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Windows Server 2012 R2: Remotedesktopdienste

Roundrobin verwenden

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Bei Roundrobin handelt es sich um die einfachste Form der Lastverteilung, mit der Sie mehrere Server an einen Dienst binden können. Lassen Sie sich erklären, wie Sie Roundrobin einrichten und konfigurieren.
03:49

Transkript

Wenn Sie Ihre Verbindungsbroker hoch verfügbar betreiben, müssen Sie in DNS auch verschiedene Einträge verwenden, mit denen die Hochverfügbarkeit umgesetzt wird. Dazu arbeiten Sie mit Roundrobin. Roundrobin ist die einfachste Form der Lastverteilung, mit der Sie mehrere Server auf einen Dienst binden können. Dabei wird ein Hostname jeweils mit einer anderen IP-Adresse in der DNS-Zone eingetragen. Wenn jetzt den DNS-Server eine Anfrage eines Clients erreicht, liefert er die Liste aller gefundenen IP-Adressen zurück, und ändert die Reihenfolge aber jeweils ab. Das heißt, die Clients im Netzwerk fragen immer den gleichen Servernamen ab und erhalten jeweils eine andere IP-Adresse, nämlich die IP-Adresse eines der von Ihnen konfigurierten Verbindungsbroker. Damit diese Technik funktioniert, müssen Sie zuerst in der DNS-Verwaltung die Eigenschaften des DNS-Servers aufrufen und auf der Registerkarte Erweitert dafür sorgen, dass Roundrobin aktiviert ist. Danach tragen Sie in Ihrer Zone jeweils einen Eintrag ein mit dem Namen, den Sie für den Roundrobin-Bereich verwenden wollen. Wenn Sie zum Beispiel mit Verbindungsbroker arbeiten, bietet es sich an, dass Sie eventuell vb.contoso.int verwenden. Ich erstelle also in der Zone einen neuen Host, gebe diesem den Namen vb. Hier wird er aufgelöst als vb.contoso.int. Und trage die tatsächliche IP-Adresse meines Verbindungsbrokers ein. Der Server ist jetzt hier verfügbar. Sie sehen, es gibt jetzt hier einen Server mit IP-Adresse 219. Diese entspricht aber eigentlich dem physischen Server s1 auch mit dieser IP-Adresse. Wenn Benutzer jetzt eine Verbindung mit dem Verbindungsbroker aufbauen wollen, verwenden sie aber nicht den Namen s1.contoso.int, sondern vb.contoso.int. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, zu diesem Eintrag einen weiteren hinzuzufügen. Ich erstelle hier einen neuen Hosteintrag, verwende wieder vb, trage diesmal aber eine andere IP-Adresse ein. Auch dieser Host ist jetzt verfügbar. Und so kann ich jetzt einfach alle Verbindungsbroker hier eintragen, jeweils mit dem Namen vb und mit ihrer eigenen IP-Adresse. Ich lege jetzt hier für Testzwecke noch einen neuen Eintrag an, auch wieder vb. Und diese IP-Adresse. Hier habe ich jetzt also eine Liste von verschiedenen IP-Adressen, die alle dem gleichen Hostnamen zugeordnet sind. In den Eigenschaften des DNS-Servers habe ich die Funktion Roundrobin aktiviert. Und kann jetzt die Namensauflösung testen. Dazu öffne ich eine Befehlszeile und lasse nach dem Servernamen vb.contoso.int auflösen. Ich erhalte hier drei IP-Adressen, einmal die 219, die 9, und die 10. Das heißt, der Anwender, der sich mit diesem Server verbindet, beziehungsweise der Serverdienst, der sich mit dem Verbindungsbroker verbindet, würde jetzt eine Verbindung mit diesem Server aufbauen, also dem tatsächlichen Server s1. Wenn der nächste Client eine Abfrage startet, sehen Sie, wird der Eintrag nach unten verschoben und es erscheint hier den Eintrag 9 oben. Auf diese Weise kann ich beliebig testen. Sie sehen, immer ein neuer Eintrag wird oben erscheinen. Auf diese Weise erreichen Sie also eine gewisse Hochverfügbarkeit beziehungsweise eine Lastenverteilung, da die Anwender immer einen anderen Verbindungsbroker verwenden. Ich fasse zusammen: Sie haben die Möglichkeit, mit DNS-Roundrobin eine Lastenverteilung der verschiedenen Remotedesktop-Sitzungshosts unter verschiedenen Verbindungsbrokern im Netzwerk zu konfigurieren.

Windows Server 2012 R2: Remotedesktopdienste

Installieren Sie Anwendungsprogramme zentral auf einem Server und lassen Sie die Anwender über Remotedesktopdienste darauf zugreifen.

2 Std. 43 min (24 Videos)
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