MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Rollenspezifische Einstellungen einschließlich ständig verfügbarer Freigaben konfigurieren

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Ist ein Cluster im produktiven Einsatz, stehen Ihnen diverse rollenspezifische Einstellungen zur Verfügung, die die Sie aktivieren oder ändern können. Sehen Sie sich in diesem Video ein Beispiel dazu an.
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Transkript

Ist der Cluster einmal im Einsatz, gibt es sehr viele verschiedene rollen-spezifische Einstellungen, die getätigt werden können. Schauen wir uns in diesem Video einmal ein Beispiel dazu an. Bevor wir uns das Beispiel ansehen, zeige ich Ihnen, welche weiteren Vorbereitungen ich getroffen habe. Zuerst einmal habe ich auf den beiden Clusterknoten CLUSSRV01 und CLUSSRV02, die Hyper-V-Rolle installiert. Zudem habe ich auf diesen beiden Clusterknoten einen zusätzlichen Netzwerkadapter hinzugefügt. Diesen Netzwerkadapter habe ich dem Management-Netzwerk zugewiesen, also auf das Netzwerk 192 168 1 0. Es handelt sich also um das Netzwerk, über das ich die Systeme in Active Directory einbinden kann. Ganz einfach. Wie hab ich das gemacht? Ein Blick hinter die Kulissen. Ich habe die Einstellungen geöffnet von CLUSSRV01 beispielsweise, die Settings, und dann hier diesen zusätzlichen Netzwerkadapter Nummer 5 hinzugefügt. Und das Gleiche auch bei CLUSSRV02. Ich navigiere wieder zurück zu FILESRV01. Anschließend habe ich einen virtuellen Switch erstellt. Navigiere zu Manager für virtuelle Switches und da habe ich diesen virtuellen Switch erstellt. Der Name ist vSwitch01. Dann habe ich diesen Switch dem zusätzlichen Netzwerkadapter zugewiesen, also auf den Adapter Nummer 5, und die Markierung entfernt Gemeinsames Verwenden dieses Netzwerkadapters für das Verwaltungsbetriebssystem zulassen. Weil wir haben einen separaten Adapter, um diese Systeme zu verwalten. Wir können also diesen virtuellen Switch explizit für die virtuellen Systeme einsetzten. Was ganz wichtig ist: Ich habe den gleichen Switch, beziehungsweise den gleichen Namen, auch auf CLUSSRV02 verwendet. Wenn ich also CLUSSRV02 markiere und wieder Manager für virtuelle Switches starte, dann sehen wir auch hier, dass der virtuelle Switch auch vSwitch01 heißt. Diese beiden virtuellen Switches müssen unbedingt den gleichen Namen haben. Warum? Wenn wir später eine Live-Migration im Cluster durchführen, dann funktioniert die Migration. Die Migration funktioniert aber nur dann erfolgreich, wenn die beiden virtuellen Switches gleich heißen. Wenn ich also die virtuelle Maschine von A nach B migriere und der virtuelle Switch nicht identisch benannt ist, dann läuft zwar die Maschine, aber sie hat keine Netzwerkkonnektivität. Weil die virtuelle Maschine beim Ziel-Host auch den gleichen virtuellen Switch erwartet. Das ist also der Grund, warum die beiden Switches den gleichen Namen haben müssen. Eine weitere Vorbereitung, die ich getroffen habe, ist im Verzeichnis Volume2 von ClusterStorage. Ich navigiere da ich das Verzeichnis von CLUSSRV01 c$, dann ClusterStorage Volume 2. In dieses Volume habe ich das Installationsmedium für Windows Server 2016 kopiert, damit mir dieses Medium zur Verfügung steht, damit ich eine neue virtuelle Maschine konfigurieren kann. Warum habe ich dieses Installationsmedium auf dem Cluster-Volume abgelegt? Ganz einfach. Wenn ich die virtuelle Maschine erstelle und die ISO-Datei einbinde und ich vergesse sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder auszuwerfen, diese ISO-Datei, dann wird bei einer Migration, die Migration nicht fehlschlagen, weil die Cluster-Knoten können ja gemeinsam auf das Volume zugreifen, somit auch auf die ISO-Datei. Das ist der Grund. Also somit funktioniert auch die Live-Migration, weil sämtliche Cluster-Knoten Zugriff auf diese ISO-Datei haben. Würde ich die ISO-Datei lokal, zum Beispiel auf CLUSSRV01 im C-Laufwerk ablegen, dann steht ja diese ISO-Datei dem Cluster02-Knoten nicht zur Verfügung. Somit würde die Migration fehlschlagen. Das ist eine weitere Vorbereitung, die ich getroffen habe. Und mit diesen Vorbereitungen sind wir nun bereit, um zum Beispiel im Failover-Clustermanager eine Rolle zu integrieren. Und zwar möchte ich eine neue virtuelle Maschine erstellen. Und dazu verwenden ich den Failover-Clustermanager mit Rechtsklick auf Rollen wähle ich virtuelle Computer und ich möchte einen neuen virtuellen Computer erstellen. Warum erstelle ich diese neue virtuelle Maschine im Failover-Clustermanager? Ganz einfach. Wenn wir das über den Failover-Clustermanager durchführen, ist die virtuelle Maschine gleichzeitig auch hochverfügbar. Würde ich die virtuelle Maschine im Hyper-V-Manager erstellen, dann ist diese nicht direkt hochverfügbar, das heißt, ich müsste sie dann migrieren in den Failover-Cluster. Ich zeige Ihnen, wie ich das meine. Wenn ich zurück navigiere zum Hyper-V-Manager und ich hier auf CLUSSRV01, beispielsweise, einen neuen virtuellen Computer erstellen würde, dann wäre der virtuelle Computer hier sichtbar, alles wunderbar. Dieser virtuelle Computer ist dann aber nicht gleichzeitig hoch verfügbar. Darum starte ich die Konfiguration im Failover-Clustermanager, damit auch diese virtuelle Maschine direkt hoch verfügbar ist. Nun kann ich auswählen, auf welchem Knoten ich denn diese virtuelle Maschine erstellen möchte. Ich verwende dazu einmal CLUSSRV01 und ich wähle OK. Nun startet der Assitent zum Erstellen einer neuen virtuelle Maschine. Dieser Assitent sieht verblüffend ähnlich aus wie der Assitent in der Hyper-V-Umgebung. Ich wähle Weiter. Jetzt kann ich einen Namen bestimmen. Ich bestimme den Namen vm2, beispielsweise. Und jetzt kommt eine wichtige Konfiguration: Ich muss hier den Pfad anpassen. Ich möchte, dass diese virtuelle Maschine nicht im lokalen Pfad C:/ProgramData/Microsoft/Windows/Hyper-V abgelegt wird, nein. Ich möchte, dass diese virtuelle Maschine auf dem ClusterStorage-Volume abgelegt wird. Darum wähle ich Durchsuchen, dann navigiere ich zu CLUSSRV01, zum lokalen Datenträger ClusterStorage Volume2 und ich wähle hier Ordner auswählen. Ich möchte diese virtuelle Maschine in diesem Pfad ablegen. Dann geht's Weiter. Ich möchte eine Generation2-Maschine. Ich möchte dieser Maschine etwas mehr Arbeitsspeicher zuweisen, 2 Gigabyte. Ich wähle Weiter. Und jetzt kann ich den virtuellen Switch auswählen, den ich bereits vorkonfiguriert habe, vSwitch01. Dann geht's weiter. Ich möchte eine neue virtuelle Festplatte erstellen. Der Name ist bereits bestimmt. Der Pfad ist angegeben und die Größe ist auch absolut perfekt. Und ich wähle Weiter. Ja, ich möchte das Betriebssystem von einer startbaren Imagedatei installieren. Ich wähle die zweite Option und ich navigiere zum ClusterSharedVolume, also wiederum in das C-Laufwerk ClusterStrorage Volume2 und dann ist hier die ISO-Datei verfügbar. Das ist der Grund, warum ich diese ISO-Datei bereits in diesen Ordner hineinkopiert habe und ich wähle Öffnen. Und dann geht's Weiter und nun wähle ich Fertigstellen. Und wenn ich nun Fertigstellen anklicke, dann wird diese virtuelle Maschine erstellt und gleichzeitig startet der Assistent, um dieses System hochverfügbar zu machen. Das werden wir jetzt gleich sehen. Ich wähle also Fertigstellen. Der neue virtuelle Computer wird erstellt und es startet der Assistent, um die Maschine hochverfügbar zu machen. Sie sehen hier Hohe Verfügbarkeit wird eingerichtet und Hohe Verfügbarkeit wurde erfolgreich für die Rolle konfiguriert. Und ich habe die Möglichkeit, mir einem Bericht anzuzeigen. Das ist für mich jetzt im Moment nicht notwendig und ich wähle Fertigstellen. Und jetzt haben wir eine virtuelle Maschine vorbereitet, die bereits hochverfügbar ist, aber das Betriebssystem selbstverständlich ist noch nicht installiert. Das überlasse ich Ihnen, ob Sie die Installation fortsetzen wollen. Das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt durchführen. Was aber können wir nun spezifisch für diese Rolle konfigurieren? Dazu verwende ich einen Rechtsklick. Und jetzt sehen wir sehr viel verschiedene Konfigurationen, die wir durchführen können. Einige Einstellungen sind sehr ähnlich, wie im Hyper-V-Manager. Zum Beispiel kann ich mich mit dem System verbinden. Damit sehe ich direkt, was mit dieser Maschine passiert. Sie ist ausgeschaltet und ist noch nicht im Einsatz. Ganz einfach. Ok, ich schließe dieses Fenster und wähle nochmals Rechtsklick aus. Ich kann das System Starten, Speichern und Herunterfahren und Ausschalten steht noch nicht zur Verfügung, da ja das System ausgeschaltet ist. Ich kann die Einstellungen öffnen. Diese Einstellungen beziehen sich auf diese virtuelle Maschine. Der Assistent sieht eigentlich aus oder ist eigentlich, wie im Hyper-V-Manager. Ich habe die Möglichkeit auch die Eigenschaften aufzurufen. Das sind dann die Eigenschaften von der virtuellen Maschine in Bezug auf den Failover-Cluster, also das sind spezifische Eigenschaften. Oder ich habe die Möglichkeit auch die Verwaltung entsprechend zu tätigen. Das steht mir ebenfalls zur Verfügung. Dann startet der Hyper-V-Manager. Das möchte ich jetzt in diesem Fall aber nicht. Wiederum mit Rechtsklick könnte ich eine Replikation ausführen. Ich könnte die Maschine verschieben, ich kann die Startprioritäten ändern, kritische Ereignisse anzeigen, ich kann Speicher hinzufügen, ich kann Ressourcen hinzufügen. Weitere Aktionen, beispielsweise, ich habe die Möglichkeit, wenn das System gestartet ist, das System zu überwachen. Ich kann einen Abhängigkeitsbericht anzeigen. Beispielsweise, wie ist die Maschine abhängig vom Speicherzugriff. Das würde mir hier angezeigt werden. Ich kann das System selbstverständlich auch entfernen. Diese Einstellungen, also dieses Kontextmenü, das wir hier sehen, zur Rolle vm2, das sind rollen-spezifische Einstellungen, die wir tätigen können. Und darum ist es ganz wichtig zu verstehen: Je nach Rolle, die installiert ist auf dem Failover-Clustermanager, können die Einstellungen unterschiedlich sein. Wenn ich mit Rechtsklick auf den Scale out-Fileserver klicke, dann habe ich ganz unterschiedliche rollen-spezifische Einstellungen, die ich hier tätigen kann. Ich habe die Möglichkeit, eine Dateifreigabe hinzuzufügen. Oder ebenfalls habe ich die Möglichkeit, diese Rolle zu verschieben oder die Startpriorität zu ändern. Aber ich habe nicht direkt die Möglichkeit, zum Beispiel, die Maschine oder den Scale out-Fileserver direkt herunterzufahren, so wie wir das gesehen haben beim vm2. Hier steht Herunterfahren. Sie haben also gesehen, je nach Rolle, die auf dem Failover-Clustermanager installiert ist, sind die rollen-spezifischen Einstellungen unterschiedlich. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, welche weiteren Vorbereitungen ich getroffen habe in meiner Infrastruktur und welche rollen-spezifischen Einstellungen beispielsweise für eine virtuelle Maschine zur Verfügung stehen.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017

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