Photoshop CC für Profis

Schnelle Lab-Methode

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Mit der Lab-Methode zur Schwarzweißkonvertierung erzielen Sie ansprechende Ergebnisse in kurzer Zeit, ohne dabei den wahrgenommenen Helligkeitseindruck des Fotos zu verändern.

Transkript

Eine sehr schnelle und bequeme Methode, Bilder in Graustufen umzusetzen, die recht angenehm zu betrachten sind, ist die "LAB-Schwarzweiß-Methode". Hierbei wird einfach der LAB-Kanal genommen und als Graustufenbild verwendet und dann kann man diesen noch ein wenig nachkorrigieren in Kontrast und Helligkeit. In der Regel funktioniert das ganz gut, weil der LAB-Kanal auf unsere Wahrnehmung basiert. Also der stellt die Farben so dar, wie wir sie wahrnehmen, also z.B. diesen grünen Bereich, der würde dort wirklich heller aussehen. Aber da schauen wir uns einfach mal an. Nachdem ich Ihnen gezeigt habe, dass wir hier im Photoshop Bereich eine entsprechende Aktion dabei haben und zwar in der "Aktionspalette" - die finden Sie hier im "Fenster-Menü" – können Sie hier auf dieses kleine Menü gehen, und dort darunter auf "LAB-Schwarzweiß-Technik". Hier heißt das Ding nochmal anders, also "Foto-Toner-Technik", meint aber das gleiche. Wenn ich die mal ausführe, dann werden wir sehr schnell ein Schwarz-Weiß-Ergebnis erhalten. Hier kann ich nochmal eingreifen wenn ich es möchte, die Färbung variieren möchte ich jetzt nicht. Dann habe ich hier schon ein doch recht ansehnliches Ergebnis mit einer Tonung. Was diese Aktion aber gemacht hat, ist hier ein wenig umständlich diese Tonung aufzubauen: Und zwar wird die multipliziert, hier mit einer Luminanzmaske versehen, aber hier wurde keine Füllebene verwendet. Das heißt, Sie können nachträglich hier nicht direkt jetzt den Farbton verändern. Es sei denn, Sie machen das destruktiv: Und zwar mit "Bildkorrekturen" und dann sicher nochmal alle Menü-Befehle einblenden und dann "Farbton/Sättigung" können Sie natürlich jetzt nachträglich noch diese Ebene im Farbton so verändern. Ich persönlich hätte es geschickter gefunden, wenn hier mit einer Farbfläche gearbeitet worden wäre. Aber ich möchte Ihnen mal zeigen, wie wir jetzt genau das Gleiche erzielen können: Ich mache also alles rückgängig, lösche die Ebenen, die hier im Bild sind und wir werden jetzt mal manuell etwas Ähnliches erzeugen. Dazu müssen wir zunächst einmal in den LAB-Modus wechseln, über "Bild - Modus - LAB". Sie erkennen das jetzt nur daran, dass wir im LAB sind, weil hier LAB in 8-Bit steht. Nach Möglichkeit sollten Sie in den LAB-Modus nur mit 16-Bit pro Kanal wechseln, denn dann haben Sie nicht die Gefahr, dass hier die Tonwertabstände zu groß werden und es zu Tonwertabrissen kommt. Aber für die Demonstration soll das mal reichen. Also wir haben jetzt 8-Bit. Dann schauen wir uns mal die Kanäle an. Wir haben ebenfalls drei, wie in RGB: einmal den "Helligkeitskanal", der sieht da schon klasse aus, oder? Dann haben wir den "Farbkanal" für Rot und Grün - also Magenta und Grün, um genau zu sein; und dann haben wir den Kanal für Blau und Gelb. Diese Kanäle, die kann man natürlich ebenso benutzen, um hier die Bildhelligkeit abzustimmen. Sie können z.B. mit "Bildberechnung" diesen Kanal aufhellend in den Helligkeitskanal berechnen lassen. Oder Sie können das machen, indem Sie den invertieren und dann abdunkeln. Dann würden diese Blätter hier oben entsprechend dunkler werden. Ich kann Ihnen das mal fix zeigen, wenn ich das z.B. jetzt mache hier im Helligkeitskanal und dann wähle "Bild - Bildberechnung". Dann kann ich den entsprechenden Kanal aufrufen, den ich verrechnen möchte, z.B. den B-Kanal. Wenn ich jetzt umkehre, dann werden die Blätter oben sehr dunkel. Multiplizieren eignet sich jetzt hier nicht so gut, weil der alles abdunkelt. Das möchte ich aber nicht, denn wir müssen ja berücksichtigen, dass der B- und der A-Kanal zu großen Teilen aus Grau bestehen. Das heißt, hier wird es besser sein, eine dieser Füllmethoden zu benutzen, also "Ineinanderkopieren", "weiches Licht", "hartes Licht" und so weiter. Ich probiere zunächst einmal "Ineinanderkopieren". So sah es vorher aus und so sieht es hinterher aus. Also deutlich kontrastreicher und vor allem, hier oben in dem Bereich deutlich kontrastreicher. Ohne diese Invertierung sieht das Ganze so aus, dass ich das oben noch heller mache. Denn Sie haben ja gesehen, hier im B-Kanal der Bereich oben, der ist sehr hell. Also die Bildberechnung wäre ein schneller Weg, um einzelne Kanäle zu kombinieren. Doch das würde an dieser Stelle jetzt zu weit führen. Wir wollen ja eigentlich nur diesen Helligkeitskanal haben. Um hier alles anderen loszuwerden außer diesem Kanal gehen wir auf "Bild - Modus - Graustufen". Das war’s auch schon. Natürlich möchten wir noch eine Farbtonung hinzufügen und das geht im Graustufen-Modus nicht, denn mit einem Kanal allein können Sie keine Farben darstellen. Deshalb müssen wir hier nochmal "Bild - Modus - RGB" wählen und können jetzt hier eine Farbfläche anlegen. Das mache ich, nachdem ich die Luminanz geladen habe dieses Bildes. Die Luminanz kann ich laden, indem ich einen dieser Kanäle klicke, die jetzt ja alle identisch sind, weil wir keine Farbe im Bild haben. Also klicke ich mit gehaltener Ctrl-, bzw. Cmd- oder Strg-Taste auf dem Windowssystem auf einen dieser Kanäle und lade damit die Helligkeit als Auswahl. Wenn ich jetzt eine Farbfläche erstelle - über dieses Menü - und „Farbfläche“ wähle, dann hier z.B., nehmen wir mal auch so eine Art Sepiatonung - so ungefähr - dann habe ich jetzt die Farbfläche mit dieser Luminanzmaske dran. Was dann diese "Tone-Aktion" gemacht hat, diese "LAB-Schwarzweiß-Technik-Aktion", die ich Ihnen ganz zu Anfang gezeigt habe, ist folgendes: sie hat das auf „Multiplizieren“ gesetzt, damit wird das Bild abgedunkelt. Natürlich muss diese Maske noch invertiert werden, damit die Tiefen dieser Tonung erhalten, aber nicht die Lichter. Also klicke ich die Maske an, drücke "Command" bzw. "Strg + I" und habe jetzt hier meine Tonung im Bild. Also vorher - nachher mit dieser Tonung sieht doch gleich ein bisschen schicker aus. Das Schöne ist, jetzt bräuchte ich nur einen Doppelklick hier darauf machen, kann mir eine andere Farbe wählen, z.B. Blau. Das geht deutlich bequemer und schneller als hier immer hoch zu gehen und "Farbton/Sättigung" aufzurufen und destruktiv die Farben hin und her zu schieben. Dabei kann es vielleicht noch zu Verlusten kommen. Das muss nicht sein. Also zeichnen Sie die Aktion am besten so auf, wie ich Ihnen gerade gezeigt habe. Dann haben Sie in Windeseile ansprechende Schwarz-Weiß-Ergebnisse, die natürlich jetzt nicht großartig kreativ abgestimmt sind von den Helligkeitsverhältnissen, die aber unserer natürlichen Wahrnehmung sehr nahe kommen.

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7 Std. 40 min (73 Videos)
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