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Scrum-Grundlagen: Der Product Owner

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Worauf ein Product Owner beim Review achten muss, das erfahren Sie in diesem Video.

Transkript

Am Ende jeder Iteration, also jeden Sprints findet das Sprint Review statt. In dem Sprintreview muss der Product Owner feststellen, welche Backlog Items fertiggestellt worden sind und welche noch nicht. Aus Sicht des Product Owners läuft der Sprint Review folgendermaßen ab. Begrüßung, Wiederholung des Sprint-Ziels, Vorstellung der neu gewonnenen Funktionalität, Vorstellung der umgesetzten User Stories und Abnahmen durch den Product Owner, Fragen und Anmerkungen von möglichen Gästen, Ausblick und Abschluss. Zu Beginn begrüßt der Product Owner das gesamte Scrum Team und auch alle möglichen Gäste. Das Sprint Review ist für die Stakeholder als Gast das wohl interessanteste und informativste Scrum Event, da ihnen hier der Fortschritt des Produkts live präsentiert wird. Nach der Begrüßung macht der Product Owner noch einen kurzen Rückblick zum Anfang des Sprints und stellt das Sprint-Ziel allen Teilnehmern vor. Wichtig ist hierbei, dass der Product Owner das Sprint-Ziel nicht nur einfach vorliest, sondern auch genau erläutert, welche neu gewonnene Funktionalitäten und welche Nutzen mit diesem Sprint verfolgt wurde. Sind diese zwei Agendapunkte vorüber, beginnt der Hauptteil des Sprint Reviews Die Vorstellung der umgesetzten User Stories durch das Entwicklungsteam und die Abnahme von dem Product Owner. An diesem Punkt demonstriert das Entwicklungsteam nacheinander die umgesetzten Anforderungen und zeigt auch direkt am Produkt, dass alle Akzeptanzkriterien erfüllt worden sind. Im Anschluss jeder vorgestellten User Story fragt das Entwicklungsteam den Product Owner, ob dieser die User Story so akzeptieren kann. Bejaht er dies, so gilt diese Anforderung als umgesetzt. Akzeptiert er eine User Story nicht, muss er hierfür einen ganz bestimmten Grund haben, der nur in nicht erfüllten Akzeptanzkriterien liegen kann, oder einer nicht erfüllten Definition of Done. Die Definition of Done ist aber ein weiteres Scrum Artefakt, was eine Liste darstellt, die mit Fertigstellungskriterien gefüllt ist. Diese Liste stellt ein gemeinsames Verständnis dar, wann eine User Story als umgesetzt betrachtet werden kann. Häufig besteht eine Definition of Done aus Wünschen des Product Owners an die Qualität des Produktes. Diese können unter anderem Sicherheitswünsche, Skalierbarkeitsaspekte, oder auch nutzerrelevante Aspekte sein. Der Product Owner muss jetzt also für den Fall, dass einige User Stories nicht akzeptiert genau zeigen können, welche Punkte Definition of Done, oder welches Akzeptanzkriterium nicht erfüllt ist. Kann er es nicht tun, muss er in der Regel die User Story auch akzeptieren. Dieser Punkt zeigt im Nachhinein nochmal die Bedeutung von gut definierten User Stories mit klar verständlichen Akzeptanzkriterien. Eine gut definierte User Story verhindert einen möglichen Konflikt im Sprint Review. Kommt es wider Erwarten doch zum Konflikt, muss der Scrum Master als objektive Rolle diesen Konflikt moderieren und auflösen. Sind alle User Stories vorgestellt und vom Product Owner abgenommen, haben alle Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen oder Anmerkungen zu geben. Besonders das Feedback von anwesenden Stakeholdern kann hier sehr wertvoll für kommende Iteration sein. Vor dem Abschluss gibt danach der Product Owner noch einen Ausblick auf den weiteren Verlauf in diesem Scrum-Projekt Dies kann z.B. Information über weitere Releases, oder ein Ausblick auf den kommenden Sprint sein. Als Letztes schließt der Product Owner das Event ab, indem er sich bei allen bedankt. Der Sprint ist jetzt fast vorüber, denn jetzt wartet nur noch die Retrodpective.

Scrum-Grundlagen: Der Product Owner

Lernen Sie die Aufgaben des Product Owner im Scrum-Prozess kennen und profitieren Sie von den Tipps und Tricks für den Praxiseinsatz.

1 Std. 23 min (19 Videos)
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