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Responsive Webdesign: Workflow

Schritt 6: Linear Design

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Der Content wird nun mit dem Design verheiratet – zunächst jedoch nur linear.

Transkript

Kommen nun zum sechsten Schritt, den Linear Design. Im Linear Design wird nun der Content Dummy, den wir eben erzeugt haben, mit dem Basis Design, also CSS, aus dem Moodboard beziehungsweise der Style Tiles oder dem Atomic Design angereichert. Hier ist es vor allem wichtig, Farben anzuwenden, Schriftarten anzuwenden, Größen anzuwenden und vertikale Abstände. Zudem benötigen wir weitere Elemente wie Listen, Links, Tabellen oder Blockquotes. Anfangs werden diese ausschließlich linear eingeordnet, also noch nicht positioniert, denn dies dient dazu, um zu sehen, wir richtiger oder realer Content wirkt und aussieht. Dies ist nun für in Grunde genommen drei Gruppen wichtig: Einerseits der Kunden, der nun sehen muss, wie sein Layout entspringt. Anderseits der Frondendler, der ein Gefühl dafür kriegen muss, wie Elemente angeordnet sind und dann natürlich der Designer, der bis lang nur einzelne Elemente designed hat oder eine vage Vorstellung davon hat, wie die Kommunikation später aussehen mag. Schließlich ist es wichtig, dass auch hier der Kunde das Ergebnis ansieht und abnimmt. Also auch hier eine Freigabe durch den Kunden. Schauen wir uns einmal ein Prozess an, den Steven Healy geprägt hat, den sogenannten Design Tumblr. Hier haben wir zunächst eine Definitionsphase. Definiere also Werte und Ziele des späteren Designs. Dies ist besonders wichtig, da es die Basis bilden wird für jeden späteren Designprozess. Danach entdecke Stimmungen und Metaphern durch Assoziationen. Die dritte Phase bedeutet, generiere Ideen und Konzepte. Dies ist wichtig, denn nun weiß man, in welche Richtung soll das Ganze gehen. Stimmungen und Metaphern kann man aus den Moodbroads befüllen. Nun entstehen auch im Designer ganz konkrete Konzepte, die umgesetzt werden können. Erzeuge daraus eine visuelle Sprache und halt diese auch fest. Und am Schluss designe sie. Eigentlich ganz einfach. Wichtig ist, dass sich der Designer mit den verschiedenen Designs in den verschiedenen Geräten beschäftigt. Dies dauert eine Zeit, denn kein Designer und kein Kunde kann von Anfang an wissen, wie das Ergebnis sein soll. Man muss ein Verständnis über das Medium aufbauen, indem man es immer und immer wieder benutzt oder vielleicht sogar mit bestimmten Ideen experimentiert. Dies bedeutet insbesondere, dass es eine starke Zusammenarbeit geben muss mit der Technik, die den Webserver bereitstellt, damit die Webseite zu diesem Zeitpunkt bereits angesehen werden kann vom Designer und vom Kunden und dem Frontend, der das Markup erstellt. Dass heißt, nun werden in kleinen Iterationen und dies ist wichtig, designed Ideen umgesetzt, abgenommen, realisiert, angeschaut. Dies ist wahrscheinlich vom ganzen Workflow der intensivste Part der Zusammenarbeit.

Responsive Webdesign: Workflow

Machen Sie sich die Prozesse, die hinter Responsive Webdesign stehen, zu Eigen und werden Sie zum erfolgreichen Projektleiter, Kunden oder Auftraggeber.

1 Std. 34 min (19 Videos)
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