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Responsive Webdesign: Workflow

Schritt 1: Content Strategy

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Die Content-Strategie bestimmt, welcher Inhalt verwendet wird bzw. welcher bereits vorhanden ist.

Transkript

Nun gehen wir an Schritt 1 des Workflows: Die Content Strategie. Zunächst einmal gilt das Paradigma: Responsive Design Won't Fix Your Content Problem. Das heißt, der Content ist das Wichtigste, das Heilige. Content First. Wenn Sie im Content Fehler haben, wenn Sie unverständlichen Content haben, wird dadurch Responsive Webdesign nicht besser, vielleicht sogar genau das Gegenteil. Sie werden mehr Probleme damit bekommen. Um die Content Strategie zu erstellen, benötigt es einen Consulting Prozess. Am besten mit einem Consulting, einem Berater, einer Agentur veranstalten Sie einen Workshop und werden im ersten Schritt jeden Content, den Sie haben, sammeln, auswerten und bewerten. Wenn Sie noch gar keinen Content zur diesen Zeitpunkt haben sollten, können Sie auch den Schritt Content erstellen vorziehen. Grundsätzlich ist das Ergebnis ein sogenanntes Content Inventory. Das heißt, dort sind alle Seiten aufgelistet und in den Seiten die Elemente: Habe ich eine Hauptnavigation, Sekundärnavigation, Logo, Links, Überschriften, Inhaltselemente, News und so weiter. Dies führt zu einer sehr großen Datei, beispielsweise ein Excel-File, indem eingetragen ist, was, wo, wer und wann gemacht werden muss. Die Teile der Content Strategie sind grundsätzlich: Der Content-Audit und die Content-Planung. Beim Content-Audit handelt es sich um eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Elemente und Inhalte. Dabei wird festgestellt, wie viele Inhalte auf der Webseite stehen, wie brauchbar diese sind und wie sie ggf. von den Usern angenommen werden. Bei der Content-Planung schließlich werden zunächst die Ergebnisse des Content-Audits ausgewertet und priorisiert. Auf diese Ergebnisse aufbauend werden dann die Zielgruppen definiert und ein Kommunikationsstil für das Unternehmen erarbeitet. Ein Content-Konzept kann erstellt werden, welches bestimmt, welche Inhalte wann publiziert werden und wer dafür die Verantwortung trägt. Und abhängig von den jeweiligen Kommunikationszielen wird auch festgelegt, auf welcher Plattform die Inhalte veröffentlicht werden um die passende Zielgruppe zu erreichen. Weitere Phasen sind dann die Content-Produktion, vielleicht eben auch erst im Schritt 3 des Workflows und schließlich das Content-Managment. Wir schauen uns einmal an, wie so ein Content-Inventory aussehen kann. Hier ein Excel-File mit beispielsweise in die erste Spalte einer eindeutigen ID. Diese ist insofern wichtig, dass ich später immer wieder darauf referenzieren kann und möchte. Man könnte jetzt einfach eine durchgängige Nummer verwenden, 1 bis unendlich, allerdings würde die Nummer selbst über die Position im Seitenbaum nichts aussagen. Indem ich, wie hier geschehen, sage 1.1 oder 1.2., weiß ich sofort erste Ebene zweite Unterseite. Danach beispielsweise der Navigationstitel, dann vielleicht der Pagetitel, die benötigen Dateien dafür, wann dieser Content zuletzt aktualisiert worden ist, wer dafür zuständig ist, weitere Kommentare und aber vielleicht gar nicht mehr benötigt wird. Ganz vorne sehen Sie eine Funktion um Bereiche ein oder auszuklappen. Dies ist natürlich besonders handlich, wenn Sie großen Inhaltsmengen haben. Ein weiteres Content- Respository sehen Sie hier. Hier ist zusätzlich noch das Page Template vermerkt, wenn Sie beispielsweise mit bestimmten Seiten-Templates arbeiten. So sehen Sie gleich, in welche Kategorie die Seite später fällt. Zudem ist ein Status mit Latest, Obsolete, Incomplete und so weiter angegeben worden. Und eben auch eine ID im vorderen Bereich. Nun könnte man weitermachen mit einer speziellen Seite, beispielsweise der Homeseite und dort die verschiedenen Assets vermerken. Habe ich ein Logo auf diese Seite? Habe ich Social Links? Wie sieht das Logo aus? In dem Fall ein Image. Wer ist dafür verantwortlich? Habe ich Social Links? Welche Links sind dies? Viel Links mit Icon in dem Fall. Wie sieht der Content Block aus? Eine Headline, eine Subline und Copytext und so weiter. Und ich kann hier auch vermerken, wann dieser Inhalt geliefert werden muss, eine Deadline. Auch hier gibt es natürlich Systeme, die das Ganze selbst verwalten. Es reicht über, wie gesagt, ein Excel-File. Nun mache ich ein Content-Audit. Das heißt, ich trage jetzt in das Content-Inventory meine ganzen Beobachtungen ein. Beispielsweise welchen Content will ich behalten? Welcher ist gut? Welcher muss gegebenenfalls und vor allem wie bearbeitet werden? Welcher Content kann komplett gelöscht werden? Welchen Content muss ich neu erstellen? Und wer soll dies bis zur welchen Deadline erledigen? Dafür gibt eine Reihe gute Publikationen, die Ihnen helfen können eine Content-Strategie sinnvoll anzuwenden. Beispielsweise von Karen McGrane das Buch Content Strategy For Mobile von A Book Apart Verlag. Oder es gibt aber auch in Slideshare und ähnliche Diensten genügend Vorträge über das Thema. Hier zum Beispiel Content Strategy for Responsive Websites von Clarissa Peterson.

Responsive Webdesign: Workflow

Machen Sie sich die Prozesse, die hinter Responsive Webdesign stehen, zu Eigen und werden Sie zum erfolgreichen Projektleiter, Kunden oder Auftraggeber.

1 Std. 34 min (19 Videos)
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