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Composing mit Photoshop: Deep Impact

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Einige Elemente des Schutthaufens liegen vor Objekten, von denen sie eigentlich verdeckt sein müssten. Dies kann durch Übermalung auf der entsprechenden Ebenenmaske korrigiert werden.
07:39

Transkript

Natürlich hätte man vermeiden können, dass wir jetzt in Photoshop noch ein bisschen Aufräumarbeiten leisten müssen. Einfach, indem man in "Cinema 4D" diesen Raum komplett nachgebaut hätte. Zumindest so nachgebaut hätte, dass an dieser Stelle - und auch dort hinten - dass auf jeden Fall an diesen Stellen ebenfalls irgendwelche Quader stehen, die verhindern, dass die Steine dorthin rutschen. Es wäre allerdings vom Ergebnis nicht wesentlich anders gewesen - zumindest von dem, was wir gleich sehen werden - als das, was wir jetzt machen müssen. Nur, dass es in Photoshop deutlich schneller geht, hier ein bisschen Ordnung zu schaffen. Auch hier drüben sehen Sie deutlich, dass wir hier noch diese fliegenden Teile drüber haben, nämlich genau diese fliegenden Steine, die natürlich an der Stelle gar nichts zu suchen haben. Deswegen müssen die hier weg. Da dürfen sie selbstverständlich bleiben, nur hier müssen sie natürlich weg. Wir haben ein großes Interesse daran, das nicht zweimal zu machen, also nicht hier in dieser bereits vorhandenen Ebenenmaske und dann noch einmal hier im Schatten, aber da wir ja den Schutt gesamt in einer Gruppe bereits organisiert haben, ist das ganz easy, hier eine Ebenenmaske anzulegen und einen schwarzen Pinsel zu nehmen. Da empfiehlt sich allerdings nicht irgendein komplexer Pinsel wie der hier, sondern ein ganz normaler. Wir gucken uns das einmal an - so etwas hier. Und auch nicht eine zu weiche Kante, weil da wollen Sie entweder das Ding wegradieren oder eben nicht, also schon lieber eine etwas härtere Kante. Damit hätten wir jetzt erstmal den richtigen Pinsel - ein bisschen größer dürfte er natürlich sein - "Schwarz" haben wir schon, "Deckkraft 100 Prozent", damit müsste es eigentlich gut sein. Ich probiere das mal und mache den hier einfach weg: funktioniert. Und um hier gleich in die Vollen zu gehen, gehen wir einmal über dieses Gerät hier drüber, haben das jetzt schon mal weg, gucken, ob hier vorne noch etwas liegt - nein - und können jetzt genau hier drüben weitermachen. Diesen Stein hier, den lassen wir mal noch liegen. Der Schatten müsste vielleicht ein klein wenig tiefer fallen, aber es ist noch in Ordnung, den kann man so noch lassen. Dort drüben sieht es schon wieder anders aus. Da müssen wir dichter rangehen. Auch den kann man von mir aus so liegen lassen. Nur, den hinteren, den leider nicht, der muss natürlich weg. Man sieht auch, dass der ein wenig dunkel ist an der Unterseite. Das liegt daran, dass die Ebene, die wir im "Cinema 4D" gesehen haben, hier einen Schatten auf den Stein wirft. Das wollen wir natürlich weghaben, aber das ganze Ding soll weg. Da gehen wir einfach hier einmal drüber und haben damit, glaube ich, schon mal ein wenig Ordnung geschaffen. Wie sieht es hier drüben aus? Auch der dort, der hängt noch zu sehr in der Luft. Den müssen wir wegnehmen. Ich mache das mit Shift-Klicks, damit ich hier möglichst gerade Linien ziehen kann. Wunderbar. Auch hier ist noch diese Ecke drin. Sie sehen schon, da muss man sich ein bisschen Zeit nehmen, um das alles hier sauber zu machen. Aber im Prinzip ist klar, wie es auf dieser Seite hier aussehen soll. Auch hier drüben der wird noch weg müssen. Den können wir vielleicht noch lassen hier, dann wären wir auf der Seite vielleicht schon durch. Hier hinten haben wir eine relativ abrupte Abrisskante. Da würde ich lieber gerne ein bisschen mehr Zufall reinbringen. Also vielleicht das wegmachen, das hier stehenlassen, hier wieder ein paar von diesen Teilen wegnehmen, damit es ein bisschen zufälliger aussieht. Auch hier: Die können von mir aus alle weg, weil sie ja eigentlich ein wenig dunkler sein müssten, hier im Schatten. Sie können sich aber gerne die Mühe machen, die hier stehen zu lassen, und sie ein wenig abzudunkeln. Jetzt kommen wir an diese Geschichte hier. Ganz klar: Alles, was wir hier sehen, muss natürlich weg. Dafür ist es sogar ganz schlau, die Deckkraft ein wenig runterzunehmen, dann sieht man nämlich, wie weit man da überhaupt arbeiten muss. Ich klicke mal hier hin, und dort unten hin, und habe damit schon ziemlich viel von den Steinen weggenommen. Genauso: Alles, was wir hier vor dem Papierkorb sehen, muss natürlich weg, kann dort auf keinen Fall stehen bleiben. Ich glaube, es erklärt sich relativ schnell, was gehen muss und was bleiben darf. Diese Sachen müssen auf jeden Fall weg, wahrscheinlich auch die hier. Auch das hier vor dieser Säule muss natürlich weg, weil es kann dort nicht sein. Anders sieht es aus mit dem Steinchen hier. Der kann ruhig bleiben, allerdings liegt der schon hinter diesem Abfallkorb oder Wäschekorb, oder was auch immer das hier ist.  Genauso wie der hier, der muss auch dahinterliegen, so dass die Sachen hier frei sein können. Jetzt fehlt dem ein Stück, weil wir hier ein Gitter haben, aber es ist nicht dramatisch - schauen Sie: Der ist einfach abgebrochen, darf ruhig sein. Sie dürfen auch gerne noch ein paar von diesen Steinen abbrechen lassen, also einfach so anlegen, als ob denen ein Stück fehlt. Das kann man tun, muss man nicht. Aber natürlich ist es relativ logisch, dass hier auch ein paar kaputte Steine zu sehen sind. Also irgendwie so etwas hier. Das kann man auf jeden Fall vielleicht noch reinretuschieren, so etwas in dieser Art. Was noch? Hier vorne sieht es eigentlich sonst soweit okay aus. Ich setze die Deckkraft wieder hoch auf 100 Prozent und glaube, damit haben wir im Großen und Ganzen, bis auf ein paar Kleinigkeiten auf der linken Kante, erstmal genügend Ordnung geschaffen. Zum Schluss unserer Ordnungsmaßnahmen gehen wir noch einmal ein bisschen dichter an diesen Schutthaufen heran, an den hier. Und da sehen Sie zwei Sachen: Erstens einmal, wir haben doch ganz schön viel von den Glanzlichtern hier drin. Ich habe die jetzt zwar ausgeschaltet, aber sobald wir die wieder einschalten - schauen Sie es sich an - sieht das Ganze so aus und das ist schon ein bisschen viel. Also gerade, wenn man es vorher ohne gesehen hat. Ich würde, glaube ich, viel von diesem Glanzlicht wegnehmen. Erst einmal würde ich sowieso grundsätzlich die Deckkraft der Ebene weit runternehmen. Dann gefällt es mir eigentlich ganz gut. Auf diesen Steinchen hier, da mag ich es ganz gerne. Da darf das auch gerne bleiben. Nur hier, und da, wo man eigentlich mehr Staub erwartet, da würde ich viel von dem Glanzlicht wegnehmen, vorsichtig natürlich mit einer Ebenenmaske. Aber, da können wir deutlich vorsichtiger mit dem Glanzlicht rangehen. Und auch - Sie sehen es auf den Steinen - wenn da ein bisschen weniger Glanz zu sehen ist, hier so etwas, dann tut es denen auch nicht weh. Das kann man jetzt vielleicht auch mit einer etwas weicheren Spitze machen, damit man es teilweise stehenlassen kann, weil gerade hier in dieser Gegend muss noch einiges von diesen Glanzlichtern verschwinden, hier auch. Jetzt gibt es ein paar Steine, so wie der hier, die in der Luft hängen. Und das ist halt so eine Sache. Dieser Stein war gerade noch am Purzeln und am Fallen - von mir aus kann er hier bleiben. Ich finde es nicht dramatisch, wenn einer von denen vielleicht tatsächlich gerade erst noch von diesem Haufen runterfällt. Das ist schon in Ordnung; das können wir ruhig so stehen lassen. Aber es gibt ein paar andere, denen würde ich gerne noch ein bisschen nachhelfen beim Schatten. Dem hier z.B. Der Schatten gefällt mir einfach nicht. Das Licht kommt aber wirklich direkt von oben und kann an der Stelle keinen besonders ausgeprägten Schatten werfen. Das ist physikalisch verständlich, sieht aber einfach nicht gut aus. Deswegen gibt es hier unterhalb dieser Ebene vielleicht noch die Möglichkeit, einen Schatten anzulegen. Also hier haben wir das Loch, das ist das Ding ganz oben in der Ecke. Dort drüber lege ich einfach eine Ebene an, verrechne die im Modus "Multiplizieren", und hole mir hier ein mittleres Grau vom Tonwert 128, und damit male ich ganz vorsichtig mit einer kleinen Spitze hier noch ein bisschen die Schatten aus. Jetzt ist es nur so, dass ich nichts sehe. Man fragt sich natürlich dann sofort: "Warum ist das so?" Klar, logisch, kann auch gar nicht sein: Weil wir den Schatten hier nicht sehen können. Das ist nämlich begrenzt von dieser Ebenenmaske. Ziehe ich die Ebene einfach mal nach oben, sieht das schon anders aus. Da lösche ich das Ganze aber nochmal und male es noch einmal ein bisschen vorsichtiger an diese Stelle hier - Deckkraft 20 Prozent - nur so, dass man ein bisschen etwas von dem Schatten hier unten sieht. Das sieht einfach für den Stein deutlich besser aus. Genauso wie an dieser Stelle: Auch da würde ich noch ein bisschen den Schatten nachmalen. Hier vorne vielleicht. Das ist jetzt auch wieder Ihnen überlassen, wieviel Sie da machen wollen. Sie sehen es ja selber: Der Stein hier, so etwas wird wahrscheinlich mit einer Schattenkante besser aussehen. Also fügen Sie da ruhig noch ein paar Schatten nach Gutdünken ein. Den lassen wir so, weil er ja schwebt, aber der hier z.B. darf hier unten sicherlich mit einer dunklen Kante belegt werden, die dokumentiert, dass der Stein auch tatsächlich an dieser Stelle liegt. Wenn Sie sich diese Mühe noch machen mit dieser Feinarbeit, dann, glaube ich, haben wir den Schutthaufen gebührend gewürdigt und wundervoll ins Bild eingefügt.

Composing mit Photoshop: Deep Impact

Erfahren Sie alles über den Aufbau und die Umsetzung eines umfangreichen Composings in Photoshop und wie man unterschiedliche Fotos optimal miteinander kombiniert.

2 Std. 8 min (26 Videos)
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