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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Rost in die Szene malen

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Wichtig bei dieser Technik ist die Dreidimensionalität der aufgemalten Korrosion. Über die Ebenenoptionen werden nicht nur die Richtung des Lichteinfalls, sondern außerdem Struktur und Beschaffenheit der Korrosionsebene bestimmt, bevor diese über eine Ebenenmaske auf das zu alternde Objekt aufgemalt wird.
08:53

Transkript

Würden wir jetzt anfangen zu malen, dann würde das, was wir malen, noch nicht so richtig nach Rost aussehen. Trotzdem, um den gut einstellen zu können, ist es vielleicht eine flotte Idee, erstmal in unser Bild hinein zu malen. Also, den Pinsel haben wir bereits, weiße Farbe für die schwarze Ebenenmaske und eine Deckkraft von 100 %. Wenn ich hier rein klicke, dann kann ich so was hier machen. So sieht das jetzt aus. Ich mache es mal lieber ein bisschen am Rand vielleicht so hier unten da, zack, male ich mal das hier rein und vielleicht das noch dazu, so. Was sehen wir da? Das sieht wirklich so ein bisschen nach metallischem Rost aus, aber Rost hat nun mal die Angewohnheit, dass der, wie man so schön sagt, anfängt zu blühen, weil der nämlich tatsächlich auch eine Höheninformation hat, also nicht nur eine Verfärbung ist, sondern tatsächlich das Material vom Volumen her vergrößert und deswegen natürlich eine gewisse Rauigkeit bekommt. Und genau das sehe ich im Moment noch nicht. So, und das müssen wir einstellen durch einen Doppelklick auf den grauen Teil dieser Ebene oder über "Ebene" "Ebenenstil" und dann gehen wir hier auf "Abgeflachte Kante und Relief". Sobald man das tut, bekommt man das hier. So, kann man jetzt schon mal ganz gut erkennen. Ich fahre mal unser Rostbild ein bisschen weiter zur Seite, dass wir das besser sehen können alles. Alles, was ich bisher gemacht habe, war dieses Häkchen hier zu setzen. Das sieht jetzt schon mehr nach Volumen aus als gerade vorhin. So, jetzt gibt es hier jede Menge Einstellmöglichkeiten. Und das Schöne daran ist, dass man die einfach mal durch probieren kann und sofort ein Feedback erhält. Deswegen ist es viel schlauer, erstmal hinein zu malen in die Ebene und dann hier etwas zu verstellen als umgekehrt, Beispielsweise kann man sich anschauen, wie das aussieht, wenn wir die Kante nach außen legen. Wollen wir das? Nö, nicht unbedingt. Ich glaube, das würde mir besser gefallen. Spielen Sie mal ein bisschen damit durch und gucken Sie mal, was Sie damit anrichten können. Die Tiefe, das sagt ja schon der Name, kann man damit natürlich verändern, aber sobald man mit der Tiefe spielt, kann man eben auch mit der Größe spielen. Und dann sehen Sie, dass Sie hier ganz unterschiedliche Formen erzeugen können. Und die Weichzeichnung wiederum hat, wenn man das mal in Material übersetzt, einen Einfluss auf die Oberflächenbeschaffenheit. Allerdings ist Rost nie so matt wie das, was wir da gerade sehen, sodass die Weichheit, also das Weichzeichnen, meiner Meinung nach lieber gegen Null tendieren kann. Auch die Größe sollte man noch nicht übertreiben, denn viel von dem, was wir hier noch an Volumen rein malen, wird später mit dem Pinsel erzeugt. Ganz entscheidend ist natürlich, von wo kommt das Licht. Das spielt bei uns im Moment noch keine Rolle, das können erst nachher richtig gut einstellen, aber Sie sehen, sobald Sie diesen Winkel hier verändern, kommt das Licht eben auch von einer anderen Seite. Logisch. Die Glanzkontur ist relativ speziell. Wenn man da mal drauf klickt, dann sieht man, dass die Glanzkontur so aussieht, es also ein lineares Ansteigen von Nicht-Licht zu Licht ist oder von Nicht-Schatten zu Schatten, wenn man so will. Und da kann man auch mal einfach ein bisschen durch Probieren solche lustigen Formen erzeugen. Die meisten sind für uns wahrscheinlich jetzt nicht so wirklich relevant, weil sie einfach viel zu viel Glanzlicht produzieren, aber das hier wird auch für uns ganz gut funktionieren, genauso wie das. Ich bleibe aber trotzdem bei dem ganz normalen Anstieg, bei dem linearen Anstieg dieser Glanzkonturen und denke, dass wir damit am besten klar kommen. So, was haben wir noch? "Negativ multiplizieren" und "Multiplizieren". Das sind die beiden, steht ja drin, Lichter- und Tiefenmodi, die wir hier haben. Und da wir hier Rost haben, würde ich hier dieses fast farblose Glanzlicht nicht so gerne sehen, sondern würde lieber eine andere Farbe zuteilen, eine etwas rostigere Farbe, was Orangiges, so was ungefähr. Nicht ganz so orange, denn sonst geht das Glanzlicht komplett verloren. Das wollen wir natürlich nicht. Und jetzt sehen Sie, je nachdem, wie weit ich das in den neutralen Bereich rüberschiebe, desto stärker wird das Glanzlicht. Je weiter ich es rüber schiebe in den farbigen Bereich, desto farbiger und damit dunkler wird es. Das Gleiche, denken Sie sich sicherlich schon, würde hier auch passieren. Vielleicht ist es ein bisschen doll, dieses Schwarz. Da könnte man sicherlich auch eher so was verwenden, vielleicht auch hier eher einen Orangeton. Und dann würde es die Materialeigenschaften immer noch deutlich zeigen und trotzdem ein bisschen mehr nach Rost aussehen. So, das sind die Dinge, die Sie hier machen können. Sie können mal ein bisschen noch mit der Kontur spielen. Da kann man noch mehr machen. Sie können noch mit der Struktur spielen, wobei ich der Meinung bin, dass die Struktur, auch wenn wir eine andere nehmen, hier jetzt nicht so wahnsinnig wichtig ist. Trotzdem, spielen mal ein bisschen. Das sind wieder die uns schon bekannten Muster, die wir vorhin auch verwendet haben. Da kann man durchaus ein bisschen mit spielen und vielleicht auch hier, na ja, sagen wir mal, eine eher unregelmäßige, nicht gerade sehr nach regelmäßigen Linien aussehende Musterfüllung verwenden. Das kann man schon mal machen und eventuell natürlich auch die Skalierung noch ein bisschen ändern, die Tiefe ein wenig ändern, um es mehr oder weniger stark zu machen. Ein bisschen was davon ist vielleicht eine ganz gute Idee. So, das sind die Sachen, die man hier machen kann. Ich sage erstmal "OK", lasse es erstmal so stehen. Und weil das Ganze vor rot nicht so fürchterlich erquicklich aussieht, habe ich mir was anderes ausgedacht. Wir laden uns ein Bild, auf dem man diesen Rost sicherlich viel besser ablegen kann beziehungsweise aufmalen kann. Und dann suchen wir uns noch die richtige Pinselspitze, um das richtig gut aussehen zu lassen. Also gehe ich zu "Datei" "Platzieren und einbetten" und hole mir das hier: "Metall.jpg". Platziere das und dann bekommen wir ein Smartobjekt. Das sieht so aus. Es ist ein bisschen off, macht aber nichts. Sie können es getrost größer ziehen mit gedrückter "Shift"-Taste, bis es hier rein passt, denn dieses Material ist deutlich größer als dieser rote Hintergrund, sofern Sie 2000 Pixel Kantenlänge verwendet haben wie ich. So, jetzt gehen wir mal an eine andere Stelle und vor allem fange ich jetzt mal an, hier über einen richtigen Pinsel zu arbeiten. Das geht natürlich mit einem runden Pinsel, kann man machen. Nur, Sie tun sich keinen Gefallen damit, denn der runde Pinsel ist einfach ein ganz braver Pinsel. Was wir aber wollen, ist ein rostiger, zerfusselter Pinsel. Der sieht einfach viel besser aus. Also gehen wir nochmal zu den Pinseln, gehen zu den "Pinselvorgaben" und laden hier wieder beispielsweise einen Pinsel von den "Vorspitzen". Die funktionieren einfach hervorragend. Ich mag die einfach. Ich füge die mal an hier unten. Und da könnte ich mir vorstellen, dass wir mal den hier probieren. Das hier ist der trockene Kunstschwamm. Den nehme ich relativ häufig für solche Geschichten. Oder vielleicht probieren wir was anderes mal, probieren so was. Das nennt sich die "Kunststoffverpackung". Auch damit kann man gut arbeiten, besser vielleicht als mit dem kleineren 40'er Pinsel, der ist etwas größer. Ich nehme den mal, gehe jetzt zu den Pinseln, denn wenn wir damit arbeiten, bekommen wir dieses Muster nicht wirklich schön. Wir müssen also die "Formeigenschaften" anklicken und einen gewissen "Winkel-Jitter" zuteilen. Darf auch ein bisschen mehr sein, so, irgendwie so was. Ich mache hier wieder zu. Und mit dem Pinsel fange ich jetzt mal an, vorsichtig mit 20 % Deckkraft zu malen. Da sehen Sie, erstmal passiert nicht viel, aber dann kommt dieser Rost so langsam. Und man kann tatsächlich ziemlich cool rostige Nähte aufzeichnen. Man kann rostige Stellen nachbessern, also die richtig rostig machen. Und wenn Ihnen jetzt die Lichtrichtung nicht gefallen sollte, dann können Sie das natürlich auch mit einer anderen Lichtrichtung machen. Ich gehe mal auf 70 %, dann sehen wir ein bisschen mehr. Es funktioniert einfach wunderbar und es macht wahnsinnig Spaß, damit U-Boote altern zu lassen, Unterwasseraufnahmen zu produzieren von Gegenständen, die offensichtlich schon sehr lange unter Wasser liegen. Wie so was aussehen kann, zeige ich Ihnen mal hier. Da kann man wirklich dicht rangehen und dann sieht man, hier ist dieser ganze Rost aufgemalt, hier natürlich auch. Logischerweise sieht diese U-Bahn-Station nicht so aus, wie wir sie hier sehen. Dieser ganze Rost ist einfach drauf gemalt, genauso wie das, was ich Ihnen da eben gerade gezeigt habe. Gehen wir ruhig nochmal zurück, spielen nochmal ein bisschen rum. Das Einzige, was Sie höchstwahrscheinlich nochmal von Fall zu Fall anpassen müssen, das ist die Lichtrichtung. Die sollte man sich überlegen, ob die von da kommt, wo wir sie jetzt gerade her haben oder von einer anderen Seite. Also, wenn Sie einfach nochmal doppelklicken auf "Abgeflachte Kanten und Relief", dann können Sie hier an dieser Stelle jederzeit die Lichtrichtung ändern. So, ich hoffe mal, Sie haben gesehen, wie das funktioniert, können es vielleicht sogar für das eine oder andere Projekt selbst verwenden. Und speziell mit dem Rost wünsche ich Ihnen mächtig viel Spaß!

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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