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Scala Grundkurs

Scala mit Gradle nutzen

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Anstatt das Scala-eigene Buildtool sbt einzusetzen, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Projekt vollumfänglich auch in Gradle, einem der etabliertesten Buildtools, zu bauen. Wie das geht, zeigt Ihnen dieser Film.

Transkript

Gradle gehört mittlerweile zu den etabliertesten Bild-Tools. Besonders im Kontext von Devops. Selbstverständlich kann man Gradle mit einer Programmiersprache, wie Scala benutzen. Und wie genau das funktioniert, zeige ich Ihnen nun. Zunächst einmal beginne ich in meiner gewohnten Idea ein neues Projekt zu erstellen. Unter File, New Project, wähle ich Gradle und lasse den Hacken bei Java. Als nächstes definiere ich also eine Group-ID. Zum Beispiel: eu.janiets.scalademo und dann ScalaGradleDemo als Artefakt-ID. Ich verwende hier standardmäßig den Gradle Wrapper und bestätige als nächstes mit Next und erzeuge nun mein Projekt. Innerhalb des Ordners Ideas Projects mit dem Namen ScalaGradleDemo. Nach einer kurzen Aufwärmzeit, beispielsweise durch Herunterladen der Gradle-Dateien, ist mein Projekt nun geladen. Ich kann die Bild. Gradle Datei öffnen und nun die nötigen Anpassungen für Scala vornehmen. Zunächst einmal erhöhe ich die Source-Code-Kompatibilität auf 1.7. Theoretisch wäre Scala aber auch kompatibel bis 1.6. Des weiteren nutze ich nun das Plugin Scala statt Java. Wenn ich nun Gradle aktualisiere, bekomme ich eine Fehlermeldung. Für eine Scala-Projektkonfiguration benötige ich zusätzlich innerhalb meiner Abhängigkeiten die Scala-Library. Nichts einfacher als das. Diese finde ich nun beispielsweise auf dem Main repository. Ich wähle dort die korrekte Scala-Version aus zum Beispiel 2.12.1 und klicke hier auf Gradle, um die korrekte Syntax für eine Gradle-Dependency zu erhalten. Als nächste füge ich dies nun in meine Dependencies hinzu. Und aktualisiere mein Projekt. Und sofern alles funktioniert hat, sehe ich nun hier die Scala-Library. Als nächstes erzeuge ich nun die nötigen Pfade. Für Scala wäre das SourceMainScala. Dank den Funktionen und Integrationen zwischen Gradle und IntelliJ ist dieser Ordner bereits für Scala markiert. Das bedeutet, ich kann nun standardmäßig eine Scala-Klasse erzeugen. Zum Beispiel unterhalb von eu.janiets.scalademo.application in Form eines Objektes. Ich definiere hier also meine Main-Methode. Mit den Argumenten in Form eines Erase. Front String. Und starte das ganze mit einem Printline Hello World. Mit einem einfachen Rechtsklick und Run application habe ich also nun mein erstes Projekt auf Basis von Gradle gebaut und trotzdem dabei Scala verwendet. Für eine Nutzung von Gradle war es also nötig, das Plugin Scala zu aktiveren. Dieses gehört zu den Standard-Plugins von Gradle und es ist in jeder Gradle Installation mitgeliefert. Die einzige Änderung, die dann noch nötig ist, ist die Scala-Library. Die Konvention ist ähnlich wie mit dem Scala-Bild-Tool. Das heißt, der Source Code befindet sich unterhalb von Source Main und dort im Ordner Scala. Im Hintergrund benutz Gradle nichts anderes als Scala-Bild-Tool. Und zwar den Zink-Compiler, der speziell für das Scala-Bild-Tool entwickelt wurde. Das bedeutet auch, dass Funktionen, wie zum Beispiel inkrementelles Kompilieren oder das Kompilieren von Java und Scala Code gemeinsam auch mit Gradle möglich ist. Wenn Gradle also nun zum Einen die Vorteile des Scala-Bild-Tools abdeckt, bringt Gradle natürlich auch eigene Vorteile mit sich. Zum Einen ist Gradle deutlich einfacher zum handhaben und bereits mit diversesten Tools integriert. Nicht zuletzt gilt es als das Bild-Tool, das für Devops verwendet werden soll. Denn im Gegensatz zum Scala-Bild-Tool verwendet man Gradle auch mit anderen Sprachen, wie beispielsweise Java oder Groovie. Vielmehr als das ist die Syntax von Gradle nicht ganz so unkonventionell, wie die des Scala-Bild-Tools. Ich persönlich möchte Ihnen auch Gradle empfehlen. Nicht zuletzt konnte ich mit Gradle deutlich bessere Erfahrungen machen, als es mit dem Scala-Bild-Tool der Fall war. Das mag mit unter auch daran liegen, das man Gradle auch beispielsweise im Kontext von Android im Zusammenhang mit Scala einsetzen kann.

Scala Grundkurs

Entdecken Sie die Möglichkeiten und Eigenschaften der modernen Programmiersprache Scala.

4 Std. 44 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.04.2017

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