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Calvinize V

Schnee erstellen

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Wenn Sie wissen, wie Sie Schnee nachträglich in Photoshop hinzufügen, sind Sie bei der Bildidee nicht mehr auf echten Schnee angewiesen und können bereits dementsprechend in der Motivwahl agieren. Wie es geht, zeigt der nachfolgende Film.

Transkript

Also Schnee erstellen ist schon etwas sehr, sehr spezielles, aber ich muss euch ehrlich sagen, dass ich in den letzten Jahren diese Technik oft genutzt habe. Denn das Coole ist, wenn man weiß, wie man Schnee erstellt, kann man schon eine passende Bildidee kreieren, und man ist nicht darauf angewiesen, dass es später schneit, bzw. auch perfekt schneit. Sicher bin ich auch mal ausgegangen, wo es geschneit hat, aber schau nun mal durch den Schnee an. Das glaubt mir kein Mensch, dass da originaler Schnee ist. Deswegen arbeite ich da am liebsten mit Photoshop-Techniken, und da bekomme ich einen sehr guten und vor allen Dingen einen realistischen Schnee hin. Mit einer Schneemaschine wäre das auch eine Möglichkeit live, ich selbst bevorzuge da eher die Bildbearbeitung. Das Ganze sieht immer technisch so aus, dass man es mit einem Rauschen anfängt. Und dieses Rauschen wende ich jetzt mal auf einen Ebenen-Duplikat an, dazu nehme ich einen Rauschfilter „Rauschen hinzufügen“. Jetzt nehme ich mal 400%, eine Rauschen- Normalverteilung und Monochromatisch. Was wir dann haben, sind viele weiße Pixel und viele schwarze Pixel. Die schwarzen Pixel können wir uns später über die Füllmethode „Negativ multiplizieren“ ausblenden. Aber dieses Rauschen ist einfach noch zu fein, einfach zu klein. Deswegen wähle ich mir hier mit dem Auswahlwerkzeug in der Ecke einen Bereich aus, klicke dann mit einem Rechtsklick in die Auswahl und wähle „Ebene durchkopieren“. Dadurch wird dieser Bereich auf eine extra Ebene gebracht. Das alte Rauschen können wir erst mal löschen. Und alles, was ich machen möchte, ich möchte diesen Ausschnitt des Rauschens vergrößern. Über Bearbeiten-Fein transformieren, ich habe hier die Shift und die ALT-Taste gedrückt, macht man es ja riesig. Und jetzt sieht man, dass dieses Rauschen etwas dicker und größer geworden ist. Aber wie man jetzt die weißen Stellen anschaut, so nach Schnee sieht das eigentlich nicht aus. Und damit es ganz nach Schnee aussieht, wählen wir jetzt einen Filter. Und zwar findet ihr den in der Filtergalerie. Und dort gibt es unter den Malfiltern den Filter „Kanten betonen“. Und jetzt schaut es euch mal an. Das sieht schon viel eher nach Schnee aus. Wir können hier noch die Kantenbreite ein bisschen variieren. Die Kantenhelligkeit, da müssen wir ein bisschen experimentieren, wie dicht der Schnee sein soll. Ich wähle jetzt einmal diese Werte, drücke auf OK, und dann schauen wir einfach mal, wie der Schnee im Bild aussieht. Der ist ja hier noch ein bisschen zu scharfkantig, der hat noch keine Bewegungsunschärfe, die könnte man hinzufügen, aber das sieht schon mal ganz gut aus. Vielleicht sollten wir jetzt diesen Filter noch ein bisschen weich zeichnen, da gehe ich einmal auf den Gouachen- Weichzeichner, werde ich hier einfach mal, ja, ein Pixel oder maximal zwei Pixel hinzugeben, dass die Kanten nicht ganz so scharf sind. Und jetzt schaut mal, wenn wir die Füllmethode ändern auf „Negativ multiplizieren“, wir blenden uns dann quasi Schwarz aus, und Weiß bleibt im Bild. Und das sieht jetzt schon viel eher nach Schnee aus. Das ist nun ein bisschen viel Schnee, wir müssen vielleicht ein bisschen die Deckkraft reduzieren. So in etwa und dann haben wir eigentlich schon so eine Art Schnee im Bild. Das war erst mal die Theorie, ich zeige es gleich noch in der Praxis ein bisschen, wie man diesen Schnee noch finetunen kann und diese Aufnahme quasi noch ein bisschen realistischer gestalten kann. So, wir beginnen mal damit, dass wir das Ganze noch mal wiederholen, um das Ganze ein bisschen zu festigen. Und dann zeige ich euch, wie man das Ganze noch ein bissl anpassen kann, damit es noch realistischer aussieht. Also ich habe wieder die Ebene dupliziert. Wende ich nun meinen Rauschfilter an über „Rauschen hinzufügen“, 400%, eine Rauschen-Normalverteilung und Monochromatisch, dann gehen wir als nächstes auf das Auswahlwerkzeug, wählen uns so eine Ecke heraus, duplizieren diesen Bereich auf eine extra Ebene mit „Ebene durchkopieren“, können diese Ebene wieder löschen. Wollen wir es ein klein wenig größer machen über Bearbeiten-Frei transformieren. So habe ich es jetzt über Shortcut Kommand-T oder Steuerung-T erledigt. Wir ziehen die Ebene groß, und jetzt gehen wir auf unseren Filter in die Filtergalerie. Der Malfilter „Kanten betonen“. Ja, und jetzt war meine Auswahl ein bisschen anders von der Größe, das heißt, da muss man immer wieder so bisschen experimentieren, auch wie dicht soll der Schnee sein. Der war vorhin ein bisschen viel. Jetzt sehen wir mal, die Kantenbreite ein bisschen hoch, dadurch haben wir nicht ganz so viele Schneeflocken. Aktivieren wir das Ganze, bzw. bestätigen wir das Ganze. Und schauen wir uns jetzt mal den Schnee an. Und auf jeden Fall sollten wir den Schnee auch noch ein bisschen weichzeichnen. Das geht mit dem Gouachen-Weichzeichner sehr gut. Wenn ihr haben wollt, dass dieser Schnee quasi von oben nach unten herunterschneit, dann könnt ihr auch problemlos eine Bewegungsunschärfe hinzufügen. Da müsste man ein bisschen aufpassen, wenn ihr jetzt diese Bewegungsunschärfe nehmt von oben nach unten, wir nehmen die Deckkraft ein bisschen herunter, dann wird er auch gleich so ein bisschen Schneeregen mit drauf. Also je höher ihr den Wert nehmt, umso eher wird Regen, deswegen also ich bevorzuge hier den Gouachen-Weichzeichner mit etwa, na ja, ein bis zwei Pixel. Das sieht ganz gut aus. Und dann die Füllmethode „Negativ multiplizieren“. So. Da haben wir schon mal den ersten Schnee im Bild, das sieht auch soweit schon ganz gut aus. Und jetzt wollen wir das Ganze ein bisschen realistischer haben. Und dazu mache ich jetzt folgendes. Dazu wähle ich mir einfach noch mal einen kleinen Bereich aus der Ecke raus und dupliziere mit diesem Bereich noch mal auf eine separate Ebene. Mit „Ebene durchkopieren“, denn ein Schnee, der ist ja nicht nur auf einer Höhe, auf einem Abstand, der ist ja etwas näher am Motiv, dann auch etwas näher an der Kamera. Also müssen wir für diese Schneeflocken in verschiedenen Größen ins Bild bringen. Auch näher an die Kamera, wo die Schneeflocken ein bisschen unschärfer und größer sind. Und das mache ich jetzt, indem ich wieder über „Bearbeiten-Frei transformieren“ jetzt diesen Schnee mal etwas größer ziehe und näher an diese Kamera setze. Ihr seht schon, wenn man das jetzt ein paar Mal wiederholt, dass dann plötzlich dieser Schnee Tiefe bekommt. Na, hier machen wir es nicht ganz so groß vielleicht, einfach so ein bisschen in die Mitte rein. Da kann man immer wieder die Deckkraft ein wenig reduzieren. Vielleicht nicht direkt übers Auge, so in etwa. Und jemand, der nicht weiß, dass dieser Schnee nicht echt ist, der würde niemals drauf kommen. Ganz am Ende empfehle ich euch definitiv noch z.B. mit einer Farbe los, das Ganze ein bisschen mehr mit Blau zu ziehen, damit diese kalte Stimmung besser zum Tragen kommt. Und jetzt schaut euch mal das Vorher-Nachher an. So kam das aus der Kamera. Das ist der originale Schnee, den kann man total vergessen. Und jetzt schauen wir uns mal den selbst erstellten Schnee an. Viel besser. Viel besser, und jetzt könnt ihr eine Bildidee quasi schon entwickeln, wo ihr genau wisst, später machen wir da ein bisschen Schnee rein. Und das funktioniert hervorragend.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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