Premiere Pro CS6 Grundkurs

Schnittfenster und Monitore

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Hier erhalten Sie einen Überblick über den Zusammenhang zwischen Quellmonitor, Programmmonitor und Sequenzfenster und erfahren, was es mit Begriffen, wie Current Time Indicator, In/Out-Punkten und Timecode auf sich hat.
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Transkript

Neben der Organisation der Rohmaterialien im Projektfenster, findet die meiste Arbeit wahrscheinlich in den Monitoren und im Schnittfenster statt. Dafür gibt es auf der einen Seite hier den Quellmonitor, das ist vergleichbar mit einem Zuspieler bei der klassischen Videoproduktion Hier hat man die Möglichkeit, sein Material (Originalton) zu sichten und mit In- und Out-Marken zu schneiden. Dafür gibt es hier so einen Abspielkopf, den Current Time Indicator, der mir anzeigt, zu welchem Zeitpunkt im Material ich gerade bin. Den Timecode hier liest man in Stunden, Minuten, Sekunden und Einzelbildern. Bei meinen 25 Bildern pro Sekunde, zählt das hier hoch von 0 bis 24, und fängt dann an, eine Sekunde hinzuzuaddieren. Das sehen wir, wenn wir hier einzelbildweise vorgehen: (Ruckeln) 21, 22, 23, 24 und, dann haben wir drei Sekunden. Ein In-Punkt markiert den Beginn einer Auswahl, ein Out-Punkt, den setzt man auch oft mit der Taste O, man bewegt den Abspielkopf, den Current Time Indicator irgendwohin, drückt die Taste O, und dann wird der Out-Punkt, das Ende der Auswahl, zu dem Abspielkopf verschoben. Die Auswahl aus In und Out kann ich jetzt hier in mein Schnittfenster übernehmen. Das Schnittfenster ist sozusagen eine Schnittliste, eine Clip-Reihenfolge, wie ich sie nachher für meinen Film haben möchte. Die kann man natürlich später noch ändern und anpassen, die In- und Out-Marken, aber es ist sinnvoll, statt hier immer langen Clips, gucken wir mal, hier haben wir zum Beispiel einen, der 25 Sekunden ist, den würde man meistens nicht in voller Länge hier reinziehen, ihn dann in voller Länge abspielen (Originalton), sondern man wählt sich hier erst mal einen bestimmten Bereich aus, das heißt, ich sage, ich fange hier an... gucken wir mal... (Originalton) Na, etwas weiter vorne... (Originalton) Hier fängt er an zu reden, da setze ich einen In-Punkt, (Originalton) okay, und bis da. Dort setzen wir einen Out-Punkt. Und jetzt haben wir genau diesen Bereich hier benutzt, den ziehe ich jetzt hier einfach runter, und in meinem Schnittfenster habe ich jetzt dann nur diesen entsprechenden Bereich. (Originalton) Okay. Das heißt, Quellmonitor ist der Zuspieler, wo ich mein Material auswähle, und man sieht hier vielleicht auch, wenn ich einen Clip hier oben geöffnet habe und jetzt In-Punkte setze und Out-Punkte, dass er das ins Projektfenster zurückspielt. Das heißt, auch im Projektfenster ist dieses Set aus In- und Out-Punkten jetzt gespeichert, und egal, ob ich den Clip jetzt vom Quellmonitor oder vom Programmmonitor hier rüberziehe, er nimmt immer diesen durch In und Out markierten Bereich. Den kann man jederzeit überschreiben, sprich, ich kann auch hier reingehen, (Ruckeln) und sagen, ich möchte hier einen In-Punkt setzen. Dazu muss ich allerdings jetzt die Taste I drücken, heißt, im Projektfenster habe ich dazu hier nicht diese In- und Out-Tasten, da muss ich wirklich die Tastatur bemühen, die O-Taste setzt da entsprechend einen Out-Punkt. Das Programmfenster zeigt dann das, was ich hier unten bereits geschnitten habe, das heißt, im Quellmonitor zeige ich mir einzelne Clips an, im Programmmonitor sehe ich jetzt hier meine Übergänge. (Originalton) So sehe ich entsprechend, was ich schon geschnitten habe, ich sehe, wie lang mein Projekt ist, nämlich momentan 01:34 min, aber es hat hier auch eine Menge Lücken, die ich entweder noch füllen muss oder löschen muss, indem ich sie anwähle und entfernen drücke, oder indem ich sie fülle, wenn ich Material hier wieder ein Stück verlängere. Wir haben ja schon kurz über den Timecode gesprochen, und man sieht, der begegnet einem hier an einer ganzen Menge verschiedener Orte, im Schnittfenster, parallel dazu (Ruckeln) im Programmmonitorfenster. (Ruckeln) Im Quellmonitorfenster wird mir hier der Timecode der Medien angezeigt, und hier der Timecode, also der Zeitpunkt, (Ruckeln) meines Programms, also das, was ich schon geschnitten habe. Hier sehe ich auch die Dauer, die Gesamtlänge meines Schnittes, 1 Minute, 26 Sekunden und 11 Frames... Hier sehe ich die Länge der durch In und Out markierten Bereiche, das heißt, hier habe ich eine Cliplänge von 10 Sekunden und 1 Frame ausgewählt. Manchmal ist es sehr praktisch, wenn einem jemand über die Schulter guckt, ein Redakteur beispielsweise, der muss solche Timecodes notieren, dann kriegt er bestimmt Augenkrebs, wenn er hier raufguckt. Dafür gibt es ein Fenster, hier unter Fenster Timecode. Das kann man so groß machen, wie man will, und der Redakteur, der jetzt nicht den Timecode mitschreiben kann, der muss dringend dann mal zum Augenarzt. Das läuft natürlich mit, das Fenster, wenn ich jetzt die Leertaste zum Abspielen drücke: (Originalton) Dann kann man hier sehr schön den Timecode entsprechend notieren. Ich mache es mal wieder ein bisschen kleiner. Und wenn ich es dann wirklich häufig brauche, kann es zum Beispiel sinnvoll sein, während dem Schnitt, wo ich das Projektfenster nicht mehr brauche, den hier unten anzudocken, so, und während ich hier Clips bearbeite, weiß der Redakteur immer, zu welchem Zeitpunkt ich mich hier in der Sequenz befinde, oder sagen wir mal, welchen Timecode hier ein Clip hat. Jetzt sehen wir aber auch, dass das Timecodefenster uns momentan ein bisschen auf die Schippe nimmt: Wenn ich hier reingehe, bin ich bei 09:23 Sekunden, und nicht bei 17:15, Wie kommt das? Ja, momentan zeigt mir das nämlich die Timecodes aus meiner Videospur 1 an. Wenn ich mal so einen Doppelklick auf den Clip mache, dann sehe ich hier, 09:23 Sekunden ist genau dieses Bild, was wir hier haben. Er zeigt mir also in Wahrheit den Timecode aus dem Clip an und nicht den aus der Sequenz. So etwas lässt sich natürlich umstellen. Gehen wir hier in das Timecodefenster, jetzt haben wir es doch, sehen Sie... kann ich hier umschalten, ob es mir den Timecode der Videospur 1 anzeigt, (Ruckeln) jetzt wissen wir, innerhalb dieses Clips sind wir bei Timecode 2 Sekunden und 5 Bilder, oder ob es mir... ah, ich bin gar nicht in der Sequenz... ob es mir den Sequenz-Timecode anzeigt. Und jetzt sehen wir entsprechend, ja, es zeigt mir hier den Timecode meiner Sequenz an. Nicht mehr hier vom Clip, jetzt von der Sequenz. Also stimmt mit dieser Zahl überein, wir sind jetzt bei Sekunde 32:15. Und das stimmt genau mit dem überein, was wir hier im Zeitlineal sehen, für das Zeitlineal kann ich mir auch die Nummern einblenden, und dann sehe ich auch hier, ich bin zwischen Sekunde 30 und 35. Jedes dieser Fenster hat so ein Zeitlineal, das man natürlich hier auch mit Nummern versehen kann, sodass es mir vielleicht manchmal hilft, wenn ich hier wirklich sehr dicht rangehe in das Lineal, sehr, sehr, (Ruckeln) genau den Abspielkopf, den Current Time Indicator steuern kann, und wir sehen natürlich die beiden im Sequenzfenster, und im Programmmonitorfenster, die sind immer synchron, (Ruckeln) egal, welchen ich dort verschiebe, (Ruckeln) der andere geht immer mit. Je dichter ich also ranzoome, umso feinere Schritte kann ich hier machen: (Ruckeln) Man sieht, wenn ich hier unten sehr dicht rangehe, und oben weiter entfernt bin, (Ruckeln) dann mache ich hier oben sehr kleine Schritte, unten passiert schon sehr viel und umgekehrt eben auch (Ruckeln) Okay. Also, man sieht den Zusammenhang zwischen hier diesem Zeitlineal im Timecodefenster, die mir die Zeit anzeigen, sodass man immer weiß, wo bin ich hier gerade innerhalb meiner Sequenz und wichtig ist es auch, um später vielleicht so eine Art Schnittrhythmus zu entwickeln, dass man die Zeitabstände beherrscht, dass man in etwa weiß, dass vielleicht nicht der eine Clip wenn sie beide ähnlich actionreichen Inhalt haben, dass nicht der eine 5, der nächste 2, der dritte wieder 4 Sekunden, sondern dass das irgendwie harmonisch zusammenpasst. Die müssen nicht alle gleich lang sein, aber hier einen Überblick zu haben, über diese Zeitlineale und den zeitlichen Maßstab, in dem ich mich hier befinde, ist schon immer eine große Hilfe während dem Schnitt. Wir haben jetzt den Zusammenhang zwischen Quellmonitor, Programmmonitor und Zeitleiste gesehen, und was es mit den wichtigen Elementen dort auf sich hat, die In- und Out-Punkte, den Abspielkopf, den Current Time Indicator, die Zeitlinealnummern und haben auch das einzelne Timecodefenster mal gesehen.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

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