Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Schattenläufe bei der Zeitraffer-Fotografie

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Einen Schattenlauf erhalten Sie, wenn sich Sonne oder Wolken bewegen. Wie Sie so etwas ablichten und welche Einstellungen hier am besten funktionieren, darum geht es in diesem Video.
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Transkript

Ein weiteres spannendes Thema in de Zeitrafferfotografie sind Schattenläufe. Und Schattenläufe können von zwei verschiedenen Quellen her resultieren. Einmal beispielsweise von Wolken, die von oben von der Sonne beschienen werden und dann natürlich nach unten auf den Boden ein Schatten werfen, der sich dann bewegt, wenn sich die Wolke bewegt. Die andere Art Schatten kommen von der Sonne selbst. Indem sich die Sonne im Laufe des Tages am Himmel weiter bewegt, bewegen sich natürlich auch die Schatten von starren Objekten, die von der Sonne beschienen werden. Ein Beispiel für die erste Art Schattenwurf ist diese Sequenz hier. Aufgenommen an der Möhnetalsperre im Sauerland sehen wir hier, wie die Wolken über diese Möhnetalsperre herziehen und diese zum Teil verdunkeln und dann im nächsten Moment wieder freigegeben. Das ist das spannende an dieser Sequenz. Die Wolken selber sehen natürlich auch noch spektakulär aus, aber erst die zusätzliche Bewegung der Schatten über die Sperrmauer, machen diese Sequenz zu etwas besonderem. Aufgenommen wurde diese Sequenz mit einem zweisekündigen Intervall. Am Ende waren es insgesamt 600 Bilder, was hier zu einer 20-minütigen Videosequenz führt, weil das Ganze natürlich wieder mit den 30 Bildern pro Sekunde abgespielt wird. Bei 600 Bildern und 2 Sekunden Intervall hatte ich eine Aufnahmezeit von insgesamt 20 Minuten, das Ganze war also relativ schnell erledigt. Die zweite Art Schattenwürfe ist die von der Sonne. In der nächsten Sequenz sehen wir ein Baum, der von der Sonne beschienen wird, und gerade im Vordergrund auf der Wiese können wir erkennen, wie einerseits die Schatten der Wolken, aber auch der Schatten des Baumes sich ganz langsam und ganz sanft weiterbewegt. Das ist das Besondere bei dieser Sequenz. Eine solche Sequenz braucht in der Regel ein etwas längeren Intervall, in diesem Fall waren es tatsächlich nur 3 Sekunden, weil ich versucht habe die Schattenläufe der Wolken und der des Baumes in Einklang zu bringen und beides in einer Sequenz abzubilden. Typischerweise wäre für diese Art Schattenverlauf aber ein längerer Intervall gängig. Typische Intervalle für Schattenläufe sind also tatsächlich davon abhängig, wie der Schatten entsteht. Bei Wolken ist es so, dass ein typischer Intervall hier zwischen zwei und fünf Sekunden liegen sollte. Das ist genau so wie auch der Intervall, den wir benutzen, nur um Wolken in Zeitraffer abzubilden. Wenn wir von Sonnenschatten ausgehe, also die Bewegung der Sonne anfangen wollen, wie dadurch starke Schatten weiterbewegt werden, dann sollte der Intervall eher im Bereich 5 und 15 Sekunden liegen, da die Bewegung der Sonne einfach sehr viel langsamer ist, und wir über den längeren Intervall die Bewegung beschleunigen können und damit im Endeffekt auch erst sichtbar machen.

Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Lernen Sie, wie Sie selbst spannende Zeitrafferaufnahmen erstellen, bearbeiten und als Video ausgeben, und erfahren Sie, welche Motive sich besonders für diesen Effekt eignen.

2 Std. 43 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.05.2018

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