Cisco CCENT/CCNA R&S – ICND1 100-105 v3.0 Teil 3 – Routing Fundamentals

RIPv2 konfigurieren

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Router benötigen Routing-Protokolle wie beispielsweise das Routing Information Protocol (RIP), um deren Routing-Tabellen jederzeit auf einem aktuellen Stand zu halten. In diesem Video erfahren Sie, wie RIP in der Version 2 konfiguriert wird.
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Transkript

Wir RIPv2 konfiguriert wird, erfahren Sie in diesem Video. RIPv2 ist ein Distanzvektor-Protokoll. Das bedeutet, dass die Metrik eingesetzt wird, dass Router sogenannte Hops gezählt werden. RIP ist ein Protokoll, welches es erlaubt die Verteilung der Netzwerkinformationen dynamisch umzusetzen, das bedeutet also wir konfigurieren zum Beispiel Router 1, damit die Netzwerkinformationen dann weitergeleitet werden zu Router 2. Wir konfigurieren Router 1 ebenfalls so, dass die Netzwerkinformationen auch zu Router 3 übermittelt werden. Das ist die Hilfe oder die Unterstützung von einem dynamischen Routing-Protokoll. Wie das Routing-Protokoll nun konfiguriert wird, das zeige ich Ihnen gleich jetzt. Ich habe die Konfiguration vorbereitet, wir müssen Router 1 die Informationen mitgeben, welche Netzwerke wir an Router 2 und Router 3 übermitteln wollen. Zum Beispiel konfigurieren wir Router 1 so, dass dieses Netzwerk 172.16.0.0/30 und 172.16.0.8 und ebenfalls das Netzwerk 172.16.10.0/24 diese Netzwerke sollen weitergeleitet werden an Router 2 und dann auch an Router 3. Wie ist nun die Konfiguration? Dazu habe ich einen Textdokument vorbereitet. Auf Router 1 navigieren wir zum globalen Konfigurationsmodus mit "configure terminal". Anschließend verwenden wir den Befehl "Router rip" damit wir mit dem Routing-Protokoll RIP arbeiten können. Ich möchte gewährleisten, dass tatsächlich die Version 2 eingesetzt wird, darum verwende ich den Befehl "Version 2". Und dann gebe ich mit welchen Netzwerken sollen übermittelt werden mit dem Routing-Protokoll. Es ist das Netzwerk 172.16.10.0 das Netzwerk 172.16.0.0 und das Netzwerk 172.16.0.8. Genau die Netzwerke, die ich Ihnen eben gezeigt habe. Noch als Zusatzinformation, diese Netzwerktopologie können Sie bei Cisco Netacad herunterladen, suchen Sie nach dem Stichwort Configure RIPv2. Konfigurieren wir also nun den ersten Router R1, um das Routing-Protokoll RIP einzusetzen. Kopiere einmal diesen Befehl, navigiere nun zu Router 1. Ich öffne das Command Line Interface, öffne dieses Fenster, damit wir ein wenig mehr Platz haben, und nun konfigurieren wir das Routing Protokoll. Zuerst einmal wechseln wir in den Enable-Modus, oder auch privileged EXEC Modus genannt. Mit "cont t" navigieren wir zum globalen Konfigurationsmodus. "conf t" steht für configure terminal. Und jetzt setzte ich den Befehl ein, den ich in die Zwischenablage kopiert habe, "Router rip". Und jetzt bin ich im Router Konfigurationsmodus. Wird angezeigt durch "config-Router". Jetzt möchte ich gewährleisten, dass die Ripv2 eingesetzt wird, mit dem Befehl "Version 2". Und nun konfiguriere ich die Netzwerke, wie ich sie vorbereitet habe. Zuerst das Network 172.16.10.0 kopiere mir diesen Befehl in die Zwischenablage und füge diesen bei Router 1 ein, drücke die Enter-Taste, das Netzwerk ist konfiguriert. Anschließend das nächste Netzwerk. Network 172.16.0.0 ebenfalls in die Zwischenablage kopieren und ebenfalls wieder bei Router 1 einsetzen. Und dann noch das letzte Netzwerk, und ebenfalls diesen Befehl in die Zwischenablage kopieren, damit wir diese Konfiguration hier abschließen können. Nun sind diese drei Netzwerke konfiguriert. Mit "end" gelange ich zurück zum Enable-Modus und mit "Show Run" kann ich die aktuelle Konfiguration einsehen um zu verifizieren, ob es auch tatsächlich funktioniert hat. Wir sehen die Konfiguration "Router rip Version 2" und ein erstes Netzwerk, 172.16.0.0. Das hat also wunderbar funktioniert. Nun stelle ich die Konfiguration ebenfalls zur Verfügung bei Router 2 und Router 3. Das werde ich im Hintergrund machen, ich denke Sie müssen mir da nicht zuschauen, Sie wissen nun, wie die Konfiguration getätigt wird. Ist die Konfiguration abgeschlossen, versuchen wir ein Ping abzusetzen von PC A zur PC B und schauen ob die Netzwerkkonnektivität funktioniert. Die Konfiguration ist abgeschlossen und jetzt schauen wir uns die Routingtabelle von Router 1 etwas genauer an und auch von Router 2. Ich öffne Router 1, und mit dem Befehl "Show ip Route", "Sh" steht für "Show", können wir die aktuelle Routingtabelle einsehen. Und die Codes zeigen an, der Code R, dass es sich hierbei um RIP handelt. Wir haben also das Routing Information Protocol RIP konfiguriert und dieses Protokoll wird nun angezeigt. Es wird auch die administrative Distanz angezeigt, die Nummer 120. Die Nummer 120 zeigt sofort an, dass es sich hierbei um RIP handelt. Würde hier eine 90 stehen, dann könnten wir direkt erkennen, dass es EIGRP wäre. Wir haben auch die anderen beiden Netzwerke noch, die werden hier aufgelistet. Nun kontrollieren wir die Routingtabelle von R2. Ebenfalls mit dem Befehl "Show ip Route", um die Routingtabelle auszulesen. Auch hier werden die verschiedenen Routen angezeigt, und der Kode R zeigt an, dass es sich hierbei um das Routingprotokoll RIP handelt, wird hier ebenfalls angezeigt. Jetzt testen wir die Konnektivität, können wir einen Ping absetzen von PC A zum Beispiel zu PC B. Öffnen wir PC A, navigieren zum Command Prompt. Den Ping habe ich bereits getestet, die IP-Adresse von PC B ist 172.16.20.10. Ich wiederhole diesen Befehl mit der Pfeiltaste nach oben. Ping 172.16.20.10, drücke die Enter-Taste und der Ping ist erfolgreich. Durch die Konfiguration von RIP, vom Routing-Protokoll weiß nun Router 1, wie er das IP-Paket verarbeiten muss, wie es seinen Weg finden muss, damit PC B erreicht wird. Die Routing Informationen sind nun also so konfiguriert, dass die Routers, also R1, R2, R3 wissen, wie Sie die Netzwerke erreichen können, zum Beispiel PC B oder das Netzwerk, wo sich PC C darin befindet. Was die Systeme aber noch nicht wissen, wie Sie den Internet Service Provider erreichen können. Und da können wir bei Router 2 eine sogenannte Default Information Originate konfigurieren, eine Information, die dann verteilt wird an den Router 1 und Router 3, wie Sie den Router Internet Service Provider, hier abgekürzt mit ISP, erreichen können. Wie diese Konfiguration aussieht, das habe ich Ihnen ebenfalls vorbereitet. Auf Router 2 navigieren wir zum "configure terminal", also in den globalen Konfigurationsmodus und jetzt kommt Ihnen vielleicht dieser Befehl bekannt vor. Wir konfigurieren eine statische Route, ip Route. Dann das Default Netzwerk und sagen über welches Interface diese Information gesendet werden soll, das Interface s0/3/0. Und dieses Interface sehen wir hier sehr schön bei R2, s0/3/0. Und dann den Zusatzbefehl "Router rip". Das bedeutet, dass Router 2 dann Router 1 und Router 3 informieren wird, wenn Ihr irgendwelche Pakete habt, die Ihr nicht kennt, sendet Sie zu mir, ich weiß dann, was ich zu tun habe. Okay, konfigurieren wir diese IP Route Information auf Router 2. Kopieren wir diesen Befehl in die Zwischenablage. navigiere zu Router 2, anschließend wechsle ich in den globalen Konfigurationsmodus, mit "conf t", füge den Befehl ein, anschließend muss ich noch die Konfiguration tätigen für das Routing-Protokoll. Dazu verwende ich "Router rip" und anschließend dieses Kommando, füge also dieses Kommando in die Zwischenablage ein, "Router rip" das kenne ich, füge hier "Router rip" ein, damit ich im Router Konfigurationsmodus bin und jetzt das Kommando eben default Information originate. Drücke die Enter-Taste, diese Konfiguration ist getätigt. Und nun müssen wir einen kurzen Moment warten bis das Routing-Protokoll die Informationen an Router 1 und Router 3 gesendet hat. Was dann die Änderung sein wird, dass zum Beispiel Router 1 einen sogenannten "Gateway of last resort" bekommen hat. Navigieren wir also einmal zu Router 1 und schauen uns die Routingtabelle an, ob es auch tatsächlich funktioniert hat. Mit dem Befehl "Shop ip Route", "Sh" ist abgekürzt für "Show", und verifizieren, ob es funktioniert hat. Ich sehe auf den ersten Blick die Information "Gateway of last resort is 172.16.0.2 to Network 0.0.0.0". Also alles, was der Router jetzt nicht direkt zuordnen kann, sendet er an diese IP-Adresse. Wenn ich in diesem Command Line Interface nochmals ein wenig nach oben navigiere, können wir verifizieren, dass vorher dieser Eintrag nicht vorhanden war. Ich gehe da also ein wenig nach oben. Und hier war der ursprüngliche Befehl, bevor ich die Konfiguration getätigt habe, "Show ip Route". Und wir sehen hier, "Gateway of last resort is Not Set". Wir haben die Konfiguration auf Router 2 umgesetzt und jetzt ist dieser "Gateway of last resort" für Router 1 sichtbar beziehungsweise verfügbar. Wir können jetzt also die Kommunikation testen von PC A zum Internet, zu dieser IP-Adresse, weil jetzt Router 1 weiß, dass er die Information, die er jetzt nicht direkt kennt, ganz einfach an Router 2 sendet und Router 2 weiß dann, was er zu tun hat. Öffnen wir also PC A, das Command Prompt und setzten folgende IP Adresse ein, 192.168.0.1. Also ein Ping auf 192.168.0.1. Schauen wir, ob die Kommunikation funktioniert, in der Tat, der Ping ist erfolgreich, es wurde der Ping abgesetzt und es kam die Antwort zurück vom, wenn wir den mal so sagen wollen, Internet. Selbstverständlich nicht das Internet, symbolisch aber. Wir wissen nun, dass die Kommunikation zwischen PC A über Router 1, über Router 2, über den Internet Service Provider zu diesem Netzwerk funktioniert, weil wir auf Router 2 einen statischen Routeeintrag getätigt haben, der aussagt, alles was nicht zugeordnet werden kann, sende das über dieses Interface an den Internet Service Provider Wir haben in diesem Video gemeinsam RIPv2 konfiguriert und getestet. Wir haben zusätzlich eine statische IP Route auf R2 konfiguriert. Dieser statische IP ruote wird mithilfe des Routing Information Protocols, also RIP auf R1 und R3 verteilt. Damit diese beiden Router also R1 und R3 ebenfalls auch den Weg zum Internet Service Provider finden.

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2 Std. 54 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.06.2017

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