Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Foodfotografie: Grundlagen

Schärfe hinzufügen

Testen Sie unsere 2019 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Der letzte Schritt in der Nachbearbeitung besteht in der Verwendung des Hochpass-Filters. Dieser fügt der Aufnahme zusätzliche Schärfe hinzu.
02:14

Transkript

Als letzter Beabeitungsschritt kommt bei mir immer das Schärfen. Bevor man das Bild speichert, und in der jeweiligen Größe ausspielt wo es vom Produzenten gebraucht wird, ist es notwendig, dass man das Bild noch knackiger und schärfer gestaltet. Wir können bei Food-Fotografie eine Technik anwenden, die bei Porträts nicht so gerne gesehen wird, weil sie etwas zu viel Schärfe und zu viel Körnigkeit ins Gesicht zaubert. Wir verwenden den Hochpassfilter. Dazu duplizieren wir uns die Hintergrundebene, indem wir einfach auf das "Neu, Leer"-Symbol hier unten klicken, beziehungsweise, indem wir "Ebene duplizieren" auf dem Menü aufrufen. In der duplizierten Ebene gehen wir nun unter "Filter" und rufen unter "Sonstige Filter" den Hochpassfilter auf. Der Hochpassfilter schafft es nun, dass genau an solchen Kanten und Übergängen hier in diesem grauen Bild etwas entsteht und an flächigen Bereichen, wo nichts, wo es keine Übergänge gibt, wo kein Kontrast sein sollte, es grau bleibt. Wie stark das Ganze jetzt wirklich zu sehen ist, hängt von diesem Radius ab, den ich hier in Pixel einstellen kann. Je weiter ich nach links gehe, je geringer ich diesen Pixelradius setze, desto filigraner wird der Radius, den ich verwende, und desto weniger sieht man den Effekt. Je nachdem, welches Bild man vor sich hat, ist mehr oder weniger das Richtige. Es gibt hier keinen richtigen Rat, aber ein Wert zwischen 5 und 10 ist etwas, das man durchaus verwenden kann. Ich lass das jetzt mal bei 9 hier stehen. Sage "OK", und sehe, dass die Hintergrundebene jetzt hier vorne draufliegt, aber alles grau ist. Um jetzt diesen Schärfe-Effekt tatsächlich ins Foto zu bringen, ändere ich die Überblendungsart auf "Weiches Licht". Und wenn man sich das Ganze jetzt ein bisschen näher anschaut und im Vorher-/Nachher-Vergleich, sieht man, dass man mittels dieser Hintergrundkopie und dem Hochpassfilter einiges an Schärfe, einiges an Knackigkeit in dieses Bild hineingezaubert hat. Somit wäre das Bild fertig. Ich würde es jetzt nur noch auf die letzte Ebene reduzieren, auf die Hintergrundebene reduzieren und abspeichern. Ich würde jedes Mal vorher auch die Photoshop-Dateien mit all meinen Bearbeitungsschritten speichern, falls ich im Nachhinein etwas ändern möchte. Und, was wichtig ist, bevor ich es tatsächlich an den Auftraggeber abschicke, lass ich mal eine Kaffeepause einfließen und schau mir das Bild nachher an. Damit ich nicht bei einem Bearbeitungsschritt übertrieben habe, was bei Food-Fotografie meistens sehr fatal sein kann.

Foodfotografie: Grundlagen

Lernen Sie, wie Sie Essen gekonnt in Szene setzen und fotografieren, sodass dem Betrachter das Wasser im Mund zusammenläuft.

1 Std. 19 min (31 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!