Photoshop CC Grundkurs

Schnellauswahl

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Das Schnellauswahlwerkzeug ermöglicht es, auf Basis der Pinselspitzengröße sowie der darunterliegenden Farbinformation eigenständig ähnliche Farbflächen sehr schnell auszuwählen.

Transkript

Ein Werkzeug, mit dem man sehr schnell auswählen kann, trägt auch den Namen "Schnellauswahl-Werkzeug" und ich benutze es tatsächlich sehr, sehr häufig. Das Werkzeug steht automatisch hier im Modus "Zur Auswahl hinzufügen", d. h., wenn ich hier einmal male, noch einmal und noch einmal, sieht man, dass die Auswahl immer erweitert wird. Möchte ich einen Bereich abziehen, so mache ich das mit der Alt-Taste und nehme den jetzt aus der Auswahl heraus. Wie geht man mit diesem Werkzeug jetzt idealerweise vor? Grundsätzlich ist es so, dass wenn ich erst einmal hier so ein paar Farben ausgewählt habe, dass ich hier, im Gegensatz zum Zauberstab, nicht mit einer Toleranz arbeite, sondern das Werkzeug auf Basis der Pinselspitzengröße und der darunterliegenden Farbinformation selber nach ähnlichen Farbflächen sucht. D. h., indem ich hier einmal über das T-Shirt fahre, nimmt er sozusagen die Farben von dem T-Shirt auf und verbreitet jetzt die Auswahl, bis Photoshop denkt: "OK, hier ist eine große Kontrastkante, da höre ich auf, oder hier, oder hier entsprechend dem Übergang auch. Wenn ich jetzt den linken Bereich hier wieder abziehen möchte, so passe ich mit gedrückter Alt-Taste und einem Rechtsklick - ich fahre mit der Maus nach links und rechts meine Pinselspitzengröße an und benutze jetzt wieder die Alt-Taste unter Windows oder Optionstaste am Mac und fahre hier einmal herüber, um diesen Bereich wieder abzuziehen. Je feiner ich jetzt an die äußeren Bereiche komme, umso kleiner mache ich entsprechend auch meine Pinselspitze. D. h., hier arbeite ich jetzt mit sehr kleinen Pinselspitzengrößen, füge diesen Bereich dann entsprechend der Auswahl noch hinzu. Einmal wieder herauszoomen und das Bild etwas verschieben. Jetzt widmen wir uns hier mehr dem Kopf, nehmen also wieder unser "Schnellauswahl-Werkzeug" und fahren jetzt hier einmal herüber, um so ganz grob entsprechend Kopf und Haare auszuwählen. Man muss gar nicht erst versuchen, hier mit diesem Werkzeug Haare oder Ähnliches auszuwählen. Auch dünne Verstrebungen, wie sie bei Fahrradspeichen oder so Hamsterkäfigen vorkommen - das ist mit diesem Werkzeug nicht gut möglich. Hier würde es ja gerade noch gehen, ich kann die Pinselspitze klein genug machen und hier entlangfahren, aber bei noch kleineren Bereichen ist das einfach nicht mehr sinnvoll. Wir können jetzt die Kamera noch hinzufügen und hier ist noch ein Bereich der Hose - da noch mit in die Auswahl. Hier rechts wird es fast ein bisschen zu eng, ich müsste das Werkzeug sehr, sehr klein machen. Mit gedrückter Alt-Taste jetzt hier entlangfahren, aber auch ja nicht über die Auswahlkante herüber gehen. Das ist immer so ein bisschen die Gefahr, wenn man sich überlegt, wie dieses Werkzeug eigentlich arbeitet. Grundsätzlich ist es so, dass ich aufpassen muss, wann ich etwas hinzufüge und wann ich etwas abziehe. Die Auswahl sieht schon ganz gut aus. Wir speichern die einmal kurz "Auswahl - Auswahl speichern". Gehen wir hier herein, speichern wir sie als neuen Kanal ab, dann können wir sie soweit gleich wieder herholen. Jetzt sage ich: „Auswahl aufheben". Wenn ich einmal Folgendes mache: Mit einer etwas größeren Pinselspitze markiere ich jetzt hier das T-Shirt und ich passe nicht so gut auf, sondern fahre jetzt hier darüber. Normalerweise, wenn Photoshop wie vorhin, diesen Bereich hiermit hinzu selektiert, ist es ist kein Problem, den abzuziehen. Jetzt gehen wir aber auf das Abziehen oder drücken die Alt-Taste und sagen: "Wir wollen diesen Bereich nicht." Diese Pixel bleiben jetzt innerhalb meiner Auswahl. Warum? Weil Photoshop intern die Pixel wichtet, sage noch einmal "Auswahl aufheben". Jetzt gehen wir hier wieder in den "normalen Modus" und malen hier einmal über das T-Shirt und erkennen, Photoshop macht hier einen Fehler. Der Punkt ist, in dem Bereich, wo ich hier herüber gemalt habe - also hier ist Photoshop sich sehr sicher, dass die Pixel zur Auswahl gehören, die werden sozusagen zu 100 Prozent gewichtet - und je weiter es nach außen geht, umso weniger sicher ist sich Photoshop sich noch, d. h., die Pixel bekommen eine niedrigere Wichtung. Ich kann das nirgendwo sehen, aber ich weiß, dass es sich bei diesen Pixeln nicht mehr sehr sicher ist - wenn man bei einem Computerprogramm von sich allein sprechen möchte. Drücken wir jetzt die Alt-Taste und fahren hier einmal herüber. Dadurch bekommen diese Pixel jetzt eine negative Wichtung und irgendwo dazwischen findet Photoshop den Übergang. Momentan hat er hier nicht ganz richtig erkannt. Hier habe ich ihm gesagt, das gehört dazu, hier mit der Alt-Taste, das geht weg. Ich muss also jetzt hier noch einmal herüberfahren, um diese Pixel entsprechend neu zu wichten. Genauso kommt man mit diesem Werkzeug eben sehr schnell zum Ziel, indem man Pixel mit der Plus-Pinselspitze hinzufügt, sozusagen zu 100 Prozent wichtet und mit der Alt- oder Optionstaste Pixel ausnimmt, die dann eben nicht mehr zur Auswahl gehören. Intern merkt sich Photoshop irgendwo diese ganzen Wichtungen. Also d. h., während ich mit diesem Werkzeug arbeite, merkt er sich jeden einzelnen Pinselstrich. Deswegen ist es nicht gut, wenn ich einmal hier herüberfahre. Das mit gedrückter Pinselspitze habe ich hier hineingemalt, jetzt drücke ich die Alt-Taste und versuche, das wieder abzuziehen. Das funktioniert soweit, bis auf den Bereich, wo ich eben wirklich mit gedrückter Pinselspitze herübergegangen bin. Und das kann ich mit diesem Werkzeug kaum noch nachjustieren. Man sieht, die Pixel bleiben hier immer voll ausgewählt. Jetzt muss ich wirklich z. B. auf ein "Lassowerkzeug" gehen und diesen Bereich hier abziehen. Noch besser wäre es, ich hätte das hier einfach wieder rückgängig gemacht, was ich hier entsprechend falsch ausgewählt habe mit dem Schnellauswahl-Werkzeug, damit das nicht in die Kalkulation, in diese Wichtung aufgenommen wird. Also, ein sehr schönes Werkzeug, um auch kompliziertere Elemente freizustellen. Aber Vorsicht: Es gibt Schwierigkeiten, wie z. B. hier sehr dünne Linien, oder wenn wir nochmal auf ein anderes Bild gehen, nehmen wir hier einmal dieses hier, wo man ja denkt: "Das ist ja quasi perfekt für das Werkzeug, wenn ich hier hereingehe und diese Hauswand freistelle". Aber dann merke ich ja plötzlich: "Hier, im Übergang zum Himmel, das sind ja zwei Kontrastkanten, eine hier, eine hier und die zählt schon", d. h., ich muss hier überall einmal entlangfahren. Da wäre es jetzt einfacher gewesen, ich hebe die Auswahl auf, fahre über den Himmel und lasse Photoshop sozusagen jetzt von außen erkennen, und wenn ich das fertig habe, sprich den Himmel, hier ausgewählt habe, dann kann ich ja sagen "Auswahl umkehren". Jetzt habe ich eine umgekehrte Auswahl und kann jetzt bspw. die Person wieder hinzufügen, diese Statue, die er vorhin abgezogen hat. Und hier merken wir jetzt schon: Diese dünnen Verstrebungen, die ich hier habe, die machen mir Schwierigkeiten. Da wird es dann sehr mühsam mit dem Werkzeug und man wird immer wieder Kombinationen von verschiedenen Werkzeugen brauchen. Grundsätzlich kann man aber schon sagen, dass sich mit dem Schnellauswahl-Werkzeug eine Menge von Freistellaufgaben gut erledigen lassen - es lohnt sich auf jeden Fall, ein bisschen mit diesem Werkzeug zu experimentieren.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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