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Responsive Webdesign: Workflow

Schritt 7: Prototyping

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Nun wird der Prototyp final erstellt: Ein Klickdummy mit echter Funktion simuliert die realen Webseiten. In diesem Stadium muss noch nichts fehlerfrei, aber alles vorhanden sein.

Transkript

Nun kommen wir zum vorletzten Schritt, den Prototyping. Hier geht es darum eine Clickdummy zu produzieren, der direkt mit HTML5, CSS3, JavaScript und weiteren Technologien arbeitet, die man verwenden möchte. Dies führt nun zum finalen Layout, daher muss hier auf die Positionierung geachtet werden. Diese ist auch ein sehr interaktiver Prozess mit dem Designer und dem Kunden und benötigt entsprechende Zeit. Wichtig ist, dass hier evolutionär vorgegangen wird. Das heißt, dem Frontendler nicht das ganze System erzeugen lassen und dann besprechen, sondern immer kleinste Einheiten nehmen, die miteinander funktionieren, und dann gemeinsam durchsprechen und schauen, ob sie funktionieren. Hier kann man durchaus mit schlampigen HTML arbeiten und später dieses erst verbessern. Fehlerfreiheit ist hier überhaupt noch nicht wichtig. Man kann natürlich mit Saas arbeiten oder JavaScript-Optimierungen später durchführen. Wichtig ist auch hier, unbedingt die einzelne Einheiten durch den Kunden freizugeben. Man kann das Prototyping natürlich auch beschleunigen. Beispielsweise könnte man ein RWD-Framework verwenden wie Bootstrap oder Foundation. Allerdings muss man hier genau aufpassen. Beide Frameworks sind zwar grundsätzlich Responsive geeignet, bringen aber ein gigantisch Belastung an zusätzlichen Auszeichnungen und Markup mit, die mit vielleicht in seinem eigenen Projekt überhaupt nicht benötigt. Zudem muss man sich erst einmal mit den Frameworks auseinandersetzen, denn beide funktionieren leicht anders. Will man beispielsweise nur ein Cript-System aufbauen, könnte es sein, dass ein anderes leichtgewichtiges Framework wie Singularity die bessere Wahl ist. Wie auch immer sobald man sich für ein Framework entscheidet, sollte man dies erstmal ausführlich analysieren und schauen, ob es sich auch eignet. Weiterhin kann man Präprozessoren verwenden wie Saas und Less. Damit wird die Erzeugung von CSS deutlich vereinfacht und beschleunigt. Browserkompatibilität sollte man am Anfang komplett vernachlässigen. Diese sollte man erst angehen, wenn der Kunde hundertprozentig sicher ist, dass das Layout später genau so aussehen soll, wie es aussieht. Und vor allem sollte man nicht immer alle Details realisieren, sondern vielleicht mit der Pareto-Regel, also 20 %, 80 %, erstmal dem Kunden ein Ergebnis präsentieren, damit dieser dies sehen kann.

Responsive Webdesign: Workflow

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1 Std. 34 min (19 Videos)
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