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Klassendiagramme mit UML

Schnittstellen und Implementierung

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In diesem Video sehen Sie, wie eine Schnittstelle in einem Klassendiagramm aussieht und wie die Implementierung in einer Klasse dargestellt wird.
04:29

Transkript

Eine spezielle Form einer Klasse ist eine Schnittstelle. Diese hat gegenüber normalen Klassen erhebliche Einschränkungen, bietet dafür aber auch gewisse Vorteile. Gerade in Hinsicht auf das, was man Vererbung nennt. In diesem Video wollen wir uns Schnittstellen ansehen und wie sie in einer Vererbungshierarchie verwendet werden. Typischerweise hat man in der modernen objektorientierten Programmierung nur noch Einfachvererbung. Aber die mangelnde Flexibilität, um bestimmte Funktionalitäten zu einer Klasse hinzuzuerben, die ist natürlich schon gravierend. Mit Schnittstellen kann man zum Teil diesem Mangel entgegenwirken. Zuerst einmal schauen wir uns in einem Tool an, wie eine Schnittstelle einem Klassendiagramm hinzugefügt wird. Es gibt hier ein Symbol, eine Schnittstelle in ein Klassendiagramm zu übernehmen. Hier gibt es ein Schlüsselwort Interface, das in zwei spitzen Klammern notiert wird. Diese Stereotypen mit Interface, Create, oder was es da eben gibt, Realize, die sind für spezielle Kennzeichnungen gedacht. und hier wird eine Schnittstelle in einem UML-Klassendiagramm damit gekennzeichnet. Das ändert aber nichts daran, dass sie noch einen Namen braucht. Ich nenne sie jetzt mal ITier. ITier ist kein zufällig gewählter Name. I steht für Interface und das macht man relativ oft. Ist aber nicht zwingend. Nichtsdestotrotz, auch hier gilt wieder: Großbuchstabe am Beginn und die üblichen Regeln, die bei Klassen eingehalten werden. Camel-Notation oder was auch immer. Wichtig: Hier steht dieses Interface. Eine Schnittstelle kann jetzt Operationen enthalten. Zum Beispiel lautgeben. Das sind grundsätzlich abstrakte Methoden, also unvollständiger Code. Er ist nie dafür gedacht, eine konkrete Implementierung vorzunehmen, sondern nur, wie bei abstrakten Klassen auch, ein Verhalten vorzugeben, was man später durch Überschreiben implementiert. Mit Schnittstellen gibt man also gewisse Strukturen vor. Man strukturiert einen Hierarchiebaum bei der Vererbung. Man sagt nicht, wie es zu tun ist, aber man sagt, dass es zu tun ist. Und man legt bereits fest, wie man bestimmte Dinge verwenden kann. Man kann mit Schnittstellen eine Art Mehrfachvererbung Light – Vorsicht bitte mit diesem Begriff, aber er trifft eigentlich ganz gut – man kann eine Mehrfachvererbung Light implementieren in so einem Beziehungsgeflecht von Klassen. Jetzt haben wir natürlich noch keine Verbindung zwischen der Klasse hier und der Schnittstelle. Zumindest nicht hier in diesem Klassendiagramm. Eine Klasse erbt nicht im klassischen Sinn von einer Schnittstelle, sondern sie implementiert diese Schnittstelle. Jetzt implementiert die Klasse die Schnittstelle. Hier gibt es wieder ein Stereotyp Realize. Dieser Stereotyp muss nicht unbedingt hier stehen. Der gestrichelte Pfeil mit der Spitze Richtung Interface ist in vielen Darstellungen ausreichend. Das ist aber eine zusätzliche Kennzeichnung, dass eine Klasse eine Realisierung der Vorgaben einer Schnittstelle darstellt. Die Klasse hat damit die Methode lautgeben geerbt und kann sie jetzt überschreiben. oder je nach zugrundeliegender Programmiertechnik auch einer weiteren Subklasse weiterreichen. Dabei muss man beachten: Wenn man so eine abstrakte Methode vererbt bekommt, muss man gegebenenfalls auch die Klasse abstrakt machen, wenn man sich nicht darum kümmert, diese Methode zu implementieren. Sie haben im Video grundsätzlich gesehen, wie man ein Interface in einem Klassendiagramm aufbaut und wie man eine Implementierung in eine Klasse vornimmt. oder in UML darstellt, genauer genommen, und was Schnittstellen für Möglichkeiten zur Strukturierung eines Hierarchie-Klassenbaums erlauben.

Klassendiagramme mit UML

Verstehen Sie das Prinzip von OOP und erstellen Sie Klassendiagramme mit der Modellierungssprache UML.

2 Std. 1 min (32 Videos)
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