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Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Schlagschatten einmalen

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Der Schlagschatten resultiert aus einer Lichtquelle, die später in der oberen rechten Bildecke zu erahnen sein wird. Malen Sie ihn mit unterschiedlich großen Pinselspitzen in die Ebenenmaske einer Gradationskurve ein.
04:40

Transkript

Betrachtet man das Bild jetzt, dann fällt gar nicht auf, dass wir den Schatten hier vorne reingemalt haben, dass wir diese Kurven gebraucht haben, um hier vorne den Asphalt aufzudunkeln. Im Gegenteil, man nimmt das ganz normal, als völlig normal hin. Wir haben noch keine Lichtquelle im Bild. Wenn man aber mal das Hintergrundbild analysiert, dann fällt einem ja auf, dass allein schon durch diesen Baum, den wir hier sehen, hier dieser Baum und auch den Baum dort hinten, und vor allem auch durch die Reflexion auf der Fassade hier, dass wohl hier irgendwo eine Lichtquelle sein müsste. Und die möchte ich natürlich dazu nutzen, dass wir hier vorne einen Schatten, einen Schlagschatten für das Auto bauen können, denn ein Schlagschatten würde unser Bild vorne noch ein wenig stärker abdunkeln und würde vor allem dafür sorgen, dass das Auto noch besser auf der Straße liegt. Was wir brauchen dafür, ist eine weitere Gradationskurve, geht auch mit einer Tonwertkorrektur, ich mache es mit einer Gradationskurve. Und diesmal möchte ich einen Schatten haben, der nicht den Kontrast erhöht, sondern definitiv den Kontrast eher weiter runter setzt, denn es soll ja ein Schatten werden, nicht nur einfach eine Abdunklung, weil es vorher sowieso zu hell war, sondern ich möchte gerne einen Schatten haben und der darf nicht den gleichen Kontrast haben wie eine sonnenbeschienene Fläche. Also gehe ich einfach durch Beschneiden der Lichter ungefähr um ein Drittel mal mit den Lichtern nach unten, kehre wieder meinen Schatten komplett um, durch "Umkehren" oder durch Strg+I, Command+I, und male diesen Schatten drauf. Und da gibt es jetzt ein paar Sachen zu beachten: Erstens mal, wir malen mit weißer Farbe und einer Deckkraft von 100%. Ich möchte also nicht hier durch Malen, langsam Strich um Strich, den Schatten tiefer machen, sondern die Tiefe des Schattens, wird nur durch die Gradationskurve bestimmt. Wenn wir da jetzt dichter rangehen und ich fang mit der linken Seite an, dann ist klar, dass der Schatten hier direkt am Rad relativ scharf sein muss. Ich möchte nicht unbedingt aus dem Objekt selbst einen Schlagschatten erzeugen, das würde wahrscheinlich bei dieser sehr starken Perspektive, in der wir hier unterwegs sind, nicht gut aussehen, also male ich den Schatten lieber. Und da fangen wir dahinten an mit einem kleinen Werkzeugspitzelchen, so etwas ungefähr, dass dann allerdings sehr schnell größer werden muss. Ich mache das über die Tastatur, versuche mal diese Rundung, die das Auto hat, so ein bisschen mitzunehmen. Ungefähr so etwas hier dürfte da passieren. Die Rundung ist aber wahrscheinlich eher hier, sodass es hier wieder weitergeht. So ganz genau weiß das niemand, das macht aber auch nichts, denn es geht ja nicht darum, dass Sie das physikalisch korrekt machen, sondern dass Sie es so machen, dass es toll aussieht. Und deswegen werde ich mit dem Pinsel immer kleiner und male hier hinten mit einem kleinen Pinselchen den Rest des Schattens hinters Rad. Hier wird es so ähnlich sein, nur dass wir hier schon diesen doch recht brutalen Diffusschatten auf der Straße haben, der leider auch schon ziemlich dunkel geworden ist, nicht zuletzt deswegen, weil wir da ein bisschen nachgeholfen haben. Egal, ich versuch den jetzt auch mal hier draufzumalen und den möchte ich so malen, dass wir an diesen bereits vorhandenen Schatten einfach nur anschließen. So, da komme ich mit einer recht großen Werkzeugspitze ganz gut aus. Denn der scharfe Schatten, den wir dafür brauchen, der ist ja bereits hier an dieser Stelle zu sehen. Da müssen wir also gar nicht mehr viel machen. Und hier muss ich nur dafür sorgen, dass es an den Schatten anschließt, also ich muss nicht noch mal drübermalen, aber dass es eben anschließt. Und hier genauso. Etwas kleinere Pinselspitze. So. Das ist nicht schwer zu malen, es sieht vielleicht ein wenig komplex aus, aber ist es eigentlich nicht. Ich zeige Ihnen gleich, wie die Maske aussieht, die wir gerade gemalt haben, die sieht so aus. Das ist nicht wirklich schwer zu malen, das kriegen Sie auf jeden Fall hin. Und jetzt schauen wir uns das noch einmal an, mit der Tonwertkorrektur bzw. mit diesem Schatten: Ich finde den hier nicht so schön, da muss ich noch mal ran mit schwarzer Farbe. Ich nehme den wieder zurück, ist mir doch ein wenig zu massiv gelungen oder geraten an dieser Stelle, den möchte ich doch eher ungefähr so haben, so würde er mir, glaube ich, besser gefallen. Hier vielleicht wieder ein bisschen rausgemalt. So. Kleinere Spitze. So würde der mir besser gefallen. So, und jetzt nehmen wir den noch mal weg und wieder hin, am besten mit beiden, dann werden Sie sehen, wie grausig das vorher ausgesehen hat. Vorher sah das nämlich so aus. Jetzt haben wir erst die Abdunklung draufgemalt, jetzt noch diesen Schatten, und jetzt brauchen wir eigentlich nur noch diese Lichtquelle, die hier oben ins Bild gemalt wird, damit dieser Schatten, dieser Schlagschatten, den wir hier gemalt haben, auch seine Berechtigung bekommt.

Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Lernen Sie, wie Sie ein dynamisches Auto-Composing realistisch umsetzen. Sehen Sie, wie das Motiv in Bewegung fotografiert und in Photoshop bearbeitet wird.

2 Std. 38 min (26 Videos)
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