Photoshop CC 2017 Grundkurs: Design

Schwarzweißbilder erstellen

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Es gibt zahlreiche Korrekturebenen für die Erstellung von Schwarzweißbildern. Welche der Trainer bevorzugt, weil er flexible Einflussnahmemöglichkeiten schätzt, verrät er in diesem Film.

Transkript

Es gibt in Photoshop zahlreiche Möglichkeiten, um Schwarzweißbilder zu erstellen. Die Einfachste sicherlich hier unter "Bildmodus Graustufen", aber da habe ich wirklich den Nachteil, dass ich meine Farbinformation verliere und auch gar keine Möglichkeiten habe einzugreifen, wie die Schwarzweiß -Konvertierung vonstatten geht. Das entspricht in etwa dem Kanalmixer. Wenn man hier sagt "Monochrom", dann sieht man, der macht jetzt hier eine Mischung aus rot, grün und blau. Nämlich 40 Prozent aus dem Rotkanal, 40 Prozent aus dem Grün- und 20 Prozent aus dem Blaukanal. Das ist ungefähr das, was passiert, wenn ich ein monochromes Bild erzeuge. Im Kanalmixer habe ich natürlich noch ein bisschen mehr Einfluss und man kann sich vielleicht vorher auch die Kanäle anschauen, und sagen, wo habe ich denn einen guten Kontrast. Hier zum Beispiel im Blaukanal sieht man, hat das Bild nicht viel Kontrast. Meisten Kontrast hat es tatsächlich im Rotkanal, aber auch viel Rauschen. Und wenn ich das weiß, kann ich natürlich hier zurückgehen in die Ebenen und kann mir jetzt überlegen, wieviel möchte ich aus dem Rotkanal, wieviel aus dem Grünkanal hinzufügen und kann dadurch entsprechend hier die Mischung der einzelnen Kanäle beeinflussen. Vorsichtig, dass man hier nicht über 100 Prozent kommt. Dann bekomme ich sehr viel Weiß sozusagen in mein Bild rein. Das ist also schon mal der Kanalmixer, der mir im Monochrom-Modus ein bisschen mehr Möglichkeiten offen hält. Es gibt auch eine Schwarzweißkorrektur-Ebene, die auch ganz spannend sein kann. Denn hier kann ich noch sagen, wie hell sollen zum Beispiel die Blautöne sein und kann die hier individuell anpassen. Wo man jetzt zum Beispiel sagen kann, ich möchte einen viel dramatischeren Himmel haben und damit kann man die blauen Cyan-Töne individuell korrigieren. Oder beispielsweise das Schild hier, was ja auch blau war, sehen wir hier, das kann man dann jetzt über die Blautöne hier heller oder dunkler machen. Und wir wissen, das Gebäude war ja sehr gelblich, da kann man dann jetzt also sagen, wie möchte ich diesen Kontrast rausarbeiten. Das heißt, dieses Fenster, diese Schwarzweißkorrektur-Ebene bietet mir sehr viel Steuermöglichkeiten und schön auch hier diese Hand. Ich muss mir gar nicht merken, welchen Bereich ich verändere. Das heißt, hiermit sehe ich jetzt, ich klicke einfach drauf, das waren die Gelbtöne. Klicken wie hier drauf, dann sehen wir, es sind jetzt die Blautöne, die ich damit justiere. Und dann kann man eben genau sagen, okay, ich will vielleicht hier so ein wirklich dramatischen Look haben im Hintergrund. Der soll sehr dunkel sein. Und hier möchte ich dann den Kontrast entsprechend steuern. Das Rot ruhig auch ein bisschen dunkler, so dass wir hier sehr schönen Kontrast zwischen dem Gelb und dem Rot haben. Und das ist also etwas, was mir schon wesentlich mehr Spielraum bietet. Eine sehr beliebte Variante ist es auch bestimmte Farben farbig zu lassen und andere in Schwarzweiß umzuwandeln. Das kann man ganz gut mit der Korrekturebene "Farbtonsättigung" machen. Klar, wenn ich hier die Sättigung rausziehe, dann hat man hier natürlich überhaupt keine Farbe mehr im Bild, aber ich kann das eben hier auf bestimmte Farbbereiche einschränken. Zum Beispiel könnte ich jetzt mal sagen, ich möchte für die Blautöne hier die Sättigung steuern und nehme die jetzt einfach mal raus. Und hier unten kann man dann genau sagen, welchen Bereich der Blautöne, was mir da vorschwebt. Ich kann jetzt also sagen, hier alles das, was sozusagen blau und cyan ist, das soll so ein bisschen, ja, fast bis in die Rottöne reingehen. Und dann sieht man, der ganze Himmel, der ist jetzt hier schon mal schwarzweiß und ich kann den jetzt auch über die Helligkeit anpassen. Jetzt möchten wir gleichzeitig, dass das Gelb hier tatsächlich noch ein bisschen mehr zum Vorschein kommt, also gehen wir jetzt mal in die Gelbtöne und können hier ein bisschen mehr Sättigung hinzufügen. Und auch hier kann ich jetzt wieder sagen von wo bis wo, sollen die Gelbtöne den eigentlich funktionieren, also welchen Bereich möchte ich hier haben. Von den Rottönen, bis zu den Grüntönen fast. Und hier wählt man dann auch, wo man eine weiche Übergangskante haben möchte. Also wie weich ich sozusagen in die Rottöne gehe. Das kann manchmal sehr hart sein. Das führt dann aber auch oft zu Farbtonabrissen hier, oder ich nehme eben einen weichen Übergang in dem Farbtonwinkel. Und auf die Art und Weise kann man einfach bestimmte Farben stehen lassen, oder bestimmte Farben hervorpoppen lassen und andere Farbtöne dann eher in Schwarzweiß umwandeln. Also zahlreiche Möglichkeiten hier zur Erstellung von Schwarzweißbildern und auch eben solche Effekte, wo man eben bestimmte Farbtöne im Bild stehen lässt.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Design

Lernen Sie die wichtigsten Photoshop-Funktionen und -Techniken für Designer kennen – von Text- und Formebenen über Smart Objekte bis hin zu Zeichenflächen.

6 Std. 4 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.03.2017

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