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Fotografieren mit der Lochkamera

Schwarzweiß-Konvertierung mit dem Kanalmixer

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Der Kanalmixer liefert seine spektakulärsten Ergebnisse eigentlich erst, wenn man mit extremen Werten arbeitet. So lässt sich sogar ein klassischer Infrarot-Look mit wenigen Klicks herstellen.
09:07

Transkript

Die Möglichkeiten, die man in Photoshop hat um aus einem Farbbild ein Schwarzweißbild zu machen, sind noch ein wenig größer als das, was man im Raw Converter machen kann. Sie wenden zwar sehr ähnliche Werkzeuge. Sie finden auch einfachere aber eben auch komplexere Werkzeuge. Um einen leichten kleinen Querschnitt zu bilden, was man tun darf, sollte oder kann, möchte ich Ihnen ein paar Beispiele bringen. Was Sie als Erstes und einfachstes tun können um ein Bild in eine Schwarzweißbild umzuwandeln, in eine Schwarzweißdatei sind die beiden Dinge Bild Korrekturen Sättigung verringern. Damit können Sie die Sättigung sogar auf 0 bringen, ich mache das mal. Es sieht dann so aus. Ich mache das sofort rückgängig. Oder Sie gehen zu Bild Modus und hier dann eben zu den Graustufen hier oben. Da bekommen Sie allerdings einen Hinweis, dass es noch andere Möglichkeiten gibt und Sie sollten auch wissen, dass Sie da auch nicht mehr wieder zurück können, außer über Strg oder Command + Z natürlich. Aber auch das würde funktionieren. Das heißt, ich lösche das und das würde dann so aussehen. Das geht auch. Vorteil dieser Methode, wenn Sie mal hier die Dateigröße anschauen, und wir sind bloß bei 11,5 MB, während wir gerade eben noch bei 34 waren, das ist als ein Unterschied zu der ersten Methode Bild Korrekturen Sättigung verringern. Beide sind sehr einfach aber, das muss man auch sagen, beide gehören zum schlechtesten, was Sie tun können. Sie sollte das wirklich nur machen, wenn Sie damit nicht viel zu tun haben wollen, wenn Ihnen ein simples einfaches Schwarzweißbild ausreicht. Ansonsten gibt es in Photoshop natürlich deutlich bessere Werkzeuge um damit zu arbeiten. Das erste was ich Ihnen da wirklich ans Herz legen möchte, das ist das hier. Wo finden wir es? Hier Schwarzweiß. Das ist eine Einstellungsebene, die können Sie entweder direkt hier als Einstellungsebene drüberlegen, dann sieht das so aus, oder ich lösche diese Einstellungsebene nochmal, was man genau so tun kann ist, die Hintegrundebene umzuwandeln in ein Smart-Objekt, sieht dann so aus, und dann können Sie über Bild Korrekturen Schwarzweiß genau das Gleiche machen. Nur dass es eben jetzt als Filter hier angehängt wird. Wenn wir das einfach mal bestätigen, dann sehen Sie, man kann schließen und öffnen, dass hier unten dieser Schwarzweiß-Filter quasi dran hängt. Es wird als Smart-Filter gewertet, ist aber in Wirklichkeit genau dasselbe, wie das Verwenden einer schwarzweiß Korrektur oder Einstellungsebene. Trotzdem ich klicke hier mal doppelt drauf und wir können hier nochmal reingehen. Jetzt kennen Sie das im Prinzip, was Sie hier machen können. Sie schieben den Rot-Regler hin und her, passiert nichts. Den Gelb-Regler, passiert auch nicht all so viel. Dann gucken wir uns den Grün-Regler mal an, da sieht man schon, da passiert ein bisschen was, allerdings an einer Stelle, wo wir es nicht wollen, gerade hier bei der Vignettierung, vielleicht keine gute Idee. Die Cyantöne erwartungsgemäß wenig. Die Blautöne und die Magentatöne muss man gar nicht groß ausprobieren. Damit kann man ein bisschen spielen und Sie sehen, dass es hauptsächlich das Gelb und das Grün sind, mit den wir hier arbeiten können. Logisch weil wenn ich das Ganze jetzt nochmal rückgängig mache, dann sehen Sie ja, dass wir hauptsächlich Gelb- und Grüntöne drin haben hier sowohl in dieser Stein als auch natürlich hier in den Bäumen. Also das wäre eine Möglichkeit, dass ein bisschen eleganter zu machen. Danach können Sie immer noch das Bild als hier Bild Modus Schwarzweiß im Graustufen umwandeln um auf die geringere Dateigröße zu kommen. Aber auch davon würde ich Ihnen abraten, denn eigentlich kostet Speicherplatz nicht mehr die Welt heute. Das wäre was, was ich machen würde, damit kann man wirklich spielen. Dann gibt es noch was anderes, dass ich Ihnen hier auch noch zeigen will. Es ist der sogenannte Kanalmixer. Der Kanalmixer ist ein Werkzeug, der für mich so, wie ich den Anwende, eigentlich nur dann wirklich sinnvoll ist, wenn ich mir Extreme vorstelle, wenn ich sage, ich möchte mal gucken, was wirklich alles geht mit diesem Bild. Denn der Kanalemixer ist ein spezielles Werkzeug. Ich rufe den aber mal auf. Hier ist er, diesmal wieder als Einstellungsebene. Auch das könnte man natürlich über Bild Korrekturen Kanalmixer, aber um Ihnen zu zeigen, dass in Photoshop alle anderen Wege auch denkbar sind, in diesem Fall der Weg über die Korrekturebenen, machen wir das mal so. Ich rufe den auf. Wenn ich ein Schwarzweißbild haben möchte, muss ich den auf Monochrom stellen. Jetzt sehen Sie, dass hier komische Dinge passieren. Denn wir haben einen Rotwert von +40 %, einen Grünwert von +40 % und einen Blauwert von +20 %, was insgesamt 100 % ausmacht. Das sind genau diese 100 %, die sollten Sie beibehalten. Wenn diese 100 % nicht beibehalten werden, dann passieren wieder komische Sachen, ich zeige es Ihnen mal. Wir rücken mal am Rotkanal ein bisschen rum, dann sehen Sie, man kann das Ganze heller und dunkler machen, da passiert jetzt aber nicht so viel, was interessant für uns wäre, von daher gehe ich hier mal wieder zurück auf die 40. 40 gebe ich am besten nummerisch ein von Hand, so. Dann haben wir hier den Grünkanal, da passiert schon ein bisschen mehr. Aber wirklich interessant wird eigentlich nicht, wenn ich das mit relativ kleine Werte mache. Jetzt gehe ich auf +69 und hat mir unten zusammengerechnet auf 129. Ich muss beim Blau- oder beim Rotkanal wieder was abziehen, dass wir wieder auf die ungefähr 100 kommen. Und so ein großer Unterschied ganz ehrlich, sehe ich hier nicht. Also den Kanalmixer mit verhältnismäßig kleinen vorsichtigen Werten zu verwenden, das können Sie natürlich machen, aber ist es ja doch ein bisschen langweilig. So, stellen wir mal alles zurück. Nochmal auf Monochrom hier über diesen umgedrehten Pfeil, den nach unten zeigenden Pfeil können wir alles wieder auf 0 zurückstellen. Jetzt gucken wir, was man wirklich damit anfangen kann. Wir gehen mal mit dem Grün hier ganz nach unten. Sie, wir sind schon bei einem Wert, der noch lange nicht am Ende bei dem -200 % angelangt ist, bei totale Finsternis. Jetzt reiße ich den Blaukanal mal nach oben. Dann sieht das Ganze so aus. Sie können also sehen, wenn wir das machen hier, dann sind wir gerade, wenn wir wieder auf unsere etwa 100 kommen hier, dann sind wir bei einem sehr kontrastreichen Bild. Fast kein Grün mehr drin, jede Menge Blau drin, wobei der Blaukanal eigentlich nicht gerade der stärkste ist in diesem Bild. Wie Sie sich denken können, weißer Himmel, eher warme Töne für den Stein und ansonsten relativ viel Grün. Dann kriegen wir dieses sehr kontrastreiche Bild. Machen wir es mal andersrum, ich reiße den Grün-Regler nach oben und den Blau-Regler ganz runter und dann haben wir das hier, das sieht beinah aus, wie eine Infrarot-Aufnahme, weil ich einen dunklen Himmel habe, obwohl er eigentlich weiß ist und hier sogar die Schrift rausleuchtet, während das Grün fast aussieht, als würde es selber leuchten und das ist ganz typisch für etwas, was Sie von Infrarot-schwarzweiß- Aufnahmen vielleicht kennen und deswegen geht das, was wir hier gerade gemacht haben, eigentlich nur mit dem Kanalmixer. Das können Sie mit anderen Werkzeuge so nicht herstellen. Diese typische Infrarot-Geschichte, die geht nur mit dem Kanalmixer. Jetzt haben wir unten noch diese Konstante stehen und die Konstante die möchte ich Ihnen am liebsten mal zeigen, wenn wir das Ganze über das Histogramm mal verfolgen. Das ist das Histogramm und jetzt können wir sehen, was der Konstante passiert. Da wird nämlich der gesamte Tonwert-Bereich, so wie er ist, nach links oder nach rechts geschoben. In diesem Fall vielleicht gar nicht schlecht, einfach probieren, weil damit können Sie das Bild heller machen, Sie sehen, da wandert dieser Ton-Berg so langsam rüber Richtung helle Tonwerte oder runter Richtung dunkle Tonwerte und ich glaube, man kann sich vorstellen, wenn wir weder total Schwärzen, noch totale Lichter da drin haben, bis auf etwas, was man hier nicht sehen kann, was diese Schrift draus macht, weil es so wenig Pixel sind, dann haben wir hier Tonwerte, die weder Gelichter tangieren, noch die Schatten tangieren. Und wir haben also ein Bild, was man danach, nach dieser Behandlung hier mit dem Kanalmixer auch noch ein bisschen kontrastreicher gestalten könnte, wenn man das wollte. Aber Sie sollten nur darauf achten, dass diese Konstante nicht so eingestellt ist, dass wir hier ein Anschnitt haben, das hier. Das sieht zwar spektakulär aus, gebe ich zu, gefällt mir auch, aber wir haben natürlich jetzt jede Menge Tonwete verschenkt im dunklen Bereich. Das sollte man eher so einrichten, dass die Tonwerte noch erhalten bleiben. Trotzdem sehen Sie, dass wir über die Konstante nachdem wir die extrem Werte verwendet haben, die Helligkeit und damit so ein bisschen das Kontrast-Verhalten zumindest mal in der Ansicht, was wir hier sehen, steuern können. Also spielen Sie mal ein bisschen mit diesem Kanalmixer rum. Man kann damit tollen Sachen machen, die auch nur damit gehen. Oder ansonsten wenn Sie es zahmer mögen, wenn Sie nicht unbedingt diesen Infrarot-Look brauchen, können Sie natürlich auch mit der normalen Schwarzweiß-Einstellungsebene oder über das Umwandeln in Graustufen spielen.

Fotografieren mit der Lochkamera

Erfahren Sie, wie eine Lochkamera funktioniert. Von der Konstruktion über die Film-Entwicklung bis zur digitalen Nachbearbeitung erfahren Sie, wie Bilder "ohne Objektiv" entstehen.

2 Std. 17 min (26 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.07.2016

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