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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Schattierung durch Tonwertkorrektur

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Die Schattierung auf der Wasseroberfläche erfolgt über eine Tonwert-Korrekturebene. Auch bei diesem Schritt ist das Vorstellungsvermögen des Bildbearbeiters gefragt, der stets beurteilen muss, wie realistisch die Schatten wirken.
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Transkript

Wenn wir jetzt mal den Blick auf unsere Aufnahme werfen beziehungsweise auf unser Composing werfen, dann passt es zwar perspektivisch ganz gut, es passt sogar vom Licht schon mal so einigermaßen, vor allem dort hinten, aber was wir überhaupt noch nicht sehen, sind Spiegelungen, Reflexionen, Schatten, all das, was man jetzt eigentlich auf der Wasseroberfläche erwarten würde. Wenn Sie das selber zeichnen wollen beziehungsweise selber malen wollen, da hilft natürlich der Einsatz von einem Stifttablett, das ist einfacher, als wenn man das mit der Maus macht, weil man einfach mehr Kontrolle in den Fingern, als in der gesamten Handfläche hat, aber trotzdem, bevor Sie damit anfangen, sollten Sie sich vielleicht erst mal anschauen, wie das aussehen würde. Ich habe schon so viele Spiegelungen gesehen, die eigentlich nicht so wirklich gut waren, denn man erwartet ja fast so ein bisschen, wenn man hier unten rechts in diese Ecke schaut, dass sich diese Textur, dieser Fels mit den Büschen hier irgendwie im Wasser spiegelt, und ich kann Sie da erstens beruhigen und zweitens gleichzeitig enttäuschen, denn das wird überhaupt nicht der Fall sein, und trotzdem wird es echt aussehen. Ich habe hier mal eine andere Aufnahme, da kann man mal so ein bischen reinschauen, wie so etwas aussieht. Das ist eine Felsküste, unschwer zu erkennen, und jetzt versuchen Sie mal, nur anhand der Spiegelung rauszukriegen, wie das hier oben aussieht. Das würde Sie nie schaffen. Sie würden wahrscheinlich sogar, wenn Sie das selber zeichnen, mit Ihrer eigenen Schattierung, was man hier unten sieht, sicherlich viel weiter bis hier an die Spitze gehen, und auch hier an der Spitze ist überhaupt nichts davon zu sehen, also diese Reflexionen oder Spiegelungen oder Schatten, das müsssen wir noch klären, was das ist, die wird natürlich zu großen Teilen von zufälligen Wellenbewegungen eben gezeigt oder nicht gezeigt, verworfen, verzerrt, sodass ein Spiegelbild auf einer solchen rauen Wasseroberfläche vollkommen illusorisch ist, braucht man also überhaupt nicht erst, dran zu denken, sowas zu malen, oder vielleicht sogar hier den oberen Teil des Feldes, hier runterzuspiegeln, man würde diese Spiegelung einfach auf dieser super rauen Wasseroberfläche überhaupt nicht erkennen. So, was ist es hier eigentlich? Natürlich ist es schon im eigentlichen Sinn eine Spiegelung, allerdings sorgt sie hauptsächlich dafür, dass weniger von dem umgebenen Reflexionslicht, wie hier z. B., auf der Wasseroberfläche landet, und das wiederum sorgt dafür, dass es insgesamt deutlich dunkler wirkt und dass man natürlich auch aufgrund mangelnder Reflexion auf den Meeresgrund sehen kann. Das ist natürlich nicht mehr der Fall, wenn wir jetzt mehrere Kilometer hier draußen so eine Spiegelung hätten, da sieht es wirklich nur noch dunkel aus, aber zwei Dinge möchte ich festhalten. Erstens mal, das kann man einfach mit einer Tonwertkorrektur aufmalen, zweitens mal, wir müssen vielleicht ein bisschen die Farbe anpassen, im Großen und Ganzen aber ist es viel wichtiger, die Struktur hier anzupassen, also obwohl es im eigentlichen Sinne eine Spiegelung ist, müssen wir nicht versuchen diese ganzen Strukturen, die wir hier sehen, wie der Fels, alles Mögliche, hier unten zu spiegeln. Das gilt selbstverständlich auch hierfür. Und jetzt male ich erst mal im Groben die Spiegelungen drauf und die Feinheiten malen wir anschließend. Wie geht das? Ganz simpel, ich nehme unsere beiden Ebenen, die wir bisher haben, und meine Spiegelung soll natürlich hier auf dieser Wasseroberfläche liegen. Ich klicke die also an, hole mir jetzt die schon erwähnte Tonwertkorrektur und stelle die erst mal ein. Tonwertkorrektur heißt in diesem Fall nicht, dass Sie irgendwas mit dem mittleren Regler machen, höchstens ein ganz klein wenig in Richtung dunkel, Sie müssen hauptsächlich den hier verwenden. Beide zusammen funktionieren vielleicht ganz gut, und wer jetzt will, kann das Ganze noch ein bisschen stärker einfärben, damit es nicht grau wirkt. Grau sollte es auf gar keinen Fall wirken, wenn ich also den Blaukanal alleine nehme, dann kann ich hier ein bisschen was wegnehmen, dann geht es in Richtung Magenta, ich kann dann den Grünkanal nehmen, da vielleicht auch ein bisschen was wegnehmen, und dann ist das Ganze schon ein wenig farbiger als zuvor. Sie wundern sich wahrscheinlich und sagen, besser aussehen tut das allerdings nicht, da haben Sie natürich recht, das ist auch nicht Sinn der Übung, dass Sie alleine mit dieser Tonwertkorrektur hier klarkommen. Jetzt kommt der wichtige Teil, jetzt müssen wir das da einzeichnen, wo wir es brauchen. Das heißt, ich nehme diese Ebenenmaske, kehre die um, über "Cmd+I", nehme mir einen Pinsel, den haben wir schon, ganz normaler, weicher Pinsel, so ungefähr, mit weißer Farbe, so dürfte er dann aussehen, Deckkraft 100%, und jetzt male ich erst mal an den Stellen, wo ich es wahrscheinlich gerne hätte, wo wahrscheinlich diese Spiegelungen zu sehen sind, genau die Spiegelung drauf. Ich fange schon mal hier an, an dieser Stelle hier, Sie können ruhig in die Landschaft hineinmalen, denn alles, was Sie hier malen, das liegt ja unterhalb dieser Landschaftsebene und wie es ganz genau aussieht, weiß kein Mensch, und das ist genau unsere Chance, wir wissen nicht ganz genau, wie wir sowas malen müssen, also malen wir es einfach so, wie es vielleicht passen könnte. So, bis hier her. Viel mehr werden wir hier wahrscheinlich gar nicht sehen, denn man darf nie vergessen, dass dieses Stück Land hier steil nach oben ansteigt, aber natürlich auch ins Landesinnere hinein sich bewegt, deswegen werden wir von dieser Spitze hier unten nichts mehr sehen, sondern höchstens von den unteren paar Metern dieses Objektes hier. So, hier drüben brauche ich das Gleiche, und ich glaube, man sieht bei dieser Aufnahme, dass die Spiegelung selber sehr viel flacher ist, als das Land, das diese Spiegelung verursacht, und genau daran halten wir uns hier natürlich auch. Auch da möchte ich lieber weniger als mehr machen, und versuche trotzdem natürlich überall da, wo ich glaube, dass es gut aussieht, die Spiegelung reinzubauen. So, bis dort ungefähr, dann haben wir hier sicherlich auch sowas, und jetzt kommen wir hier in eine Gegend, wo die Küste so nach, sagen wir mal, fast schon Nordwesten wegdriftet, das heißt, hier werden wir wahrscheinlich noch weniger von dieser Spiegelung sehen, das sieht eher wahrscheinlich ungefähr so aus. So, dort hinten sind wir schon so weit weg, dass wir da wahrscheinlich kaum mehr irgendwas brauchen an Spiegelung, bisschen dichter rangehen, vielleicht machen wir ein bisschen was, ein bisschen was kann nicht schaden, also mit einer sehr kleinen Pinselspitze vielleicht hier mal drübergehen, so was ungefähr, damit wir hier auch so was wie eine Küstenlinie bekommen, die man wirklich auch so nennen darf. So ungefähr dürfte das aussehen, hier, das ist noch nicht wirklich schön gemacht, das muss ich noch ein bisschen ändern, dafür nehme ich diese Maske hier, male hier jetzt mit Schwarz und sorge dafür, dass das hier so ein bisschen mehr nach Küste aussieht. Das ist im Moment noch nicht der Fall, so wird es wahrscheinlich schon eher aussehen, so ungefähr, und jetzt kann ich da schon eher mit meiner Tonwertkorrektur ankommen, mit weißer Farbe natürlich wieder, und hier versuchen, Reflexionen dazu zu malen, die dürfen ruhig auch mal tiefer sein, also so ein bisschen weiter in das Wasser hier hineinragen, ungefähr so, denn das ist ja genau diese Zufälligkeit, und eine Logik darin zu erkennen, dann könnte das ein Computerprogramm, aber ich glaube, dass man nach wie vor für sowas Menschen braucht. So, das ist jetzt nur der erste Ansatz, das ist schon mal ein ganz guter Ansatz, da vorne fehlt noch ein bisschen was, da müssen wir noch was machen mit einer größeren Pinselspitze natürlich, aber damit können wir auf jeden Fall schon mal weiter arbeiten.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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