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Logic Pro X Grundkurs

Schallquelle positionieren

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Die Position der Schallquelle im Audio-Spektrum wird in Logic Pro X über die Panoramafunktion festgelegt. Dies kann über den Mixer innerhalb eines Projekts simuliert werden.

Transkript

Mit der Panorama- oder Panning-Funktion legen Sie fest, wo im Audiospektrum Ihre Schallquelle positioniert sein soll. Denken Sie an das einfache Beispiel einer Bühne. Würden Sie dort erwarten, dass alle Musiker und Sänger direkt in der Mitte stehen und Sie von dort aus beschallen? Wohl kaum. Auch dort sind eben die einzelnen Instrumente und Stimmen aufgeteilt. Und das können Sie praktisch innerhalb des Mixers oder des Channel-Strips in Logic-Pro-Projekten auch simulieren. Dazu dient der Panning-Regler, den Sie hier über dem Lautstärkeregler sehen. Dieser lässt sich ganz einfach bedienen, indem Sie ihn nach links und rechts ziehen und damit mehr Inhalte eben auf den linken oder rechten Kanal schicken. Aktivieren wir mal zum Beispiel diese Gitarrenspur an dieser Stelle und schalten sie auf Solo. Ich möchte jetzt nur diesen Bereich mir mal anhören und mit dieser Panoramafunktion ein wenig testen. Ich lasse das mal abspielen. Stelle es noch etwas leiser ein. Und wir ziehen mal diesen Regler nach links. Sie hören und sehen auch hier im Peak-Meter, dass wir jetzt eigentlich fast nur mehr Anteile im linken Kanal haben. Ziehe ich das ganze in die Mitte, haben wir wieder gleiche Anteile in beiden Kanälen. Und ziehe ich es nach rechts, also bei gedrückter Maustaste nach oben, dann bekomme ich die Anteile nur im rechten Kanal. Bei gedrückter Alt-Taste kann ich diesen Panoramaregler wieder hier auf die Mitte zurücksetzen. Und es ist auch möglich, mit einem Doppelklick in diesen Regler einen Wert einzugeben. Zum Beispiel -20 bedeutet eben hier ein Stück weit nach links einzustellen. Mit gedrückter Alt-Taste stelle ich das wieder in die Mitte. Eine noch bessere Übersicht über die aktuellen Panning-Einstellungen finden Sie natürlich im Mixer. Diesen werde ich jetzt einfach mal aufrufen, also mit Command+2. Innerhalb des Mixers haben wir also hier alle Panning-Regler aufgelistet. Dabei gilt wieder wie bei allen anderen Parametern, dass ich natürlich gleichzeitige Änderungen vornehmen kann. Markiere ich zum Beispiel hier noch gleichzeitig den Chor oder eine Von-Bis-Auswahl und ziehe ich jetzt an diesen Reglern, dann ändere ich diese gleichzeitig. Diese Aktion ist jetzt nicht über Bearbeiten rückgängig machbar, sondern Sie müssen einfach hier den Wert neu eingeben oder zum Beispiel mit Alt wieder hier draufklicken, um dies zurückzusetzen. Eine weitere Möglichkeit ohne die Markierung hier im Mixer ist die Verwendung der Gruppen. Zum Beispiel habe ich ja hier die Gruppe 2 zugewiesen für Chor und Dream. Wenn wir einen rechten Mausklick hier herein ausführen und Gruppen-Einstellungen öffnen, so kann ich für die Gruppe 2, die ich hier oben markiere, zum Beispiel festlegen, dass auch das Panning damit gesteuert werden soll. Bei 1 ist das nicht der Fall, bei Gruppe 2 sehr wohl. Jetzt können wir das Ganze testen. Ziehe ich jetzt einfach hier an einem Regler, so wird der andere Regler auch entsprechend verändert. Dabei wird übrigens auch das Verhältnis betrachtet. Das heißt, ich deaktiviere diese Funktion jetzt nochmal, nehme also für die Gruppe 2 das Panning heraus, verändere dann einen Wert mal extra. Jetzt haben wir also hier unterschiedliche Werte. Und dann aktiviere ich dieses Panning wieder für diese Gruppe 2. Wenn ich jetzt eine Änderung vornehme, sehen Sie, dass diese Werte im Verhältnis zueinander eben nach den vorher getroffenen Einstellungen des Pannings verändert werden. Ziehe ich also diesen hier in die Mitte zurück, so verändert sich dieser auf -15 Prozent. Ziehe ich hier weiter nach links, dann gehe ich auch hier weiter nach links. Halte ich hier die Alt-Taste gedrückt und springe in die Mitte, bleibt es dabei, dass dieser Channel-Strip hier -15 anzeigt, weil eben das Verhältnis erhalten bleibt. Ich tendiere dazu, dies aber hier individuell einzustellen oder mit Markierungen. Deswegen wähle ich das jetzt hier nochmal für die Gruppe 2 ab und kann jetzt individuelle Einstellungen pro Kanal treffen. Eine übliche Konvention ist, dass man das Schlagzeug eher in der Mitte behält. Das ist ja auch auf Bühnen so. Deswegen ändere ich jetzt hier nichts. Den Synthesizersound möchte ich jetzt mal ein wenig nach links legen. Und die Gitarrensounds, die möchte ich gleichzeitig ändern und ein wenig nach rechts. Der Chor, der soll auch direkt aus der Mitte kommen. Und den Synthesizersound, den möchte ich jetzt als Konterpart sozusagen zur Gitarre gestalten und deswegen auch ein wenig nach links ziehen. Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Kanäle oder Spuren Mono oder Stereo ausgelegt sein können. Zum Beispiel habe ich hier die beiden Gitarren und es handelt sich um Monosignale. Deswegen ist es hier auch beim Input als ein Kreis dargestellt. Habe ich diese verketteten Kreise, so bedeutet es, dass es sich um einen Stereokanal handelt. Zum Beispiel diese zusätzlichen Busse, die hier verwendet werden zur Berechnung von Effekten. Oder aber der Output, der eben Stereo ausgelegt ist. Auch meine Apple-Loops-Spur hat eine Stereoaufnahme und ist deswegen hier auf Stereo geschaltet. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, diese Panning-Funktion einzusetzen, und zwar indem Sie hier unten bei Output nicht Stereo Out wählen, sondern mit der rechten Maustaste reinklicken und Binaural aktivieren. Jetzt bekommen Sie eine andere Form für diesen Panning-Regler und wenn ich hier doppelt hereinklicke, dann bekomme ich auch ein entsprechendes Fenster von Logic Pro. Damit kann ich jetzt meine Positionierung dieser Schallquelle sehr intuitiv innerhalb eines Raumes beziehungsweise an meiner Position relativ verändern. Aktivieren wir zum Beispiel mal nur diese Chorstimme als Soloschaltung. Und stellen wir noch im Hauptfenster sicher, dass wir jetzt etwas abspielen, wo wir den Chor auch hören. Das ist genau hier diese Cycle-Region. Und lassen wir das mit der Enter-Taste einmal abspielen. Jetzt kann ich über diesen blauen Punkt hier die Positionierung des Chors verändern. Sie sehen, dass es einige Parameter gibt, zum Beispiel die Entfernung. Hier wähle ich jetzt mal eine etwas größere, zum Beispiel 5 Meter. Das heißt, der Maximalwert hier auf dem Kreis ist 5 Meter. Das ist schon eine Entfernung, bei der man beim normalen Hören einen etwas anderen Eindruck von diesem Chor gewinnt. Ich werde jetzt den Chor abspielen lassen und hier einige Veränderungen vornehmen. Ziehen wir den Chor mal zum Beispiel auf die linke Seite oder auf die rechte Seite. Oder stellen wir uns direkt in den Chor, hier in die Mitte. Ich ziehe den Chor mal hinter mich und kann auch das Spektrum, also wie breit sozusagen das aufgestellt ist, hier noch verändern. Jetzt kommt der Chor relativ breit von vorne. Und so kommt er sehr schmal aus nur diesem Winkel heraus. Und jetzt kann ich den Chor hier im Spektrum durchwandern lassen: links hinten, rechts hinten, und hier wieder in der Mitte. Außerdem kann ich auf eine Sphäre umschalten. Und dann sehe ich das Ganze 3-dimensional, mit diesem kleinen blauen Punkt. Wenn Sie diese Regelung wieder zurückschalten wollen, dann wählen Sie einfach mit der rechten Maustaste, hier unter Stereo Out, Binaural wieder ab. Ein wichtiger Hinweis in diesem Zusammenhang ist noch, dass Sie bei einer solchen Anpassung manchmal beim Herausrechnen dieses Audioprojektes diese Einstellung praktisch verlieren oder das etwas ausgeflacht wird. Und dazu gibt es ein extra Plug-In, das Sie hier oben noch zusätzlich für diesen Kanal aktivieren können. Ich klicke hier drauf und wähle jetzt unter Imaging Binaural Post-Processing, dann hier Stereo. Und damit kann ich jetzt einen Compensation Mode festlegen, wo ich zum Beispiel für Headphones oder Speaker diesen Effekt sozusagen berechnen lassen kann. Damit ist eher sichergestellt, dass beim Exportieren dieses fertigen Mixes Ihre Positionierung über diese Binaural-Steuerung im Panorama auch funktioniert.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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