Porträt- und Beautyretusche

Retuschehilfe: Tonwertkorrektur

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Auch der Hintergrund gehört zum Bild. Sieht er nicht so gut aus, wird auch hier eine Überarbeitung fällig. Das gelingt meist gut mit Hilfe der Tonwertkorrektur.

Transkript

In diesem Film geht es um den Hintergrund. Wie, um den Hintergrund? Es ist doch ein Training über Portraits, Beauty-Retusche, Haut-Retusche, wieso retuschieren wir jetzt den Hintergrund? Ganz einfach, weil die meisten Bilder vor einem Hintergrund aufgenommen werden. Und auch die Hintergründe gehören zum Bild. Und oft sehen die Hintergründe mies aus. Damit meine ich nicht den eigentlichen Hintergrund, sondern die Flecken die darauf entstehen. Schaut euch mal die ganzen Flecken an, die hier auf dem Hintergrund sind. Ihr seht keine? Also ich kann die Flecken sehen. Das könnte daran liegen, dass ich auf einem nicht-kallibrierten Monitor arbeite, was in dem Fall nicht der Fall ist, oder dass ich eben ein gutes Auge habe. Und hier kommen wir zum Problem. Wenn ihr eure Bilder zeigt, wisst ihr nie, mit welchen Augen, bzw. mit welchen Monitoren eure Bilder begutachtet werden. Und jetzt schaut mal ganz kurz zu, was jetzt passiert, wenn ich hier eine Tonwertkorrektur habe, und die einfach hier mal ein bisschen nach unten ziehe, und jetzt zoomen wir mal ran, und auf einmal sehen wir hier lauter Flecken. Und ob ihr es glaubt oder nicht, es gibt Menschen, die haben so einen Monitor. Naja gut, das ist jetzt etwas extrem, aber ich denke es wird ganz klar deutlich worauf ich hinaus möchte. Ich möchte darauf hinaus, dass vielleicht oft Retusche-Spuren, oder Sensorflecken oder was auch immer, in euren Bildern sind, aber ihr diese erst einmal nicht erkennen könnt. Und daher empfehle ich immer, eine Tonwertkorrektur als Retusche-Hilfe. Diese Tonwertkorrektur ist eine abdunkelnde Tonwertkorrektur, die kann man auch durchaus mal etwas ins Extremere ziehen, wie z. B. jetzt hier. Und dann kann man sehr, sehr gut die ganzen Macken, Flecken oder was auch immer auf dem Hintergrund erkennen. Ich kann mir dann auch wieder eine leere Ebene anlegen, ... ich nenne das jetzt einfach mal "Retusche Hintergrund" ... und kann mich dann auch wirklich dem Hintergrund widmen, und kann diese Bereiche dann retuschieren. Wieder aufpassen, dass man nur die aktive beziehungsweise die aktuelle und die darunterliegende Ebene nutzt. Und es mag sein, dass man diese Bereiche vielleicht gar nicht sieht in einem Bild. Aber testet es mal, man übersieht oft ein paar Flecken auf dem Hintergrund. In den Wolken auch sehr oft, Wenn man mit geschlossener Blende fotografiert, und es ist wirklich so, dass nicht jeder den gleichen Monitor hat. Und daher mache ich es persönlich so, dass ich dann einfach ganz kurz diese Tonwertkorrektur anlege. Man wird jetzt wirklich denken, Mensch Calvin, du hast aber auch einen schmutzigen Sensor. Ja das Bild ist ganz alt, das war noch mit einer ganz alten Kamera, ist natürlich jetzt auch extra ausgewählt das Bild, für dieses Beispiel. Vergleicht es einfach selbst mal, Vielleicht ist euer Sensor ja genauso schmutzig. Und dann kann man das hier wunderbar retuschieren. Man erkennt oft nicht nur Sensorflecken, oftmals korrigiert man den Hintergrund auch ein klein wenig, weil man vielleicht ihn aufhellt, abdunkelt, und dadurch entstehen auch oft Retusche-Spuren. Un die würde man dann auch viel deutlicher sehen bzw. wahrnehmen. Und alleine durch diese extreme Tonwertkorrektur, durch dieses extreme Abdunkeln, achtet man auch plötzlich auf ganz andere Dinge, und dadurch wir es einem auch viel bewusster. So, und dann sieht es eigentlich ganz gut aus. Was ich auch oft mache, und das ist auch ein kleiner Tipp. wenn ihr jetzt zum Beispiel einen Fleck seht, ... haben wir noch einen? wir suchen mal einen, vielleicht finden wir noch einen. Jetzt war ich schon zu gut mit der Retusche hier. Da haben wir noch so einen kleinen, hier an der Seite ... und wenn ihr euch jetzt nicht sicher seid, ob dieser Fleck, und das ist mir wirklich schon passiert, auf dem Bildschirm ist oder auf dem Hintergrund, dann nehmt einfach mal die Leertaste und wackelt mal so ein klein wenig. Und wenn ihr einfach nur einen verschmutzten Bildschirm habt, dann werdet ihr nicht diesen Fleck retuschieren können. Aber wenn ihr hier ganz kurz ein klein wenig wackelt, so mache ich das immer, oder hier zieht, dann seht ihr ganz gut, welcher Fleck ist auf dem Bildschirm und welcher Fleck ist wirklich im Bild vorhanden, und dann kann man das super retuschieren. Unterschätzt bitte diese Retusche-Hilfe Tonwertkorrektur nicht, sie kann wirklich so einige peinliche Situationen retten. Wenn ihr ein tolles Bild habt, aber hinten noch ein paar Sensorflecken, ist ein absolutes No-Go. Probiert es einfach mal aus und viel Spaß damit.

Porträt- und Beautyretusche

Profitieren Sie von Calvin Hollywoods langjähriger Erfahrung als Fotograf und lassen Sie sich detailliert die State-of-the-Art-Techniken zur Porträt- und Beautyretusche erklären.

6 Std. 20 min (66 Videos)
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