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Schwarzweiß und Filmkorn

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
16:06
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Transkript

In dieser Folge geht es um digitales Filmkorn. Während digitales Rauschen in der Regel als Störung angesehen wird, war und ist das Filmkorn in der analogen Fotografie vor allem ein Stilmittel. Und das lässt sich natürlich auch bei digitalen Fotos einsetzen, auch wenn man das analoge Filmkorn ohne Weiteres digital nachbilden kann. Ich zeige Ihnen hier einige Möglichkeiten, Korn hinzuzufügen, und wie Sie ein Farbfoto auf unkonventionelle Weise in Schwarzweiß verwandeln. Ja, zunächst habe ich hier einmal ein Farbfoto vorliegen, und um das in ein Schwarzweißbild umzuwandeln, gibt es natürlich irre viele Möglichkeiten. Sie kennen die wahrscheinlich, hier über die Schwarzweißebene oder über den Kanalmixer und so weiter. Da gibt es wirklich einige. Ich möchte Ihnen mal eine etwas andere zeigen, bei der Sie gleichzeitig die Kontraste sehr schön steuern können. Und zwar läuft das über Bild Korrekturen, und dann nehmen sie hier unten HDR-Tonung. Wichtig ist, dass Sie dabei nur eine Hintergrundebene haben, weil sonst meckert dieser Befehl, und möchte gerne alles auf eine Hintergrundebene reduzieren. Das wäre also der erste Schritt, den Sie machen müssen, hier alles auf die Hintergrundebene zu reduzieren. Falls Sie die Originale hier behalten möchten, die Originalebene, dann zeige ich Ihnen gleich, wie Sie das machen können. Und jetzt rufe ich zunächst einmal HDR-Tonung auf, und hier nehme ich jetzt als ein Preset, also eine Vorgabe eine dieser Varianten "Monochrom., künstlerisch". Fällt dann meist sehr kräftig aus. "Monochrom., hoher Kontrast", ja, das ist auch sehr kräftig, "Monochrom., geringer Kontrast" und "Monochromatisch". Da können Sie sich erstmal orientieren, was hier so geht. Also, hier gefallen mir die Kontraste sehr gut, aber natürlich das Weiß ist viel zu hell, das muss ich ein bisschen zurückbringen, vielleicht hier das Gamma ein bisschen nach rechts bringen. Ja, und so richtig schick wird das nicht. Die Tiefen sind hier zu sehr aufgehellt, der Radius ist zu hoch und so weiter, und deshalbe würde ich als Ausgangsposition hier mal vorschlagen, "Monochrom., geringer Kontrast" zu wählen. So, und da kann man schon was mit anfangen. Ich kann hier die Details ein bisschen verstärken, den Radius etwas erhöhen, und hier die Stärke ebenfalls, und habe damit so ein ja recht knackiges Bild. Ich kann hier auch die hellen Töne etwas anheben. Und Sie sehen, wie hier die Schwarzweiß-Umwandlung erfolgt ist. Hier wurde einfach die Dynamik und die Sättigung auf ein Minimum reduziert. Sie können ja mit der Dynamik noch ein wenig spielen, um zum Beipiel hier etwas Zeichnung zurückzubringen. Wenn ich also die Dynamik mal erhöhe, dann sehen Sie, wie hier die Blautöne, beziehungsweise die Farbkontraste anders ausfallen. Ich mache es nochmal rückgängig. Also, das wäre die eine Variante. Und das wäre die andere Maximal-Variante. Ich muss sagen, diese gefällt mir besser. Ja, dann klicke ich auf "OK", und wähle mir jetzt alles hier aus, Command+A, dann Command+C, beziehungsweise jeweils Steuerung auf Windows, und dann mache ich das ganz einfach rückgängig bis vor HDR-Tonung. Und füge jetzt hier diese Ebene ein. Und jetzt habe ich hier meine Schwarzweiß-Konvertierung. Ich habe aber auch noch die Farbebene. Ich kann also notfalls hier ein bisschen variieren, hier die Deckkraft senken, und so beide Varianten vermischen, wenn ich das dann möchte. Ja, und bei Schwarzweiß-Aufnahmen gefällt mir immer sehr gut, wenn ich da etwas Korn drüber habe. Und da gibt es natürlich viele Varianten, in Photoshop dieses hinzuzufügen. Ich dupliziere zunächst mal diese Ebene, damit ich hier nicht die Originalebene angreife, und zeige Ihnen einige Möglichkeiten. Da gibt es zum einen natürlich die Nahliegendste bei den Rausch-Filtern, dass sie hier Rauschen hinzufügen. Wenn Sie das mal anschauen, dann ist das hier ein sehr digital wirkendes Korn, vor allem deshalb, weil es hier noch sogar ein Farbrauschen ist, deshalb stelle ich zunächst mal um auf "Monochromatisch". Aber auch das wirkt sehr digital, grade bei diesen hohen Werten. Sie können probieren, hier mal von "Gleichmäßig" auf "Gaußsche Normalverteilung" umzuschalten. Das wirkt dann zunächst etwas stärker, aber auch etwas gefälliger, wenn Sie die Stärke etwas reduzieren, aber so richtig tauglich ist das Ganze nicht. Das hat mit analogem Korn nicht so viel zu tun. Natürlich könnten Sie jetzt dieses Rauschen auch entsprechend weichzeichnen und wieder scharfzeichnen, und das alles etwas variieren. Aber auf einer normalen Ebene ist das ziemlich schwierig, und deshalb fügt man so ein Korn in der Regel auf einer grauen Ebene hinzu. Und diese graune Ebene wird dann mit dem Hintergrund verrechnet. Das Problem an der grauen Ebene ist aber, dass Sie dann das Bild nicht sehen. Sie können also nicht abschätzen, wie sich das Rauschen auf das Bild auswirkt. Aber dazu kommen wir gleich. Ich zeige Ihnen dann, wie Sie per Aktion dieses Problem lösen können. Hier breche ich mal ab, also, das vergessen wir gleich mal, und ich zeige Ihnen noch einige andere Möglichkeiten, wie sie Körner hinzufügen können. Und zwar über Filter Filtergalerie. Und hier gibt es die "Strukturierungsfilter", und da ist ein wohl klingender Filter dabei, und er nennt sich "Körnung". Wenn ich den mal anklicke, sehen wir zunächst einmal, wenn ich hier mal auf 200% vergrößere, genau das schreckliche Ergebnis, das Sie bereits eben gesehen haben, und zwar Farbrauschen. Aber zum Glück können Sie hier zwischen verschiedenen Körnungsarten umschalten. Ich schalte von "Standard" auf "Weich". Ist immer noch farbig, gefällt mir nicht. "Spritzer", ja das geht gar nicht, auch wenn wir hier die Intensität mal zurückfahren. Das hat mit analogem Korn nichts zu tun, kann man vielleicht kreativ einsetzen, aber in der Regel braucht man das nicht. "Klumpig", ja, es ist immer noch farbig, das ist nicht schön, "Kontrastreich" ist auch nicht so tauglich. Also, wir können hier immer mal probieren, einen Regler mal links und nach rechts zu ziehen, aber so richtig gefallen will mir hier, wenn ich ehrlich bin, gar nichts. Das ist natürlich hier ein toller Effekt, aber wie gesagt, das hat mit Rauschen nichts zu tun. Das hier ist schon interessanter, Körnungart "Horizontal". Da können Sie so eine Art Filmspuren, so Kratzer auf dem Film simulieren, die dadurch entstehen, dass ein Film über eine Rolle gezogen wird. Das ist vielleicht etwas zu kräftig, um es auf das ganze Bild anzuwenden, aber für einige Stellen, denke ich mal, ist das ein sehr interessanter Effekt. Genau das Gleiche macht hier "Vertikal", nur eben in der vertikalen Richtung. Also die beiden, die finde ich recht spannend. "Sprenkel", ja, fällt auch sehr digital aus, aber ist ein interessanter, illustrativer Effekt. Aber mal als Fazit: So richtig tauglich ist das nicht oder? Und deshalb habe ich für mich als Variante entschieden, wenn ich nicht gerade ein spezielles Plug-in dafür benutze, was auf das Hinzufügen von Korn spezialisiert ist, dann nehme ich in der Regel Camera Raw. Denn da haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Parameter zu kombinieren, und so das Korn wirklich auf das jeweilige Bild abzustimmen. So den Filter finden Sie in Photosop CC hier unter Filter "Camera Raw-Filter...". In früheren Versionen müssten Sie Ihr Foto, beziehungsweise Ihre Ebene, über ein Script in Camera Raw laden. So. Aber ich rufe hier mal diesen Filter auf, und da bin ich auch schon, und hier in den "Effekten". Da habe ich hier oben den Bereich "Körnung". Das sollten Sie sich immer bei 100% anschauen, weil sonst können Sie das nicht richtig beurteilen. Das war es einer zu viel. Also ich drücke mal hier Alt+Command+0, und dann gehe ich immer mit der Leertaste auf eine Stelle, wo wir verschiedene Grautöne haben. Also, hier haben wir etwas Dunkles, und wir haben hier helle Bereiche in der Haut, denk ich mal, hier kann man sehr gut zeigen, was hier möglich ist. Zunächst mal würde ich Ihnen empfehlen, die Stärke auf 100 % zu setzen. Das ist natürlich zu viel, das heißt, später werden wir die Stärke wieder reduzieren, aber um hier die richtige Korngröße zu finden, ist es schon mal ein ganz guter Wert. Und dann können Sie hier die Größe bestimmen. Also wenn ich das ganz klein mache, erhalten Sie so ein feines Korn, und wenn ich das mal ganz nach rechts ziehe, dann wird es sehr grob und unscharf. Und wenn ich das mal in der Mitte lasse und die Unregelmäßigkeit verändere, dann sehen Sie auch, was diese macht. Hier haben wir ein sehr regelmäßiges Korn. Und wenn ich das nach rechts ziehe, haben wir ein unregelmäßiges Korn. Ja, und so können Sie jetzt hier ein feines Rauschen hinzufügen, und über die Größe das Ganze entweder klumpiger werden lassen, oder hier ein sehr feines und gleichmäßiges Korn hinzufügen. Und ich muss sagen, das gefällt mir wirklich sehr gut. Ich könnte also hier mal auf "OK" klicken, so. Jetzt habe ich aber ein Problem. Ich habe das hier auf eine Ebene "Copy" angewendet. Und das Problem dabei ist, dass ich jetzt hier dieses Korn zum einen nicht weiter bearbeiten kann, und zum anderen, wenn ich hier unten auf der Ebene noch was ändern möchte oder muss, also wenn ich zum Beispiel irgendeine Retusche vergessen habe hier, das gefällt mit nicht, oder ich möchte das Kleid etwas verändern, dann muss ich hier oben diese Ebene ein weiteres Mal verändern. Es gibt dagegen zwei Workarounds, beziehungsweise zwei Möglichkeiten, das zu verhindern. Zum einen können Sie natürlich auch, bevor Sie Camera Raw aufrufen, hier diese gesamten Ebenen in ein Smartobjekt stecken. Und dann müssten Sie das Smartobjekt entsprechend nochmal neu ändern. Aber ich kann es mal zeigen, bevor ich lange herumrede. Ich lösche mal die Ebene, markiere diese beiden Ebenen, mache einen Rechtsklick "In Smartobjekt konvertieren", und jetzt stecken diese beiden Ebenen hier drin. Ich kann also den Filter, der hier oben noch unter dem "Filter" Menu hängt, direkt nochmal aufrufen. Und der müsste auch noch die gleichen Einstellungen theoretisch haben... hat er diesem Fall nicht, okay! Also machen wir das mal schnell neu. So, jetzt haben wir ein Korn. Ich sage "OK" und habe jetzt hier den Filter dran hängen. Wenn ich jetzt noch was ändern möchte, mache ich hier einfach einen Doppelklick drauf. Dann möchte ich die Ebenen angezeigt haben, OK. Und dann kann ich hier, wie gesagt, wie in der alten Datei weiterarbeiten. Ich persönlich mag das so nicht ganz gerne, weil ich hätte gerne dieses Rauschen etwas mehr unter Kontrolle. Deshalb zeige ich Ihnen mal, wie ich das mache. Ich habe diese Schritte mal rückgängig gemacht und bin jetzt wieder bei der Ausgangsebene. Und zwar ich mache das gerne so, dass ich das Rauschen auf einer grauen Ebene habe. Mit gehaltener Alt-Taste klicke ich dazu hier auf diesen Abreisblock. Dann nenne ich die eben auch gleich mal "Rauschen". Wähle hier als Füllmethode "Ineinanderkopieren". Und fülle diese Ebene mit grauer Farbe. OK. Um jetzt hier flexibel zu bleiben, kann ich diese Ebene gleich mal in ein Smartobjekt konvertieren. Und der Ebenenmodus bleibt erhalten, und ich kann jetzt hier einen Filter anwenden, unter anderem auch, wie gesagt, den Camera Raw-Filter. So, jetzt kann ich hier auf 100% Zoom hier reingehen, in die Körnung, und die Körnung mal nach rechts ziehen, die Größe verändern und so weiter. Und Sie sehen aber, dabei haben wir ein Problem. Wir sehen das Bild nicht. Was kann man dagegen tun? Ja, und ich habe da für mich persönlich die Lösung gefunden, dass ich mir eine Aktion dafür aufzeichne. Und das ist gar nicht schwierig. Das möchte ich Ihnen gleichmal zeigen. Ich rufe einfach mal die Aktionenpalette auf, über "Fenster" "Aktionen", und brauche zunächst mal hier ein eigenes Aktions-Set. Das nenne ich mal "Rauschaktionen", oder besser "Filmkornaktionen", oder einfach mal "Kornaktionen". So. Dann klicke ich auf "Ok", und lege jetzt eine neue Aktion an, und die nenne ich auch "ACR-Filmkorn", damit wir genau wissen, das kommt über Camera Raw. Das ist keine besonders ausgefeilte Filtermagie, sondern einfach ein Camera Raw-Korn. Klicke also auf AUFZEICHNEN, und kann jetzt direkt loslegen. Zunächst einmal, brauche ich ein Duplikat dieser Ebene mit Strg+Command+J, und auf diese wende ich jetzt den Camera Raw-Filter an. Also, Filter "Camera Raw-Filter...". Dann wähle ich hier die entsprechende Körnung, die ich einstellen möchte, die ich natürlich bei 100% am besten beurteilen kann. So, und gehe zunächst einmal hoch, wähle ich mir hier das Korn, das ich möchte, mit der Regelmäßigkeit, die ich möchte. Ich übertreibe es hier mal ein bisschen, damit Sie das besser sehen auf dem heimischen Bildschirm. So, das wäre jetzt mein Preset. Und Sie haben ja gesehen, Camera Raw merkt sich die Einstellung nicht, die ich hier drin habe. Also, wenn ich hier eine Einstellung eingebe, den Filter mit "OK" bestätige, und dann nochmal aufrufe, stehen diese Regler wieder auf Null. Aber da gibt es einen kleinen Workround, und zwar hier über die "Vorgaben". Und da lege ich mir jetzt eine neue Vorgabe an für dieses Korn. Sie sehen hier schon eine mit einem kräftigen Korn. Und jetzt mache ich hier mal eine Vorgabe für dieses etwas feinere Korn. Stellen sie sich einfach vor, das ist ein bisschen feiner, als Sie das jetzt vielleicht sehen auf ihrem Bildschirm. Da nehme ich hier als Teilmenge "Körnung", so dass nur hier der Hacken gesetzt ist, und klicke dann auf "OK", nachdem ich hier einen schönen Namen vergeben habe. Dann nehme ich jetzt mal "Körnung_fein", und klicke dann auf "OK", und hier auf "OK". So, und jetzt kann ich diese Ebene wieder löschen, weil ich möchte das Korn ja auf einer grauen Ebene haben. Also, einfach die Ebene löschen, und hier unten mit gehaltener Alt-Taste auf den Abreisblock klicken. Dann nennen wir die Ebene mal "Filmkorn", am besten auch mit Zusatz "ACR", obwohl man das gleich sehen wird. Und dann nehmen wir als Füllmethode zunächst einmal "Ineinanderkopieren", und füllen diese Ebene mit grauer Farbe für den Modus "Ineinanderkopieren", also mit neutraler Farbe, und das ist in diesem Fall 50% grau. Dann klicke ich auf "OK" und verwandle diese Ebene, damit wir nachträglich gegebenenfalls noch eingreifen können, in ein Smartobjekt. Also Rechtsklick "In Smartobjekt konvertieren". Und jetzt rufe ich den Filter noch mal auf, der hier oben hängt, "Camera Raw-Filter", gehe hier in die Körnungseigenschaften, und Sie sehen, da ist nichts, alles weg, alles steht wieder auf Null. Aber wir haben hier ein Preset gespeichert, intelligenterweise, und deshalb können Sie das jetzt einfach anwenden und hier auf "OK" klicken. So, und das war es im Prinzip, aber ich würde sagen, wir nehmen hier gleichzeitig mal die Fülloption mit auf, das heißt, Sie machen ein Doppelklick auf die Ebene, ziehen hier den schwarzen Regler etwas nach rechts, halten die Alt-Taste, splitten den Bereich, machen das Gleiche auf der Seite, und splitten auch hier den Bereich, so dass sie hier einen angenehmen Übergang für die Lichter haben. Ich schaue mal im Gesicht, könnte es etwas weniger sein, vielleicht auch den Graubereich etwas weniger. Na, wir fangen mal ruhig von Anfang an, und wir sagen so, passt das ganz gut. Und klicke auf "OK" , und das wäre jetzt meine Aktion. So, ich habe jetzt hier die Möglichkeit, diese graue Ebene nachträglich zu verändern. Das heißt, hier fällt das Korn natürlich sehr stark aus, ich kann hier eine andere Füllmethode verwenden, zum Beispiel "Weiches Licht". Ich kann die Deckkraft anpassen und so weiter, und vor allem kann ich hier jederzeit auch unter dieser Ebene weiterarbeiten, weil diese graue Ebene keine Bildinformation, sondern wirklich nur das Korn enthält. Wir testen die Aktion. sicherheitshalber nochmal. Ich lösche diese Ebene und rufe die Aktion einmal auf, indem ich hier auf diesen Abspielknopf klicke, und dann läuft die durch, und hier ist mein Korn. Wenn Sie jetzt möchten, dass Sie das Korn interaktiv bestimmen, dann müssen Sie nur eins tun - und zwar lösche ich mal diese Ebene wieder. Sie müssen hier vor den Camera Raw-Filter ein Häckchen setzen, und zwar in dieser Spalte. Denn dann taucht dieser Dialog auf während des Abspielens der Aktion und lässt sich da direkt eingreifen. Auch das probieren wir gleich mal aus. Ich klicke auf "Play", da ist der Dialog, ich zoome auf 100%, ändere hier das Korn entsprechend, und klicke dann auf "OK". Und das Problem ist, sehen Sie jetzt, wir sind hier bei der grauen Ebene. Das wollten wir natürlich nicht. Das heißt, wir müssen das so machen, dass Sie nicht hier bei dem zweiten Camera Raw-Filter diese Check-Box hier aktivieren, sondern bei der ersten Anwendung, "OK". Und dann sehen Sie gleich den Unterschied, wenn ich das hier mal wieder lösche und die Aktion durchlaufen lasse, dass wir jetzt wirklich das haben, was wir bezweckt haben. Mit dieser Aktion sehen wir das Foto, können anhand des Fotos hier das Korn abstimmen und dann auf "OK" klicken, und haben dann trotzdem hier unsere graue Ebene. Also, wenn Sie wie ich ganz gern ab und zu etwas im Filmkorn in Ihren Bildern mögen, und das gerne auf einer graunen Ebene hätten, und das mit Camera Raw gerne durchführen, dann geht das so. Also, Sie sehen, das ist gar nicht schwierig. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Hinzufügen von Filmkorn.