Excel 2016 Grundkurs

Schutz umgehen

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In diesem Video geht es darum, wie Sie den Schutz von Zellinhalten und -formatierungen umgehen können. Denn leider ist der Schutz nicht zu 100% sicher.
05:15

Transkript

Willkommen in der Hacker-Section dieses Videos. Nämlich, ich möchte Ihnen zeigen, wie man den Schutz umgehen kann. Am Anfang habe ich es natürlich meinen Monteuren total leicht gemacht. Nämlich, ich habe kein Passwort vergeben. Das heißt, wenn die jetzt merken, oh, hier, da kann ich ja gar nichts eintragen, und jetzt will einer doch mal, dann sagt der einfach, hier, oder er versucht es mal, geht auf "Blattschutz aufheben". Ich habe vorhin kein Passwort verwendet. Deswegen, wenn er natürlich als einer der Monteure daraufklickt, dann kann man natürlich sehr wohl noch etwas eintragen. Ja, so, ich mache extra mal nur hier die Sonderpreise. Ich will ja nichts wirklich kaputt machen. Das weiß ich natürlich als Chef und sage natürlich: Naja, das nächste Mal gehe ich auf "Blatt schützen" und vergebe ein Passwort. Damit es hier nicht zu kompliziert ist im Video, nehme ich nur den Buchstaben "a". Natürlich, in der Praxis sollte das ein sehr langes Passwort sein, damit es eben nicht so leicht erraten werden kann. Ja, dann sage ich hier einfach mal "a", sage "OK", und dann fragt er mich nochmal nach der Passworteingabe. Es könnte nämlich ja sein, dass ich mich gerade irgendwie vertippt habe. Ich habe irgendwie "a" im Kopf, aber habe aus Versehen "s" eingetippt, und damit hier keine Tippfehler passieren, muss ich noch ein zweites Mal eingeben. Ja, ich habe zweimal "a" geschafft einzutippen. Wunderbar. Und jetzt ist es nämlich schon komplizierter für unsere Monteure. Wenn ich nämlich da, oder wenn einer der Monteure auf "Blattschutz aufheben" klickt, muss er erstmal das Passwort finden. Und wenn es lang genug ist, wird er das auch so schnell nicht hacken können. Es sei denn, er ist ganz pfiffig und sagt: Moment, moment, ich versuche es einfach mal. Der Monteur klickt nämlich hier oben in die linke obere Ecke. Ja, er kann natürlich alle Zellen markieren, sagt einfach strg+C, geht dann hier auf "+", sagt strg+V. Und schon wird alles eingefügt. Ich kann den Zoom-Faktor ein bisschen kleiner machen. Und das Witzige ist: Es wird alles eingefügt bis auf den Blattschutz. Und ich betone extra das Wort "Blattschutz", weil der Schutz nämlich für dieses Blatt festgelegt wird. Wenn ich aber den ganzen Inhalt auf ein anderes Blatt kopiere, kann ich plötzlich, aha, überall etwas eingeben. Das heißt, so leicht ist es, den Blattschutz zu umgehen, indem ich einfach nur den Inhalt von einem Tabellenblatt in das nächste Tabellenblatt kopiere. Wow, das ist natürlich toll. Aber zum Glück hat dagegen Microsoft auch eine kleine Waffe gefunden. Und zwar gehe ich nochmal hier zurück, sage "Blattschutz aufheben", gebe mein Passwort ein, ja, und ich als Chef bin natürlich ganz pfiffig und sage: Ah, ich habe verstanden, das wissen meine Monteure. Und dann sage ich beim nächsten Mal Blatt schützen einfach: Ich gebe das Passwort ein, aber ich sage, liebe Leut, "Gesperrte Zellen auswählen" gibt es nicht mehr. Die dürfen gar nicht ausgewählt werden. Deswegen nehme ich den Haken weg. Und wenn ich jetzt nochmal sage "OK", dann muss ich natürlich das Passwort nochmal eingeben, Perfekt, so, und jetzt, sehen Sie, ist der Cursor auch schon hier reingesprungen. Das heißt, wenn Sie versuchen würden, irgendeine der gesperrten Zellen zu markieren, dann geht das gar nicht mehr. Ich kann auch hier oben nicht mehr draufklicken. Es funktioniert nicht mehr. Ich kann nur noch in diese grüne Spalte hinein, die ja freigegeben ist, und kann hier was eingeben. Ja, das ist sozusagen perfekt. Und man muss natürlich auch ehrlich sagen: Es ist natürlich auch eine große Erleichterung für meine Monteure, denn wenn die jetzt hier schnell mal was eintippen wollen, dann können sie gar nicht woanders hin und haben es deswegen leichter. So, wenn Sie jetzt denken, der Schutz ist sicher, dann werden wir leider enttäuscht. Es gibt nämlich einen kleinen Spezialtrick. Den will ich Ihnen auch noch zeigen. Und zwar muss ich mir mal angucken: Hier das geht, um genau zu sein, bis M25. Das heißt, Sie gehen jetzt einfach mal hier oben rein, in das Namenfeld, sagen "a1:m25". Das heißt, die "a1" ist ja der erste Bezug meiner Zelle A1, und dann ":" heißt "bis", und dann geht ja meine Tabelle bis M25. Und wenn ich das also eintippe, ich habe es gescrollt, deswegen ist es wieder weggegangen, macht aber nichts, ich kann das nochmal eintippen und sage dann Enter, dann, sehen Sie, wird hier dieser Bereich umrahmt. Das heißt, wenn ich jetzt sage strg+C, dann sehen Sie auch die wandernden Ameisen, dann kann ich hier wieder ein neues Tabellenblatt hinzufügen, sage strg+V. Und schon, haha, voilà, habe ich den Blattschutz umgangen. Und, um es kurz zu machen, dagegen ist kein Kraut gewachsen. Das heißt, was ich Ihnen damit sagen möchte: Der Blattschutz ist nicht hundertprozentig, sondern der Schutz soll Sie nur vor versehentlichen Eingaben schützen. Microsoft möchte gar nicht gegen böswilliges Manipulieren schützen, denn, erinnern Sie sich, Excel ist nichts weiter als ein großer Taschenrechner. Ich kann mir vorstellen, dass Sie über diese Info natürlich nicht ganz happy sind, aber ich hoffe, dass Sie trotzdem den Schutz ab und zu mal einsetzen und wünsche Ihnen natürlich viele Kollegen, die von diesem Trick, wie man den Schutz umgehen kann, gar keine Ahnung haben.

Excel 2016 Grundkurs

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8 Std. 6 min (106 Videos)
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