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Schlagschatten erstellen

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Hallo zum Tipp am Donnerstag! In dieser Folge zeige ich Ihnen eine schnelle Möglichkeit, aus Objekten einen Schlagschatten zu erzeugen, der weich ausläuft, und dessen Helligkeit Sie nachträglich noch einfach verändern können. Das ist gar nicht schwierig, wie Sie gleich sehen werden. Es geht um dieses Bild und ich möchte Ihnen hier zeigen, wie Sie so einen Schlagschatten schnell und unkompliziert erzeugen können. Und zwar ist der nicht ganz korrekt, wenn wir uns das mal anschauen, weil das Licht kommt hier von oben links und dieser Zweig hier mit dem Hut oben drauf, der müsste ebenfalls weiter links sein, während das hier etwas nach hinten geht, so dass das hier eigentlich ganz gut hinkommen würde. Also, wenn man es ganz genau nimmt, müsste man sich hier Hilfslinien anliegen von der Lichtquelle ausgehend und dann diesen Schatten via Hand malen. Aber in den meisten Fällen reicht es wirklich aus, wenn Sie die Kontur des Objektes, für das Sie einen Schatten erzeugen möchten, oder des Models, für das Sie einen Schatten erzeugen möchten, wenn Sie die auswählen und dann daraus einen Schatten erzeugen. So, und dazu blende ich zunächst einmal hier die finale Ebene aus. Dann haben wir hier die Baumgruppe mit den einzelnen Elementen drin, und wir haben hier den Schatten. Ok, und wie macht man das jetzt am besten? Ich persönlich würde mal bevorzugen, hier mir Gradationskurven zu arbeiten und dann eine Maske anzuhängen. Aber, das hat den Nachteil, dass die ganzen schicken neuen Weichzeichnungsfilter hier unter Filter Weichzeichnergalerie, dass die nicht funktionieren in einer Maske. Das finde ich wirklich ärgerlich, aber da das nun mal so nicht geht, gehen wir einen anderen Weg. Das ist ja auch kein Problem. Und zwar müssen Sie zunächst einmal eine neue Ebene anliegen. Das geht schnell. Die nennen gleichmal um in "Schatten", und jetzt laden Sie hier die einzelnen Objekte als Auswahl, denn die alle müssen ja hier unten einen Schatten werfen. Ich klappe also die Baumgruppe auf, lade zunächst mal mir gehaltenerer Command- bzw. Steuerungs-Taste den Zylinder, halte dann zusätzlich zur Command-Taste die Shift-Taste gedrückt und füge dann den Strick hinzu, dann die Splitter, die sind zwar sehr fein, aber egal, dann den Raben und dann zum Schluss den Baum. So, dann habe ich also jetzt alle Elemente ausgewählt, befinde mich auf der Schattenebene und diese fülle ich jetzt mit Grau. Grau hat den Vorteil, dass man das noch abdunkeln und aufhellen kann. Also, ich würde Ihnen immer empfehlen, hier mit Grau zu arbeiten, statt hier gleich Schwarz zu nehmen und dann die Deckkraft zu senken, sondern nehmen Sie Grau. und dann zeige ich Ihnen gleich, wie man damit weiterarbeiten kann. Ok, und dann füllen wir also diese Ebene jetzt über Bearbeiten Fläche füllen mit 50% Grau, OK. Die Auswahl kann ich hier jetzt aufheben mit Cmd+D. Und jetzt müssen wir diesen Schatten transformieren. Also, Cmd+T bzw. Strg+T gedrückt, und jetzt werden wir zunächst mal diese Ebene neigen. Sie können jetzt jeweils hier reinklicken und sich dann eine dieser Optionen aussuchen. Ich mache das lieber mit Shortcuts, weil das schneller geht, als hier mal den Modus zu verändern. Also, jetzt neigen wir das Ganze. Das geht, indem Sie die Command-Taste gedrückt halten, also Steuerung auf Windows, und dann hier zunächst mal den Baum nach, ja, nach innen ziehen, nach unten ziehen, um ihn flach auf den Boden zu legen. Das passt so jetzt natürlich noch nicht, weil, es kommt natürlich hier in der Tiefe zu einer perspektivischen Verkürzung. Und das würden Sie jetzt machen über die Option Perspektivisch oder Sie halten einfach Shift+Alt+Command gedrückt, und ziehen hier oben diese beiden Anfasser zusammen und Sie sehen, wie die in der Tiefe jetzt perspektivisch aufeinander zulaufen. Ok, dann positioniere ich hier unten die Stelle noch ein wenig nach, so dass hier unten wirklich der Anschluss passt. Man kann jetzt hier über neigen, also wiederum mit gedrückter Command-Taste diesen Baumschatten weiter anpassen. Ja, jetzt könnte man auch noch hier auf die Verkrümmen-Option umschalten, um beispielsweise hier diesen Zweig wieder etwas nach außen zu biegen und auch hier zum Beispiel das so zu machen. Das sieht denn etwas realistischer aus, so haben wir denn diese Katapultform, sage ich mal, mit diesem Raben in der Mitte, und der passt das schon eigentlich so ganz gut, würde ich sagen. Also bestätige ich die Transformation, habe jetzt hier meinen Schatten und der soll jetzt natürlich noch mit dem Untergrund verrechnet werden. Und das geht, indem Sie die Füllmethode für diese Ebene verändern. Da nehme ich jetzt hier einfach mal Multiplizieren. Ja, und da habe ich meinen Schatten, und der sieht, wenn ich da mal reinzoome, ganz gut aus, ist aber natürlich ein bisschen zu hart geraten. Hier vorne ist das noch ok. Aber wenn wir das ganz genau nehmen, müsste man hier noch diesen Schatten versetzen, so dass der sich an diese kleinen Steinchen anpasst. Da sparen wir uns einfach mal, weil das sieht später kaum ein Mensch, außerhalb Künstler, die selber Bilder basteln. Und wichtiger ist es, dass der Baum nach hinten weicher wird, denn wenn Sie auf das Licht achten, das ist kein sehr hartes Licht, sondern eher ein weiches Licht, Das hier auf diesen Bereich begrenzt ist, das heißt, hier hinten müsste der Schatten weicher sein als hier vorne, vor allem, weil es auch eine ziemlich große Lichtquelle ist. Und das machen wir am besten, wie gesagt, mit diesen neuen Filtern in der Weichzeichnergalerie, und die gehen mittlerweile auch alle als Smartfilter, das heißt, wir können hier die Ebene einfach mal umwandeln in ein Smartobjekt mit einem Rechtsklick und dann den entsprechenden Filter aufrufen, also, Filter Weichzeichnergalerie und jetzt können Sie beispielsweise die Pfad-Weichzeichnung nehmen, das würde aber zu lange dauern zu erklären, warum die funktioniert und warum Sie da die Weichzeicherrichtung noch in einem rechten Winkel anlegen müssen. Einfacher ist es, so einen Schatten weichzuzeichnen, indem Sie einen Verlauf machen, und ein Verlauf erzeugen Sie mit Tilt+Shift. So dann erhalten Sie die Linien, die können Sie drehen über diesen Anfasser, und ich möchte hier vorne den ganzen Bereich scharf haben, den Punkt hier, den Mittelpunkt, den setze ich hier an diese Stelle, und mit diesem Anfasser, wie gesagt, können Sie das drehen. Sie bestimmen jetzt hier mit dieser Linie, bis wo der Schatten scharf sein darf. Und das hier ist der Übergang zur Maximalweichenzone, also hier haben wir die scharfe Zone, hier haben wir eine Übergangszone und hier haben wir die weichgezeichnete Zone. Und ich möchte jetzt, dass sie da hier ungefähr bis hier scharf sind und hier das ganze weichzeichnen. Den Grad der Weichzeichnung können Sie über diesen Kreisanfasser hier verstärken, und da müssen Sie mal schauen, ob sie es wirklich so weit treiben, wie ich jetzt an diesem Fall. dass der hintere Schatten gar nicht mehr zu sehen ist. Ich würde eher davon abraten, und hier ein wenig die Strukturen erkennbar lassen, denn das sieht dann deutlich besser aus. Ja, also das war es im Prinzip schon. Sie können statt dieses Anfassers hier natürlich auch den Weichzeichner-Regler benutzen auf der rechten Seite, oder hier einen Radius direkt eingeben. Und Sie können ja auch mit einer Verzerrung arbeiten, aber das spielt in der Regel nicht so die Rolle, weil Sie diesen Effekt beim Schatten nicht so wirklich sehen können. Dann klicke ich auf OK und habe damit den Schatten weichgezeichnet. Jetzt vergleichen wir nochmal, ich klappe den Filter hier mal auf, also das wäre ohne die Weichzeichnung, und das ist mit dieser Weichzeichnung. Also, das sieht schon deutlich besser aus. Ich würde aber hier hinten Schatten noch ein wenig abmildern, weil bis hier oben würde der wahrscheinlich nicht mehr zu sehen sein. Und dazu erstelle ich hier eine Ebenemaske, eine zusätzliche Ebenemaske, weil wenn ich in der Smartfiltermaske malen würde, bzw. einen Verlauf aufziehen, dann würde ich hier nur die Weichzeichnung zurücknehmen. Und das möchte ja nicht. Ich möchte diesen Schatten hier ausblenden. Also, ich befinden mich jetzt in der neu erzeugten Ebenemaske, drücke G, um das Verlaufwekzeug zu aktivieren. Und ziehe mal hier einen Verlauf auf, um hier einen weichen Übergang zu erzeugen, denn der Baum hier hinten, bzw. seinen Schatten, wieder ausblendet. Ja, und das Schöne ist jetzt, wir haben ja eine graue Ebene hier in diesem Smartobjekt, und die können Sie jetzt noch weiter aufhellen oder abdunkeln, je nachdem ob in den Schatten zu hell oder zu dunkel geraten ist mit diesem Neutral-Grau. Und da würde ich Ihnen empfehlen, jetzt einfach hier eine Tonwert-Korrekturebene zu nehmen, eine Schnittmaske zu erstellen uu dieser Schattenebene, dann können Sie hier bestimmen, ob der Schatten dunkler werden soll, indem Sie den Gamma-Regler nach rechts ziehen oder ob er heller werden soll und damit subtiler, indem Sie nach links ziehen. Also, können Sie jetzt dank dieser grauen Ebene den Schatten weiter abstimmen. Ich würde ihn hier geringfügig dunkler machen, aber vor allem hier vorne in den Kernbereichen. Also kann ich jetzt hier in dieser Maske wiederum einen Verlauf aufziehen. Das Verlaufwerkzeug ist noch aktiv, also ziehe ich jetzt einen Verlauf auf, und habe jetzt durch diese Ebene hier vorne den Schatten etwas stärker gestaltet während er hier hinten noch rein weich ist und in der ursprünglichen Helligkeit. Also, so einfach geht das mit einem Schatten und dann können Sie ihr Bild finalisieren, also noch eine Farblook drüberlegen, mit den Farben spielen usw. Aber einen Schatten können Sie schnell so erzeugen, indem Sie die Konturen der Objekte laden, indem Sie diese Ebenen-Miniaturen mit gehaltener Steuerung- bzw. Command-Taste anklicken, mit der Shift-Taste im gegebenen Fall weitere Objekte hinzufügen, dann eine Ebene mit Grau füllen, diese Ebene transformieren und dann entsprechend multiplizieren, also mit der Füllmethode multiplizieren, auf diese Ebene angewendet und schon haben Sie einen Schatten. Alles andere ist dann eine Feintuning, wie beispielsweise die Weichzeichnung der Schatten oder ihre Verstärkung bzw. Abmilderung. Also, viel Spaß beim Schatten-Erzeugen!