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Scala Grundkurs

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Lassen Sie sich von Christopher Janietz zeigen, wie Sie das Software Development Kit (SDK) von Scala sowohl direkt unter Ihrem Betriebssystem als auch innerhalb von IntelliJ IDEA installieren.

Transkript

Um Scala nutzen zu können, muss man selbstverständlich erst einmal die richtigen Tools installieren. Was genau Sie dafür brauchen, werde ich Ihnen nun demonstrieren. Da es sich bei Scala um eine JVM-basierende Sprache handelt, benötigt man selbstverständlich das Java Development Kit, das in der aktuellen Version 8 verfügbar ist. Für alle gängigen Plattformen, findet man den Download des Java Development Kits auf der Seite von Oracle und dort unter "Downloads" für beispielsweise die Plattform der Wahl. Nutzer des Mac-Betriebssystems und Windows-Betriebssystems haben den Vorteil, dass sie einen komfortablen Installer bekommen. Nutzer von Linux-Betriebssystemen können auch eine Version von OpenJDK über die Paketquellen beziehen. Als Nächstes benötigt man nur noch das Scala Development Kit. Dieses findet man auf der Seite "scala-lang.org". Die aktuelle Version von Scala ist in meinem Fall nun als 2.12.1. Und mit einem Klick auf "Download" kann ich nun diese Version herunterladen. Nutzer der Windows-Plattform erhalten hier eine Installationsdatei. Nutzer der Mac-Plattform erhalten hier eine Datei, die die relevanten Dateien für Scala in sich beinhalten, in Form eines Ordners. Sollte man eine andere Version von Scala wünschen, so ist unterhalb des Reiters "All Downloads", jeweils die ältere Version verfügbar. Wenn man nun also einen Macintosh-Rechner benutzt oder beispielsweise auch einen Linux-Rechner, so sieht die Installation nach dem Auspacken der gezippten Datei, so aus: Unter dem Ordner "doc" findet man die relevante Dokumentation für dieses Installationspaket. Wie beispielsweise eine README-Datei. Im Ordner "lib" befinden sich nun die JAR-Dateien, die den tatsächlichen Code von Scala enthalten, also sowohl die Scala-Library für die eigene Anwendung, als auch den Scala Compiler. Im Ordner "bin" finde ich nun relevante Dateien, um mit Scala auf der Commando-Zeile arbeiten zu können. Und genau das möchte ich nun noch auf der Commando-Zeile demonstrieren. Zunächst einmal sollte man prüfen, dass eine korrekte Java-Installation existiert. Dies ist relativ einfach möglich mit dem Befehl "java -version". Sollte hier nun also einen Fehler auftreten, so ist die Installation von Java nicht korrekt verlaufen. Und die Java Binary befindet sich nicht im Systempfad. Als Nächstes navigiere ich nun in meinen Scala-Ordner und dort in den Ordner "bin". Um nun eine Scala-Commando-Zeile zu starten, verwende ich den Befehl "scala". Hier kann ich nun Befehle in Form von Scala-Syntax eingeben, wie beispielsweise das Definieren einer Variable mit dem Namen "test". Um die Commando-Zeile nun wieder zu verlassen, verwende ich Ctrl+C oder auch Strg+C. Für effektive Nutzung der Scala-Programmiersprache würde ich auf jeden Fall eine IDE empfehlen. Die Beste in diesem Zusammenhang ist IntelliJ IDEA von Jet Brains. Unter "www.jetbrains.com", unter dem Reiter "IDEs findet man IntelliJ IDEA. Als Nächstes sollte man hier den Reiter "Download" auswählen. Dann hat man noch die Wahl, zwischen den verschiedenen Editionen von IntelliJ IDEA. Für die Entwicklung mit dem Scala Plug-in, das nicht standardmäßig mit IntelliJ IDEA installiert wird, kann man auch die Community-Edition verwenden, die völlig kostenfrei zur Verfügung steht. Nach einem Klick auf "Download" erhält man, die für die jeweilig genutzte Betriebssystem-Plattform relevante Installationsdatei. Ist man nach der Installation von IntelliJ in Start-Screen angelangt, so muss man nun über den Button "Configure" und "Plug-ins" das Scala-Plug-in installieren. Dieses befindet sich unter "Install JetBrains plugin". Hier muss man nun nach dem Stichwort "Scala" suchen, und das Ganze mit einem Klick auf "Install" bestätigen. Um das Plug-in dann auch nutzen zu können, muss man nun noch IntelliJ IDEA neu starten. Nach dem Neustart befindet sich unter "Create New Project" ein neuer Reiter mit der Bezeichnung "Scala". An dieser Stelle hat man nun die Auswahl zwischen verschiedenen Templates, wie beispielsweise eine reguläre Scala-Anwendung basierend auf dem STK oder alternativ auch eine Anwendung, die auf dem Scala Build Tool basiert, SBT. Unter "Activator" befindet sich ein Project Template, das basierend auf den Konfigurationen von Typesafe erstellt wurde. Damit lassen sich also Anwendungen, die im Typesafe-Ökosystem, wie beispielsweise Akka arbeiten, relativ einfach zusammenstellen. Zusätzlich gibt es noch ein Template für ein Play-Projekt. Wählt man nun beispielsweise Scala aus, so kann man in der nächsten Übersicht ein Scala STK installieren. Außerdem benötigt man noch ein Java STK, das im Regelfall automatisch erkannt wird. Für das Scala STK kann man den Button "Create" betätigen. Daraufhin bekommt man im normalen Fall hier die Möglichkeiten, ein Scala STK auszuwählen und herunterzuladen. Alternativ kann man mit "Browse" das bereits existente Scala STK auswählen und hinzufügen. Für die Installation von Scala benötigen Sie also nun ein Java JDK mindestens mit der Version 1.7, den Installer für das Scala STK, den Sie auf der Webpage von Scala selbst finden, und unter Umständen auch eine IDE, mit der Sie zukünftig arbeiten möchten, in meinem Fall also nun IntelliJ IDEA.

Scala Grundkurs

Entdecken Sie die Möglichkeiten und Eigenschaften der modernen Programmiersprache Scala.

4 Std. 44 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.04.2017

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