Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Calvinize V

Schärfen fürs Web

Testen Sie unsere 2017 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Lernen Sie in diesem Video, wie Sie Ihre Bilder für die Publikation im Internet optimieren. Dazu zählt unter anderem die Verkleinerung des Bilds mit anschließendem Nachschärfen.

Transkript

Bevor ich meine Bilder im Internet veröffentliche, werden diese natürlich noch nachgeschärft. Und wie ich diese Bilder nachschärfe, beziehungsweise wie ich die Bilder verkleinere, das möchte ich jetzt in diesem Schritt zeigen. Zuerst einmal muss ich die finale Bildgröße festlegen und das richtet sich ein wenig auch nach den Communities. In vielen Foren und Communities ist eine maximale Pixellänge vorgegeben. Wenn ihr die freie Wahl habt: Ich empfehle immer, die Bilder so zwischen 1000, 1500 Pixel maximale Kantenlänge zu veröffentlichen. Dann sind sie noch vernünftig betrachtbar und auch nicht zu klein und nicht zu groß, aber das ist natürlich euch selbst überlassen. Bei diesem Bild gehe ich jetzt mal über "Bild", "Bildgröße" und wähle jetzt mal eine Breite von etwa 650 Pixel. Das Bild, was ich jetzt hier habe, ist bewusst mal kein typisches Format. Bei einem typischen Hochformat nehme ich gern mal 600x900 Pixel. Hier nehme ich jetzt etwa eine Breite von 650 Pixel. Wenn ihr die Bilder dann verkleinert habt, dann ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, dass die Bilder DANN nochmal nachgeschärft werden. Ich selbst habe hier keine spezielle Software. Ich gehe über den guten alten "Unscharf maskieren"-Filter. Jetzt ist es wichtig, dass man einen geringen Radius wählt und eine hohe Stärke. Die meisten nehmen da wahrscheinlich einen Radius von einem Pixel und dann eine geringe Stärke. Das geht natürlich auch, ist auch Geschmackssache. Ich möchte jetzt hier eine sehr feine Schärfe haben. Da das Bild sehr klein ist, muss der Radius auch verringert werden. Da nehme ich eben in der Regel 0,2 Pixel vom Radius. Die Stärke richtet sich ein wenig nach dem Bild. Ich gehe meistens hoch bis 200 Prozent und habe dann ein relativ scharfes Bild. Soviel zur Theorie. Etwas ausführlicher wird es dann in der Praxis. Gerade wenn es an die Praxis geht, gibt es einiges zu beachten. Das möchte ich euch jetzt erklären. Das fängt schon an beim Bild verkleinern. Wenn man jetzt mal auf "Bild", "Bildgröße" geht, dann seht ihr jetzt in meinem Dialog hier, dass ich die Version "Bikubisch (glatte Verläufe)" drin habe. Ich glaube, ab CS6 kam irgendwann dann mal "Bikubisch automatisch" dazu. Das bedeutet, Photoshop erkennt, ihr habt das Bild verkleinert und schärft für euch nach. Wenn ihr damit zufrieden seid, ist das alles kein Problem. Mir hat diese Nachschärfung nicht so gut gefallen. Die Nachschärfung, die Photoshop übernimmt, entspricht eher dann so einem Radius von einem Pixel und einer kleineren Stärke. Und ich möchte ja, wie in der Theorie gezeigt, das Ganze sehr fein nachschärfen. Also habt ihr die Möglichkeit, falls es nicht schon drinsteht, von "Automatisch" auf "Bikubisch (glatte Verläufe)" zu wechseln. Wenn ihr das nicht die ganze Zeit machen wollt, dann brechen wir hier mal ab und dann geht ihr in die Datei, in die Voreinstellungen; hier über "Photoshop", "Voreinstellungen", "Allgemein". Da seht ihr dann beim Interpolationsverfahren "Bikubisch automatisch". Da stellt ihr das dann einfach um. Wenn ihr meinen Weg nutzen wollt, geht ihr einfach von "Bikubisch automatisch" auf "Bikubisch (optimal für einen glatten Verlauf)", drückt dann auf OK, und wenn ihr jetzt auf "Bild", "Bildgröße" geht, dann wird hier immer "Bikubisch (glatte Verläufe)" stehen. Dann wird Photoshop die Aufnahme nach dem Verkleinern nicht nachschärfen. Alles bleibt normal und ihr könnt dann mit euren Werten nachschärfen. Ich gehe hier jetzt also mal auf 650 Pixel, zoome mal etwas an die Aufnahme heran, und jetzt kann es durchaus auch mal sein, wenn ich jetzt den Rest als sehr scharf empfinde, dann kann es auch mal sein, dass ich nur das Gesicht nachschärfe. Und dazu dupliziere ich auch mal die Ebene hier, wende dann meinen Scharfzeichnungsfilter "Unscharf maskieren" an, nehme einen sehr hohen Radius, blende dann die komplette Ebene erst einmal aus und male mir das dann nur auf dem Gesicht wieder zurück. Das kann man machen, muss man nicht. Manchmal lege ich das auch pauschal über das ganze Bild. Ich kann hier die Deckkraft noch ein bisschen anpassen und dann wieder runter reduzieren. So sieht es ein klein wenig in der Praxis aus. Jetzt geht es ans Abspeichern der Aufnahme. Ich selbst gehe nicht über den Dialog "Für Web speichern". Da hätte man dann auch schon in dem Dialog selbst die Aufnahme verkleinern können. Ihr seht, ich gehe diesen Weg. Wenn es jetzt an das Abspeichern geht, empfehle ich euch auch noch eine Geschichte. Ich gehe jetzt mal auf "Datei", "Speichern unter". Ich speichere jetzt einfach mal auf meinen Desktop, drücke hier mal auf OK. Ja, da haben wir schon so eine Aufnahme, die ersetzen wir jetzt einfach mal. Und jetzt kann ich hier die Dateigröße festlegen beziehungsweise die Qualität. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass es keinen Unterschied macht, ob ihr Qualität 10 oder 12 habt. Ihr seht jetzt, bei Qualität 12 haben wir ungefähr eine Größe von 304 Kilobyte. Und wenn ich mal auf Größe 10 gehe, da haben wir eine kleinere Dateigröße und das langt auch eigentlich. Die Qualität wird sich hier nicht ändern. Daher könnt ihr problemlos auch auf 10 gehen, wenn die Dateigröße für irgendeinen Upload in der Community zu groß sein sollte. Ein weiterer Tipp: Wenn ihr speziell für Facebook die Bilder speichert, dann ändert ihr das JPEG-Format auf ein PNG-Format ab und könnt da dann die Aufnahme speichern. Hier müsst ihr sonst nichts Weiteres klicken. Das hat man mir selbst mal geraten. Ich war echt erschrocken, wie auf einmal die Bilder besser werden, wenn man die Bilder im PNG-Format abspeichert, speziell jetzt für Facebook. In Communities als JPEG, in Facebook als PNG, nach dem Verkleinern nachschärfen, ihr habt's gesehen. Wichtig ist noch das Interpolationsverfahren. Dann hat man im Internet auch vernünftig scharfe Bilder.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!