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Composing mit Photoshop: Lady in Black

Schatten erzeugen und transformieren

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Damit das Model glaubhaft in die Szene integriert werden kann, braucht es einen perspektivisch verlaufenden Schatten. Diesen erzeugen Sie aus der Silhouette, transformieren ihn und vervollständigen ihn mit einem kleinen Pinsel.
06:30

Transkript

Das Model ist zwar eingebaut und wohl auch an der richtigen Stelle, hat aber natürlich noch keinen eigenen Schatten, und dieser eigene Schatten ist extrem wichtig für das Erscheinungsbild, denn ohne eigenen Schatten, sieht das immer aus wie reinkopiert. Wäre übrigens auch so, wenn wir sie an dieser Stelle fotografiert und dann den Schatten wegretuschiert hätten, das sieht einfach nicht echt aus. So, wie kriegt man einen guten Schatten? Wie legen dazu erst mal eine Neue Ebene an, und ich nenne die auch gleich mal Diffusschatten, Diffusschatten heißt der, und den ziehe ich jetzt einfach mal unter das Model, beziehungsweise die leere Ebene, die so heißt. Jetzt klicke ich die Ebene wieder an, und besorge mir erst mal mit gedrückter Command- oder beziehungsweise Steuerungstaste, eine Luminanzauswahl, die kriege ich, wenn ich hier in die Miniatur reinklicke, Sie sehen, auch wenn ich das andeute und dabei die Taste drücke, dass ich hier so ein Symbol bekomme und wenn ich das jetzt anklicke, dann bekomme ich einfach die Outlines unseres Models, klicke jetzt auf den Diffusschatten und kann ihn dort einfach mit grauer Farbe füllen, Bearbeiten, Fläche füllen mit 50%igem Grau, genau das hier, 50%iges Grau, das brauchen wir, und man sieht natürlich nichts, weil es unter der Bianca-Ebene liegt, aber jetzt kann ich meine Auswahl über Command oder Steuerung+D wieder aufheben, und meinen Diffusschatten erst mal auf den Kopf stellen, denn logischerweise wird der ja von den Füßen ausgehen, also über Bearbeiten, Transformieren und dann Vertikal spiegeln, sieht er erst mal so aus. So, hier ist mein Schatten, jetzt verschieben wir den mal, dahin wo wir ihn brauchen, nämlich Fuß zu Fuß quasi, so, kommt ganz gut hin, und genau, fahren das Bild selbst ein bisschen nach oben, denn so richtig schattig sieht das da natürlich noch nicht aus. Das hat zwei Gründe, hauptsächlich zwei Gründe: Erstens mal, es ist mittleres Grau, und wir müssen einen Schatten, wie immer eigentlich, im Modus Multiplizieren verrechnen. Na, sieht das schon besser aus? Zweitens haben wir natürlich auch einen perspektivischen Verlauf dieses Schattens. Man sieht es ja an diesen Pflastersteinen, die sind vorne, sind es eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun und hier in dieser Reihe sind es wesentlich mehr, obwohl sie eine geringeren Weg einnehmen, also von da nach da sind es mehr, hier sind es ungefähr, wenn man es hier mal auf dem Bildschirm betrachtet, sieben Zentimeter, hier unten haben wir zehn, Logisch, heißt, wir haben einen perspektivischen Verlauf und müssen den natürlich auch einstellen. Bearbeiten, Transformieren, damit dürfte es eigentlich am besten funktionieren, denn damit kann ich einfach hier in die Breite ziehen, so ungefähr. Versuchen Sie einfach diese Linie ein bisschen nachzuverfolgen, diese Linien hier auf dem Pflaster. Die Sonne kommt ein bisschen weiter von hier drüben, also ziehe ich das Ganze noch etwas weiter rüber, und ich würde es sogar, da wir ja doch so drei, vier Meter von hier runter haben, ich würde es sogar über das Ganze noch ein bisschen kleiner machen, also ein bisschen zusammenstauchen, dass wir auch ein bisschen mehr von dem Schatten sehen können - so, ungefähr. Das Ganze funktioniert tatsächlich besser, wenn Sie das nach optischen Gesichtspunkten machen, als wenn Sie es versuchen zu konstruieren, denn wir wissen zwar die Brennweite mit der alles fotografiert wurde, aber daraus zu versuchen die Konstruktionsdaten für den Schatten abzuleiten, dürfte verhältnismäßig schwierig sein. Also, ich würde lieber so was hier machen, dann sieht man nämlich auch die Arme, auch wenn sie noch zu hart sind im Moment, aber dann kann man relativ gut Rückschluss ziehen, das muss wohl der Schatten von diesem Model hier sein, und so wie wir ihn jetzt hingezerrt haben, gefällt er mir eigentlich ganz gut. Gehen wir mal ein bisschen dichter ran an den Schatten, dann sehen wir auch schon dessen Schwächen, es passt nämlich noch nicht so recht zusammen, also das hier - ja, gut - lasse ich mir gefallen, geht gerade so, einigermaßen, aber dort hinten haben wir natürlich keinen Schatten hin zum Absatz, und auch zu diesem Absatz nicht, und ehrlich gesagt, das dürfte etwas sein was Sie nur ganz schwer jetzt mit dem Verformer-Werkzeug hinzerren können, weil das liegt hier einfach zu eng zusammen, und deswegen würde ich da vorschlagen, wir verlängern den Schatten einfach dadurch, dass wir ihn malen. Ist, glaube ich hier, das Einfachste, wir malen jetzt sogar direkt in diese Diffusschatten-Ebene rein, wir wissen ja, es ist mittleres Grau, das können wir uns hier gleich mal besorgen. Mittleres Grau ist der Tonwert 128, und wenn wir damit jetzt malen, den Modus Multiplizieren haben wir ja bereits festgelegt, dann dürften wir damit einen ziemlich guten Schatten hinbekommen. Wie Sie hier sehen können, ist der Schatten noch komplett scharf, das möchte ich natürlich beibehalten, die Unschärfe, die möchte ich erst später einfügen, und gehe deswegen auf eine Härte von 100%. Ja, und jetzt male ich erst mal an der Stelle, wo ich glaube, dass es ungefähr so aussieht, viel verkehrt machen kann man nicht, weil es ist ja so, dass Sie sowieso nicht genau wissen, wie dieser Schatten verläuft, also versuchen Sie einfach mal so was zu machen und mal zu gucken, ob man damit vielleicht klar kommt, dahinter werden wir wahrscheinlich auch schon einen Schatten haben, so, hier sowieso, und der wird wahrscheinlich in diese Richtung verlaufen, dann haben wir hier ja bereits einen Schuh, also auch da müsste eigentlich ein Schatten drunter liegen, ungefähr so, und auch hier dürfte bereits ein Schatten von den Klamotten zu sehen sein, Also, so ungefähr kann ich mir diesen Schattenverlauf vorstellen. Hier vorne auch der Schuh, den würde ich noch weiter rüber ziehen, den Schatten, dann sieht der ungefähr so aus, und ich glaube, damit kann man ganz gut leben. Wir versuchen einfach den Schatten, wie man es, glaube ich, jetzt ganz gut sehen kann hier, weiter unter die Klamotten hier zu malen, unter den Schuh zu malen. Ja, ich glaube, das ist es hier. Achten Sie vor allem darauf, dass Sie keine zu geraden Linien produzieren, dass Sie den Schatten hier auch wirklich ganz dicht malen, dann dürfte das ganz gut hinkommen. Dieses Horn, was ich da reingefügt habe, nicht ich, sondern das ist automatisch durch das Transformieren passiert, das würde ich ganz gerne wieder wegnehmen. Und auch hier noch ein Tipp: wenn Sie den Schatten wieder wegnehmen, maskieren Sie den auf keinen Fall, sondern nehmen Sie dafür, wenn es ja wirklich nur graue Pixel sind, die wir da wegnehmen wollen, nehmen Sie dafür unbedingt den Radiergummi, den ganz klassischen, uralten Radiergummi, der ist dafür am sinnvollsten und am besten geeignet. So, das wäre also unser Schatten, und wenn er auch noch ein wenig zu hart ist, dann glaube ich doch, dass man schon ganz gut erkennen kann, dass das in die richtige Richtung läuft.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sehen Sie, wie ein Compositing entsteht - von der Fotoaufnahme des Models über das Bearbeiten der einzelnen Bilder in Photoshop bis hin zum kombinierten Ergbnis mit Texteffekt.

2 Std. 42 min (31 Videos)
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