nicht sehr sorgfältig stempeln. Die Wiederholungen nehmen wir trotzdem mal raus. "Shift + Rückschritt-Taste Ja, und da entscheidet er sich immer für die gleiche Stelle. Also, wenn ich das jetzt mehrmals mache, sehen Sie, das kriege ich so nicht weg. Was Sie dann machen können, ist es, hier einfach zum "Ausbessern-Werkzeug" zu wechseln. Und da wählen Sie dann als Methode "Inhaltsbasiert". Und jetzt können Sie selber bestimmen, was hier landen soll. Sie können dann also diese Auswahl nehmen und zum Beispiel einfach hier drüberziehen und sich einen Bereich wählen, der hier ganz gut passt. Und hier haben Sie auch die Möglichkeit, jetzt Farbanpassungen vorzunehmen. Bei 10 sieht es hier super aus, bei 0, da ist der Übergang ein bisschen hart. Die Struktur können Sie hier ebenfalls anpassen, entweder sehr rigoros oder eher lax. Und ja, bei 1 und einem hohen Farbwert, denke ich mal, kann ich das sehen lassen. "Cmd + D" und das wäre jetzt meine Retusche für diesen Bereich. Den hier unten würde ich jetzt nicht ganz so extrem auffüllen, sondern lieber das Bild dann hier so beschneiden. Das heißt, ich muss hier noch diesen Bereich füllen, damit der recht gut aussieht. So, das machen wir wieder mit "Shift + Rückschritt-Taste", also Fläche füllen inhaltsbasiert, ohne Farbanpassung. Okay. Auswahl aufheben, kontrollieren, und ich denke, das kann sich doch sehr gut sehen lassen. Da muss man jetzt schon genau hingucken, um hier diese Wiederholungen zu erkennen, wie beispielsweise diese hier und diese hier, und andere Stellen, zum Beispiel hier dieses Büschel aus Pflanzen und dieses, das ist das Gleiche. Aber da muss man schon wirklich genau hingucken. So, und zu guter Letzt müssen Sie dann nur noch das Bild schneiden, also "C" drücken. Und dann hier einmal etwas oben weg und etwas unten weg. Und vielleicht das Bild quadratisch gestalten, schauen wir mal, dann nehmen wir hier "1:1". Ja, und dann schiebe ich das einfach soweit, bis ich hier mein Foto eingepasst habe. Und ich denke mal, so kann sich das doch sehen lassen. Hat man eine sehr hohe Auflösung für das Bild jetzt erzeugt. Also ein Panorama, und da können Sie aus einem Handyfoto selbst sehr hochauflösende Fotos machen, die Sie auch im Posterdruck verwenden können. Also, das sollten Sie für die Panorama-Bearbeitung unbedingt kennen: einmal die "Adaptive Weitwinkelkorrektur" und zum anderen, die Möglichkeiten der inhaltsbasierten Retusche. Also, einmal "Bearbeiten Fläche füllen" mit oder ohne Farbanpassung und zum anderen das "Ausbessern-Werkzeug. Also viel Spaß beim Panorama-Bearbeiten.