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Lightroom: Porträt-Workflow

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"Auf Location" ist Zeit Geld. Dieser Film zeigt Ihnen, wie Sie Aufnahmeserien schnell und effizient entwickeln. Kombiniert mit der Standardentwicklung werden Ihre ersten Entwicklungsschritte enorm beschleunigt.
07:08

Transkript

Nutzen Sie die Möglichkeiten von Lightroom effektiv und schnell zu entwickeln. Gerade die Entwicklung am Anfang ermöglicht Ihnen eine bessere Bildauswahl, denn Sie lassen sich dann beispielsweise nicht von Belichtungsunterschieden ablenken, sondern behalten den Blick für das Wesentliche im Motiv. In fast jeder Aufnahmeserie gibt es Belichtungschwankungen, wodurch sie auch immer zustande gekommen sind, durch wissentlich veränderte Kameraeinstellungen oder durch eine automatische Belichtung, die sich durch andere Bildausschnitte oder andere Elemente im Bild unterschiedlich eingestellt hat. Schauen wir uns doch mal bei dieser ersten Aufnahmeserie an. Ich mache einen Doppelklick drauf, um in die Vollbildansicht zu gehen und habe über die Taste I hier die Information eingeblendet. Sie sehen, das Bild ist mit einer 200stel Sekunde bei Blende 4,5 aufgenommen worden. ISO-Zahl ist 100, die ISO-Zahl ist beibehalten worden, aber hier schon schwankt die Blendeneinstellung von 4,5 auf 6,3 und hier geht es wieder auf 4,5 zurück. Hier variiert die Belichtungszeit und all das führt natürlich dann zu unterschiedlichen Belichtungen. Nun ist es nicht ganz so einfach eine Blendeneinstellung 4,5 auf 6,3 umzurechnen, das heißt, rauszufinden wie ich ein Bild korrigieren müsste, damit es zu den gleichen Belichtungseinstellungen kommen könnte. Diese drei Parameter, die Belichtungszeit, die Blende und die ISO-Einstellung, sind ja alles drei Faktoren, die die Menge des Lichts bestimmen, die auf unser Bild kommt. Lightroom kann die sich daraus ergebende Gesamtbelichtung messen und diese Gesamtbelichtung kann es als Referenz nehmen, für die Korrektur anderer Bilder. Genauer gesagt, kann ich mir aus einer Aufnahmeserie das Bild rausuchen, von dem ich meine, dass es die beste Belichtung für diese Serie hat und das ist in meinem Fall tatsächlich die hellste Belichtung hier, mit der offensten Blende und der längsten Belichtungszeit. Diese Kombination aus Belichtungszeit, Blende und ISO-Zahl kann ich jetzt auf die anderen Bilder übertragen. In der Folge werden diese entsprechend um den Faktor in der Belichtung korrigiert, den sie benötigen, um auf die gleichen Helligkeitseinstellungen zu kommen. Wir schauen uns das mal in der Rasteransicht an oder wir können es eigentlich auch in der Übersicht machen. Ich wähle mal die gesamte Reihe aus, drücke die Taste N für die Übersicht, mit gedrückter Tabulatortaste habe ich ein bisschen mehr Platz für die Übersicht und jetzt gebe ich das Bild an, was die Referenz sein soll, also das Bild, was mir am besten von der Belichtung her gefällt. In der Bibliothek kann ich jetzt ganz einfach für diese gesamte Serie im Menü Foto sagen, dass die Entwicklungseinstellungen so angepasst werden sollen, dass die Gesamtbelichtung abgeglichen werden soll. Schauen Sie sich mal die Bilder an, was gleich mit denen passiert. Und Sie sehen, alle Bilder werden ein bisschen heller, außer natürlich das, was ich als Referenz benutzt habe. Für dieses Bild hier ist die Korrektur zu stark. Wir sehen aber, dass auf jeden Fall der Hintergrund annähernd angepasst wurde. Dieses fällt einfach ein bisschen aus der Serie raus. Trotzdem, wenn wir jetzt mal mit der Taste D ins Entwickeln-Modul wechseln, sehen wir hier unser Referenzbild, was natürlich keinerlei Belichtungskorrektur erfahren hat. Dort das Bild mit der gleichen Belichtung. Ein Bild, das jetzt ungefähr um eine drittel Blende in der Belichtung korrigiert wurde. Das Bild, das etwas zu stark korrigiert wurde, das müssen wir tatsächlich jetzt optisch annähern und auch wiederum andere Bilder, die eine drittel Korrektur haben. Geht ganz, ganz schnell und ich muss mir keine Gedanken darüber machen, um welchen Faktor ich das Ganze korrigieren muss. Sie können es übrigens auch im Entwickeln-Modul machen. Wenn ich mir eine andere Serie anschaue und auch hier kann ich über die Taste I die Informationen einblenden, dann sehe ich auch hier unterschiedliche Kameraeinstellungen. Hier habe ich zum Beispiel die Blende gewechselt, die ist offener geworden. Hier ist sie noch offener geworden und ich denke mal, dass hier die goldene Mitte eine gute Referenz ist. Ich wähle jetzt hier im Filmstreifen diese Bilder alle zusammen aus. Ich nehme mal nur die Serie, die sich im Motivinhalt doch sehr gleicht und sage dann auf eine ähnliche Art und Weise, diesmal aber, da wir uns im Entwicklungs-Modul befinden, befinden sich die entsprechenden Befehle im Menü Einstellungen. Hier habe ich den Befehl direkt, er heißt etwas anders, Belichtung angleichen macht aber genau das Gleiche. Wenn ich das mache, sehen Sie im Filmstreifen, dass die Bilder etwas heller geworden sind. Wenn ich jetzt mit Pfeiltasten wieder durch die Bilder gehe, dann sehen Sie hier die Korrektur, die diesmal um eine zweidrittel Blende nach oben korrigiert wurde. Also eine sehr, sehr schnelle Möglichkeit, die Belichtung anzugleichen und damit eine gute Ausgangsvoraussetzung zu haben. Wenn Sie von dieser Basis aus weiterentwickeln wollen, können Sie das natürlich machen. Alle Bilder sind noch ausgewählt. Ich achte jetzt darauf, dass mein Synchronisieren-Knopf hier per Klick auf diesen kleinen Schieberegler in Automatisch synchronisieren wechselt, blende mir mal kurz die Information aus und kann dann für ein Bild entwickeln und alle anderen Bilder werden mit entwickelt. Ich würde hier also als Erstes mal die Tiefen deutlich aufhellen, damit wir hier noch ein bisschen mehr rauskriegen, die Klarheit erhöhen, damit das Ganze ein bisschen knackiger wird und würde dann als Stilelement in den HSL-Einstellungen die Sättigung für alles, außer für die Hauttöne und für die grünen Farben hier aus dem Bild rausnehmen. Das heißt, alles was bläulich aquamarin ist oder lila ist, wird entsättigt, nur die Hauttöne werden über die Orange- und Gelbtöne noch drin gelassen, den Rot-Ton muss ich natürlich auch wieder reinnehmen für die Lippen, aber alles andere ist halt schön monochrom geworden, sodass ich hier, kurz meine Vergleichsansicht angeschaut, mich reduziere auf das, was das Bild hergeben soll. Das ist jetzt durchgängig in allen ausgewählten Bildern passiert, durch die automatische Synchronisation. Aber Achtung, wenn die automatische Synchronisation eingeschaltet ist, dann können Sie natürlich nicht die individuelle Grundeinstellung, wie die Belichtung hier noch weiter bearbeiten. Alle Korrekturen, die jetzt hier vorgenommen werden, an der automatischen Belichtungskorrektur müssen Sie spezifisch für jedes Bild durchführen und dafür würden Sie natürlich die automatische Synchronisierung wieder abschalten. Dennoch die Gesamtbelichtung und die automatische Synchronisation sind beides Konzepte, die Ihnen helfen, sehr schnell Ihre Aufnahmeserien auf ein Ziel hin zu entwickeln.

Lightroom: Porträt-Workflow

Lernen Sie, wie Sie Lightroom für Ihren Workflow als Porträtfotograf optimal nutzen – von der Organisation über die Retusche bis hin zur Entwicklung von Looks.

2 Std. 17 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:10.08.2017

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