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HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

Rückblick mit Tipps und Tricks

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Gute Planung und die richtige Ausrüstung bringen optimale Ergebnisse. Bildausschnitt und Lichtsituation sind entscheidende Kriterien, um das Auge des Betrachters durchs Bild zu leiten.
03:32

Transkript

Jetzt gibt's noch mal einen kurzen Rückblick auf das Wichtigste und einige Tipps und Tricks für euch. Denkt daran, mit einer guten Planung erreicht Ihr definitiv bessere Ergebnisse. Nutzt TPE und PT, die Photographer's Ephemeris und Photo Transit, um für euch die richtige Tageszeit zu bestimmen und den Bildausschnitt festzulegen, den ihr aufnehmen wollt. Macht eure Bilder in der Golden Hour bzw. in der Blue Hour, um morgens eine schöne warme Farbsätting zu bekommen und abends dann einen schönen blauen, knackigen Himmel. Für die ultimative Schärfe benutzt ein Stativ und den Fernauslöser oder benutzt die Zeituhr eurer Kamera. Ihr könnt auch die Spiegelvorauslösung verwenden, um die Verwacklung mit der Hand, die potentiell passiert an der Kamera beim Auslösen, zu vermeiden, und dann gibt's noch einen Begriff, der heißt Hyperfokaldistanz, und das ist eine Distanz, wenn ihr auf diese scharfstellt, dann liefert euch ab einem Punkt zwischen Kamera und dieser Distanz, nämlich genau der Hälfte bis ins Unendliche eine eine akzeptable Schärfe gesamte Bild. Die Hyperfokaldistanz ist abhängig vom Sensor, den ihr verwendet, von der Brennweite und der Blende, und macht eigentlich nur bis 50 mm Brennweite Sinn, weil ansonsten werden die Distanzen so groß, dass man sie nicht mehr sauber messen kann. Schaut einfach mal ins Internet, dort gibt es viele kleine Helferlein, zur Hyperfokaldistanz. Es gibt Rechner, die euch die Hyperfokaldistanz bestimmen, bei der Brennweite, die ihr verwendet, bei der Blende, die ihr verwendet, und den Sensor, den ihr verwendet. Schaltet den Autofokus aus, damit bei einer Lichtänderung oder bei einer Bewegung im Bild der Autofokus nicht nachjustiert und damit dann euch das Bild versaut. Einige Objektive haben Bildstabilisatoren verbaut, oder auch "Vibration Reduction" genannt. Schaltet das bitte aus, ansonsten kann es passieren, dass der Motor, der für die Bildstabilisation verantwortlich ist, in Resonanz mit dem Stativ kommt und dadurch dann auch Verwacklungen erzeugt werden. Benutzt die schärfste Blende, die eurer Objektiv hergibt, d. h. es gibt einen Sweetspot für jedes Objektiv, bei welcher Blende das Objektiv die größte Performanz hat. Und nicht immer ist die kleinste Blende die beste Wahl für die größte Schärfe, weil bei der kleinsten Blende, also die kleinste Blendenöffnung, haben wir es mit den physikalischen Gesetzen der Beugung zu tun und durch die Beugung erhalten wir dann auch i. d. R einen Schärfeverlust. Ausgehend von der größten Öffnung könnt ihr den Sweetspot der Blende über eine Daumenregel bestimmen, wenn bspw. ein Objektiv bei 2,8 größter Blendenöffnung startet, dann blendet ihr ab dort zwei Stufen ab, will heißen 2,8 auf 4 auf 5,6, 2 bis 3, also 5,6 bis 8. Irgendwo dazwischen sollte der Sweetspot für dieses Objektiv dann liegen. Ihr könnt das auch über die Hersteller-Angaben eurer Objektive nachlesen. Benutzt die RAW-Dateien, wenn eure Kamera das hergibt, und keine Jpg-Dateien, Jpg-Dateien sind komprimiert und beschränken euch in den Nachbearbeitungsmöglichkeiten In der Nachbearbeitung angelangt, erinnert euch daran, gebt dem Auge ein bisschen Ruhe, übersättigt die Bilder nicht zu stark, fokussiert auf eine Primärfarbe, die die wichtigste Farbe im Bild ist, nehmt die Sättigung für die anderen Farben etwas raus. Leitet den Betrachter durchs Bild, benutzt dazu Licht, Schärfe und Farbe, um den Betrachter im Bild zu führen.

HDR-Bilder erstellen mit Photoshop, Photomatix und den Topaz-Filtern

Begleiten Sie den HDR-Fotoworkflow von der Planung der Belichtungsreihe bis zum Bild. Zum Einsatz kommen unter anderem Photoshop, Photomatix, die Topaz-Filter und Lightroom.

2 Std. 36 min (33 Videos)
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