Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 3: Videos schneiden

Schneiden mit In- und Out-Marken

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In- und Out-Marken lassen sich sowohl im Quellmonitor als auch in der Sequenz verwenden. Mit der Extrahieren-Funktion lässt sich Material aus der Sequenz wieder entfernen.
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Transkript

Dass die Verwendung von In- und Out-Marken hier im Quellmonitor ganz praktisch ist, das haben wir schon gesehen, das heißt hiermit definiere ich, welchen Part ich im Schnittfenster gleich benutzen möchte. Aber auch im Schnittfenster lassen sich hier In- und Out-Marken setzen. Was hat es damit auf sich? Eine Möglichkeit der In- und Out-Marken im Schnittfenster ist es, Parts zu löschen, das heißt, wenn ich hier zum Beispiel einen Part gar nicht mehr haben möchte, (Video spielt ab) den hier zum Beispiel, setzen wir hier eine In-Marke und bis dahin die Out-Marke, dann finde ich hier Funktion zum Herausnehmen. Dabei entsteht eine Lücke, und zum Extrahieren, dabei wird die Lücke automatisch geschlossen. Also In- und Out-Marken im Sequenzfenster beziehungsweise im Programmmonitor sind dafür da, das Material hier entsprechend zu kürzen. Es hat auch noch eine andere Bewandtnis. In der Regel ist es jetzt ja so gewesen, dass wenn ich hier einen Clip hinzufüge, über die Funktion Überlagern und Einfügen, dass das immer an der Position vom Playhead hier passiert, also da, wo eben noch der Abspielkopf war, da wird jetzt meine neue Szene eingefügt. Wenn ich aber hier eine In-Marke setze, beispielsweise hier hin, dann spielt es keine Rolle mehr, wo mein Playhead liegt, das heißt wenn ich den jetzt hinzufüge, dann passiert es da, wo jetzt gerade die In-Marke war, und nicht da, wo der Playhead gewesen ist. Das kann ich hier noch mal wieder rückgängig machen. Das funktioniert auch mit einer Out-Marke, das heißt wir löschen hier noch mal diese Marke. Gehen wir auf Marken In- und Out-Points löschen, erst natürlich muss ich dafür den Programmmonitor aktiv haben, Marken In-Out-Punkte löschen. Und sagen wir einfach mal, ich möchte hier eine Out-Marke setzen, und möchte jetzt hier kurz ein paar durch diese Szene haben. So beispielsweise. Dieser Part wird jetzt sozusagen hier hingelegt und mit der Out-Marke daran gesetzt, wenn ich jetzt die Funktion Überlagern benutze, das heißt die Szene davor wird jetzt nur bis hier benutzt. Hat sogar ganz gut gepasst, das war jetzt ehrlich gesagt Zufall, habe ich gar nicht so drauf gehabt, welche Szene ich da vorher hatte. Okay, löschen wir auch hier diese Marken wieder über Marken In- und Out-Points löschen. Was passiert, wenn ich jetzt In- und Out-Marken setze, also wenn ich jetzt hier eine Out-Marke setze, und hier vorne eine In-Marke, gehen wir mal an den Anfang des Clips, mit der Pfeiltaste nach oben, dann habe ich jetzt hier eine Dauer von 5 Sekunden und zwei Bildern ausgewählt und hier eine Dauer von 2 Sekunden und 16 Bildern. Wenn ich jetzt sage Überlagern, dann kommt das Dialogfeld Clip einpassen, das ist ein sogenannter Vierpunktschnitt. Bisher haben wir mit 3 Punkten geschnitten, ein In- und ein Out-Punkt hier macht zwei Punkte und entweder der Playhead hier oder ein In- oder ein Out-Punkt ist, dann der entsprechend dritte Punkt. Jetzt haben wir 4 Punkte, nämlich In-Out hier und In-Out dort und dann kommt das Dialogfeld Clip einpassen. Da kann ich die Clipgeschwindigkeit ändern, das heißt der Clip würde jetzt hier in einer Slow Motion abgespielt werden, (Video spielt ab) klingt natürlich auch ein bisschen seltsam, oder ich kann jetzt hier sagen, ignoriere einen der drei beziehungsweise vier Punkte. Sprich, ignoriere den In-Punkt, dann wird also hier mehr Material vorne oder den Out-Punkt, würde mehr Material hinten hinzufügen. Oder ignoriere einfach den In- oder Out-Punkt der Sequenz, das kann man dann hier entsprechend definieren. Ich würde jetzt mal den Out-Punkt der Quelle ignorieren, das heißt, hier wird der Clip nicht abgeschnitten, sondern kommt jetzt hier einfach mehr Material noch mit dazu, das sind die Optionen. Bei einer Sache muss man jetzt vorsichtig sein, sollte man nämlich einmal gesagt haben, ich werde hier die Clipgeschwindigkeit ändern, und ich wähle diese Funktion an, Immer diese Auswahl verwenden. Wenn ich das mache, mit OK bestätige, wieder meine tolle Slow Motion, ich mache das rückgängig, füge es noch mal und jetzt kommt keine Abfrage mehr. Das heißt er nimmt jetzt immer die Slow Motion oder Zeitraffer-Funktion, je nachdem wo die In-Out-Bereiche länger sind. Wie bekommt man das Dialogfeld zurück? Da geht man einmal auf Bearbeiten Voreinstellungen und kann hier jetzt im Bereich Schnittfenster sagen, dass ich das Dialogfeld Clip einpassen wieder haben möchte, das muss ich hier also entsprechend aktivieren, mit OK bestätigen, und dann kommt auch dieses Dialogfeld und sagt mir diesmal, die Quelle ist kürzer als das Ziel. Was soll ich jetzt hier machen? Zu guter Letzt zum Setzen und Löschen von In-und Out-Marken noch ein paar praktische Befehle, die findet man auch alle hier im Marken-Menü. Da habe ich dann nämlich die Funktion In-Out-Punkt setzen, I und O, sowie Clip markieren. Wir sagen mal In- und Out-Punkt löschen, das ist Strg+Umschalt+X. Und jetzt hier auch noch mal Strg+Umschalt+X und nur die Taste X, die markiert jetzt hier entsprechend ein Clip und das kann ich nutzen, wenn ich zum Beispiel diesen Clip jetzt hier löschen möchte. Da rausgenommen, glaube das betrifft den hier, den finde ich nicht so gut an der Stelle. Einmal X drücken und dann extrahieren. Bei dem Extrahieren gibt es aktuell einen kleinen Fehler bei den Tastaturkürzeln. Das Herausnehmen ist noch korrekt zugewiesen hier auf das ß, aber den Tastaturbefehl für das Extrahieren, den gibt es auf einer deutschen Tastatur so nicht. Da muss man dann einmal hier auf Bearbeiten Tastaturbefehle gehen, hier einfach nach Extrahieren suchen und dann einen neuen zuweisen, wie zum Beispiel drücke ich die Steuerungstaste und nehme jetzt das ß, also in Verbindung mit ß die Steuerungstaste, das hätte ich jetzt an der Stelle gern, dann kann ich den alten Befehl löschen. Okay, und dann kann man das Extrahieren mit dem neuen Befehl durchführen. Wir waren noch kurz beim Setzen von In- und Out-Marken, wenn ich jetzt noch mal überprüfen möchte, ob meine In- und Out-Marken richtig gesetzt sind, kann man mit Umschalt-I und Umschalt-O zur In- und zur Out-Marke springen, was ebenfalls dann noch mal ganz praktisch ist. Und man kann auch einzelne Marken löschen, auch hier im Marken-Menü sieht man das, In- oder Out-Punkte, mit Strg+Umschalt+I und O kann man die dann entsprechend auch einzeln löschen. Also wenn ich jetzt sage, nur die, den Out-Punkt möchte ich löschen, kann ich hier entsprechend den Befehl aufrufen, und mit Strg+Umschalt+X, wie gesagt, lösche ich In- und Out-Marken. Das ist also ganz praktisch zum Kürzen von Sequenzen und auch zum Löschen ganzer Clips, dass man hier mit In- und Out-Marken arbeitet. Eine wichtige Sache dazu noch ist es, dann hier auch, wenn ich etwas lösche oder extrahiere, dass die entsprechenden Zielspuren markiert sind. Sprich V1 muss aktiv sein, damit beispielsweise das Herausnehmen funktioniert, sonst nimmt er hier nur den Ton heraus, weil die Bildspur war nicht aktiv. Das wird allerdings beim Extrahieren ignoriert, weil Premiere dann die Synchronisation vorzieht und damit Bild und Ton nicht asynchron ist, wird auch mitextrahiert, auch wenn die entsprechende Videospur, die Zielführung nicht aktiv ist. Aber zu Beginn achten wir einfach darauf, dass hier alle Zielführungen aktiv sind, damit auf allen Spuren geschnitten wird, wenn ich In- und Out-Marken verwende, und jetzt hier die Funktion Herausnehmen oder Extrahieren benutze.

Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 3: Videos schneiden

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2 Std. 38 min (18 Videos)
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Erscheinungsdatum:11.08.2017

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