Excel 2013 VBA Grundkurs

Schleifen

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Programmcode enthält meist eine große Anzahl von Schleifen. Sehen Sie in diesem Überblick, wofür welcher Befehl am besten geeignet ist und lernen Sie seine Syntax kennen.

Transkript

Schleifen sind die wiederholte Verzweigung mit einem Programm. Also, wenn Programmverzweigungen im Code anliegen, dann könnte das entweder eine einzelne Entscheidung geben: If, Select Case... Oder eine wiederholte - das ist dann eben eine Schleife, die die Schlüsselwörter For/Next, bzw. Do/Loop benutzt. Also, es soll hier um die Schleife gehen, die wiederholte Programmverzweigung. Schleifen kann man unterteilen in zwei verschiedene. Nämlich in endliche Schleifen, Schlüsselwort For/Next. Oder in die potenziell unendlichen Schleifen: Do/Loop. Fangen wir an mit For/Next. For/Next ist deswegen endlich, weil sie schon zur Entwurfszeit die Anzahl der Durchläufe vorgeben können. Möglicherweise, nicht durch eine Zahl, sondern nur durch die Angabe, wo die Zahl herkommt. Wen das Programm also fragen kann. Aber dadurch ist es immer endlich. Sie brauchen für For/Next eine Zählervariable. Die muss natürlich dann deklariert werden. Die eigentliche For/Next-Schleife sieht so aus: For intI gleich 1 (Startwert) to (Endewert). Und dieses intI ist die Zählervariable, die vorher irgendwann mit dem intI As Integer deklariert werden muss. Sie können auch abwärts zählen. Das ist eher selten, aber z.B. beim Löschen notwendig. Sonst löschen Sie die Sachen, die Sie als nächstens gerade anzeigen wollen. Also, der Code heißt dann entsprechend: For intI gleich 5 (hoher Anfangswert) to 1 (Ende), Step -1. Dann wird in Einser-Schritten von 5 beginnend, abwärts gezählt. Das sind die endlichen Schleifen, weil hier im Code und irgendwo in der Form schon vermerkt ist, wann sie enden. Das Gegenstück dazu sind die Do/Loop-Schleifen. Die sind potenziell unendlich, weil erst zur Laufzeit anhand einer Bedingung die Anzahl der Durchläufe bekannt ist. Es gibt insgesamt vier mögliche Varianten. Nämlich, die beiden, die ich mal abweisend nenne, weil die ihre Bedingung schon vorne stehen haben. Entweder positiv DoWhile, irgendeine Bedingung kleiner 100, macht so lange, wie diese Bedingung erfüllt ist. Oder die abweisende, umgekehrt formuliert DoUntil intI größer, gleich 100. Es ist inhaltlich dasselbe, heißt aber nicht "Mache während", sondern "Mache bis" dieser Fall eintritt. Das ist manchmal nur einfach netter zu formulieren, je nachdem was die Programmierung gerade so hergibt. Ansonsten unterscheiden die sich nicht, die sind beide abweisend. Das heißt nämlich, bevor die Schleife zwischen Do und Loop überhaupt betreten wird, gibt es schon eine Bedingung, die geprüft wird. Das ist bei der anderen Version, die ich mal einladend nenne, anders. Da steht die gleiche Bedingung übrigens. Die ist nur von vorne nach hinten gewandert, steht hinter dem Loop. Und die Schleife ist deswegen einladend, weil hinter dem Do der gesamte Code bis zur ersten Prüfung hinter dem Loop immer ausgeführt wird. Wenigstens einmal geht es durch die Schleife und erst beim Wiederholungsfall hinter dem Loop wird die Bedingung geprüft. Das ist also abweisend mit While oder Until, und einladend auch mit While oder Until. Diese Schleifen laufen so lange, bis die Bedingung erfüllt ist. Und natürlich können Sie Pech haben, das sie mal nicht erfüllt wird. Sie fangen mit dem Zähler 100 an, zählen aufwärts und prüfen, wann der Zähler kleiner 17 ist. Das kann nichts werden, von 100 an aufwärts ist der Zähler nie kleiner 17. Deswegen bei Schleifen, insbesondere bei potenziell endlosen Schleifen, sollten Sie immer, wie sowieso auch schon, aber dann noch viel mehr, speichern. Ansonsten, könnte es Ihnen passieren, dass Sie eine endlose Schleife haben und Ihren Computer booten müssen, wenn Sie Pech haben. Meistens, heutzutage nicht mehr, aber wenn man Pech hat, ärgert man sich doch ziemlich. Also, die For/Next-Schleifen sind absehbar begrenzt und die Do/Loop sind unbegrenzt, wenn Sie Pech haben.

Excel 2013 VBA Grundkurs

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