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Grundlagen der Fotografie: Schwarzweiß

Schwarzweiß-Technik 5: Tonungen und Kolorierungen

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Blendet man – subtil – Originalfarben ein oder legt monochrome Tonung über das Bild, kann ein Schwarzweiß-Bild durchaus gewinnen. Hier stellt Maike Jarsetz die dafür nötigen Techniken vor.

Transkript

Manchmal lebt ein Schwarzweiß-Bild durch die Farbe, nämlich dadurch, dass man ganz subtil die Originalfarben wieder einblendet oder aber auch mit einer Farbe eine monochrome Tonung hereinarbeitet, die einfach die Schwärzen nochmal ein bisschen mit Farbe füllen und deshalb noch intensiver machen. Wie das geht bzw. welche Techniken es da gibt, möchte ich Ihnen in diesem Film zeigen. Von diesem Bild haben wir eine Schwarzweiß-Version entwickelt, genauso wie eine Farbversion, um beides in Photoshop als Ebenen zusammenzufügen. Das mache ich mal kurz, indem ich auf "Bild speichern" gehe, das Ganze als TIFF- oder als Photoshop-Datei oder als JPEG speichere, das ist in diesem Fall fast egal, ich speichere es im selben Ordner, ändere die Bildgröße nicht und werde einfach den Dokumentеnnamen mit "_sw" anhängen. Das ist einmal gespeichert und dann werde ich mir jetzt hier die Schwarzweiß-Konvertierung rausnehmen und auch alles, was die ursprünglichen Farben verändert hat. Wenn Sie sich erinnern haben, wie hier stark in die Farbtemperatur eingegriffen, das nehme ich natürlich zurück, genau so wie ich Einstellungen zum Beispiel von der Kalibrierung zurücknehme, die jetzt aber hier sowieso schon zurückgenommen worden sind. Gut, und dieses Bild speichere ich genauso ab, plus natürlich mit dem Anhang "_farbe". Diese Bilder nehme ich mir gleich und werde sie in einer Ebenendatei zusammenfassen, dort Ihnen zeigen, wie Sie die Originalfarbe ein bisschen durchscheinen lassen können, aber auch zeigen können, wie Sie eine richtige Kolorierung machen. Aber vorher möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie eine monochrome Tonung erzielen können und diese können Sie auch schon im Raw-Converter durchführen. Und deswegen gehe ich mal ein paar Schritte zurück, das kann ich mit gedrückter Alt- und Strg- oder Alt- und Cmd-Taste machen, zu der ursprünglichen Version und möchte dann eine Teiltonung starten. Dazu gehe auf den Bereich, der sich neben dem Bereich "HSL/Graustufen" zeigt, nämlich die "Teiltonung". Anstatt jetzt aber Lichter und Schatten andersfarbig zu tonen, arbeite ich nur mit einer Farbe. In diesem Fall möchte ich mal ein Grün benutzen, was in den bläulichen Bereich reingeht und ziehe hier erstmal für die Lichter die Sättigung an, die werde ich gleich wieder rausnehmen, ich möchte erstmal nur testen, wie sich die Farbe in dem Schwarzweiß-Bild zeigt. Und das ist glaube ich auch ziemlich exakt die Farbe, die ich haben möchte; vielleicht gehe ich einen Tick mehr ins Grüne rein, aber soll halt auch nicht zu gelblich wirken. So und den Wert, den ich hier habe, die 153, die übertrage ich auf die Tiefen und ziehe auch hier die Sättigung an. Jetzt wird es ganz bunt, aber das Wesentliche ist jetzt, dass ich für eine gute Tonung, die Tonung eigentlich in erster Linie in den Tiefen mache. Dafür ziehe ich die Sättigung jetzt in den Lichtern entweder ganz runter oder größtenteils runter und kann dann steuern, wie stark die Tonung hier reinkommen soll und mehr als das soll es wirklich nicht sein. Also eine leichte, subtile Tonung, die nicht mehr ein glattes Schwarz zeigt, sondern die ein bisschen die Farbe und damit noch mehr Tiefe unterschiebt. Das, wie gesagt, etwas, was ich im RAW-Konverter machen kann, für manche andere Sachen brauche ich Photoshop, zum Beispiel, wenn ich die Originalfarbe benutzen möchte. Ich starte hier von der Bridge, denn da habe ich meine beiden Bilder direkt nebeneinander, die ich gespeichert habe, und nutze jetzt die Funktion der Bridge, wie die Funktion diese Dateien direkt in Photoshop-Ebenen zu laden. Und jetzt öffnen sich meine beiden Bilder und ich sehe hier schon die Ebenen, wie sie sich überlagert haben: Schwarzweiß und Farbe. Und jetzt ziehe ich die Farbe so weit runter, bis ich genau das erreicht habe, was ich möchte, nämlich so eine leichte, unterschwellige Farbe, aber das Bild bleibt trotzdem noch monochrom. Denken Sie daran, dass Sie von dieser Ebene nur die Farbe nutzen wollen, deshalb stelle ich den Ebenenmodus dieser Ebene auf "Farbe". Das zeigt sich gleich in der Brillanz, die dann durch der Schwarzweiß-Bild wieder ein bisschen hervorkommt. Die Lichter sind wieder ein bisschen knackiger und klarer.

Grundlagen der Fotografie: Schwarzweiß

Lernen Sie, was die Schwarz-Weiß-Fotografie ausmacht – von der Bildgestaltung über die richtige Motivsuche und Aufnahme bis hin zur Bildbearbeitung.

2 Std. 15 min (25 Videos)
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