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Lightroom und Nik Collection: Workflow

Schwarzweiß-Bilder in Silver Efex Pro einfärben

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Ein beliebter Kniff in der Schwarzweiß-Gestaltung ist es, einem reinen Schwarzweißbild nur einen Hauch Farbtonung zu verpassen – das gibt dem Bild das gewisse Etwas. Sehen Sie hier, wie Martin Dörsch das mit Silver Efex Pro 2 umsetzt. Er nutzt Helligkeitsanpassungen, lokale Korrekturen und Einfärben. Das wirkt gerade bei den Augen.
08:31

Transkript

Ein reines Schwarz-Weiß-Bild, also ganz ohne Farbe, kann etwas kühl wirken. Wie man einem Schwarz-Weiß-Bild etwas Leben einhauchen kann, indem man es ein wenig einfärbt, zeige ich jetzt hier. Hier habe ich ein Bild in Lightroom, das eigentlich relativ normal entwickelt wurde. Ich habe hier im Grunde nur die Dynamik etwas zurückgenommen, was aber für Schwarz-Weiß eigentlich komplett egal ist. Ansonsten ist es ja ganz normal. Und dieses Bild möchte ich eben bearbeiten mit Silver Efex Pro und einen kleinen Ton von Farbe mitgeben in der Bearbeitung. Ich gehe hier also wieder auf Farbraum Adobe RGB, speichere das wieder in der Komprimierung des TIFF in ZIP ab, damit ich eine kleinere Datei erhalte, und gehe jetzt auf "Bearbeiten", damit dieses Bild jetzt an Silver Efex Pro weitergegeben wird. Und hier in Silver Efex Pro, wenn es geladen ist, schaue ich wieder, dass ich mit der Standard-Vorgabe starte, also dieser neutralen Vorgabe. Ich kann natürlich zu Inspirationszwecken da einfach einmal durchgehen und schauen, was es sonst für Vorgaben gibt. Sehr spannend sind auch die unteren Vorgaben hier, wenn ich in diese "Film Noir" oder vergilbten Bereiche reinkomme. Da kann man sich auf jeden Fall einmal Inspiration holen. Aber, wie gesagt, ich starte jetzt einfach oben wieder bei "Neutral" und gehe dann wieder zum "Film", also, Filmtyp standardmäßig im "Neutral" und gehe hier in diesem Fall auf einen kontrastreichen Kodak Tri-X 400 TXPro, der passt so, kann wiederum durch die Farbfilter durchschauen. Dieses orange war, glaube ich, ganz toll. Genau, ich bleibe einmal wieder bei dem Orange hier für die Hauttöne, und kann jetzt noch die Einstellung der Helligkeit vornehmen, d. h. ich nehme hier vielleicht die Helligkeit zurück, blende mir wieder das Zonen-System ein. Bei dem kontrastreichen Film passt das auf jeden Fall, dass ich hier Bereiche habe, die ganz schwarz werden. Die Helligkeit im Gesicht möchte ich noch ein wenig anpassen, also nehme ich da wieder die Spitzlichter vielleicht ganz leicht runter. Das passt so ganz gut, ok. Und bei der Struktur gehe ich jetzt global nach oben. Jetzt blende ich mir mal meine Überlagerungen aus und zoome mit "Leertaste" und "Klick" einmal Richtung Augen ein. Übrigens kann man hier diesen Zoom-Regler umstellen auf verschiedene Bereiche, z. B. hier 100%. Dann kann ich hier mit dem Navigator durch das Bild gehen, "Leertaste" + "Klick", "Leertaste" + "Klick", zoomt ein, zoomt aus. Was ich jetzt machen will, ist, dass ich hier diese Augen - ich mache da mal einen Rechtsklick drauf, dass das Auge steht - dass ich die Augen eben noch etwas aufhelle. Und das kann ich über die selektive Anpassung machen, indem ich einen Kontrollpunkt hier ins Auge setze. Und ich kopiere mir diesen Kontrollpunkt mit der "Alt"-Taste gleich nach links rüber, passe einmal die Größe an, ein bisschen kleiner, und hier ein bisschen kleiner, beide markiert, "Command+G", "Strg+G" in Windows, und habe da jetzt eine Gruppe. D. #h. wenn ich jetzt die Helligkeit nach oben ziehe, übertrieben einmal, wird das jetzt für beide Regler gemeinsam gemacht. Das ist ja cool. Und jetzt kann ich es da mit Gefühl ein bisschen aufhellen, nicht übertreiben. Schauen wir mal auf das Vorher-Nachher. Das ist das falsche Vorher-Nachher sozusagen, also gehe ich da wieder ins Protokoll und ziehe mir diesen Vorher-Nachher-Regler bis vor meine selektive Anpassung. Wenn ich jetzt vorher-nachher schalte, dann sieht man vorher ohne Aufhellung auf den Augen, nachher mit. Ohne mit, ohne mit. Ich kann das auch jetzt so, wenn ich hier die Ansicht teile und da mal einzoome, kann ich mir den Bereich hier so herschieben. Und sehe da rechts die Aufhellung und links eben keine Aufhellung, gehe da mit dem Zoom ein bisschen raus, kann ich nämlich auch so einstellen. Rechts in diesem Falle mit Aufhellung, links jetzt ohne. Und da kann ich jetzt mit Gefühl die Aufhellung noch ein bisschen heller einstellen. Ich glaube, so sollte das ganz gut passen. "Leertaste"+"Klick", ausgezoomt. Und da möchte ich das gesamte Bild wieder sehen. So viel einmal zur Einstellung, das passt, glaube ich, ganz gut. Ich möchte jetzt vielleicht hier den Bart noch etwas rausholen, wenn wir schon dabei sind. Also nehme ich mir da jetzt einen Kontrollpunkt rein und sage, dass die Struktur hier stärker sein soll. Mit gedrückter "Alt"-Taste kopiere ich diesen Punkt einmal nach links zum Bart. Ich kann jetzt diese Bereiche auch wieder miteinander kopieren, "Command+G", und kann da jetzt die Struktur entsprechend einstellen. Und ich möchte hier auch noch das Schwarz etwas verstärken. Wenn ich wieder das Vorher-Nachher sehen will, vorher, nachher, vorher, nachher. Das ist gut, so gefällt es mir. Und jetzt kann ich natürlich runtergehen zu den abschließenden Anpassungen und da unten möchte ich jetzt eben auf das Einfärben gehen. Das kann man auch groß machen, wenn man hier auf das kleine Pfeilchen klickt, und durch die verschiedenen Einfärbe-Typen durchgehen. Ich möchte dem Bild, ich glaube, eine leichte Blau-Einfärbung mitgeben. Also gehe ich hier auf diesen Selenium-Bereich. Und da sieht man jetzt, dass ich die Silber-Farbe einstellen kann. Das ist der Bereich, wo ich jetzt die dunklen Bereiche einfärben kann oder auch die Papier-Tönung. Das wären jetzt die hellen Bereiche, die eingefärbt werden. Ich gehe da wieder zurück auf die Nummer 4 als Startpunkt und kann jetzt die Papier-Tönung noch ein bisschen runternehmen. Das möchte ich eigentlich weiß lassen großteils. Und bei der Silber-Tönung kann ich ein bisschen stärker reingehen, nicht zu stark, so dass man es in Wahrheit kaum sieht. Und das schauen uns wieder an. Ich setze da den Vergleichs-Regler wieder her vor den abschließenden Anpassungen. Ich kann hier jetzt auf "Vergleichen" gehen. Da ist mir die Einfärbung im Weiß, also im Papier, eigentlich fast zu stark, d. h. die drehe ich mal runter auf Null. Und so habe ich jetzt eine ganz leichte, subtile Einfärbung in der Silber-Tönung. Wenn man da jetzt einzoomt und sich das hier mal anschaut, vielleicht beim Auge, dann merkt man das so eigentlich kaum, aber es ist ganz leicht und ganz subtil, und das gefällt mir wirklich gut. Denn dadurch bekommt dieses sonst sehr cleane Schwarz-Weiß-Bild so einen leichten Farbstich und der ist eigentlich subtil, nicht wirklich quasi erkennbar, aber meiner Meinung nach wirklich sehr toll. Und so möchte ich das Bild jetzt speichern. Vielleicht das gesamte Vorher-Nachher einmal, gehe hier jetzt zurück zum Ausgangs-Bild. Ich habe versehentlich draufgeklickt, so wollte ich es nicht, also dahin klicken, damit die Einstellungen angewendet werden. Ganz nach oben gehen und hier im vorderen Bereich klicken. Wenn das hier jetzt gerade nicht will, dann muss ich da mal nach unten schauen. Ich gehe mal da raus, schaue einmal, wo mein Regler hingekommen ist. Der ist gerade abhanden gekommen. Da muss ich aus der "Vergleichen"-Ansicht rausgehen, jetzt passt es. Also nach oben, da bin jetzt auf "Neutral" und jetzt kann ich vergleichen, so ist es vorher, so ist es nachher, vorher, nachher. Hier vielleicht einmal nebeneinander gestellt, links das Vorher, rechts das Nachher. Das ist natürlich schon ein sehr intensives Portrait geworden, aber, wie gesagt, mit diesem leichten Blaustich, der mir eigentlich wirklich sehr gut gefällt. Also, auf "Speichern" klicken. Das Bild wird wieder an Lightroom zurückgegeben. Und ich habe es jetzt hier in Lightroom auch vorliegen.

Lightroom und Nik Collection: Workflow

Lernen Sie, die Google Nik Collection direkt in Ihrem Foto-Workflow mit Lightroom einzusetzen. Erfahren Sie mehr über die Dateioptionen und diverse Farb- und Schwarzweiß-Looks.

1 Std. 47 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.11.2016

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