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Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Retrostrahlen für Porträts und Composings

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Heute möchte Ihnen zeigen, wie Sie die beliebten Retrostrahlen in wenigen Sekunden erzeugen können. Und diese Strahlen, die können Sie dann auch noch spiralförmig verzerren und wie das geht, das zeige ich Ihnen in den folgenden Minuten. Also lange Rede, kurzer Sinn. Schauen Sie sich das Video an. Viel Spaß! Ja und hier sehen Sie bereits den Effekt, den ich Ihnen erklären möchte, und ja, hier habe ich jetzt mehrere Varianten kombiniert. Einmal diese, ja sogenannten Retrostrahlen, ich nenne die einfach mal so, und dann haben wir das Ganze nochmal spiralförmig verformt. Sie kennen das vielleicht von "Austin Powers" und so und ich möchte Ihnen einfach mal zeigen, wie Sie so ein Effekt erzeugen können. Zunächst einmal such ich mir die Bildmitte. Das mache ich über ANSICHT "Neues Hilfslinienlayout" und dann 2 Spalten, und dann bin ich auch schon da, so! Dafür gibt es da nochmal einen eigenen Tipp der Woche, damit Sie diesen Schritt nachvollziehen können und von dieser Bildmitte ausgehend, zeichne ich mir jetzt einfach so einen einfachen Strahl, und das mache ich mit dem Zeichenstift, also Taste "P" drücken, sicherstellen, dass Sie hier "Form" eingestellt haben, eine schicke Farbe, also beispielsweise Weiß, und jetzt brauchen Sie einfach nur hier rausgehen, also einmal auf der Mitte klicken, dann weit aus dem Bild hinausgehen etwas versetzt, je nachdem wie breit diese Strahlen sein sollen. Und dann können Sie hier wieder auf den Ausgangspunkt klicken und haben damit, im Prinzip, so einen ersten Strahl erschaffen. Ja, jetzt müssen wir das nur transformieren. Also Command und "T" drücken, und dann nehmen Sie diesen Anfasserpunkt und ziehen den auf den Mittelpunkt der Datei. Sie können auch hier oben dieses Symbol benutzen, und dann auf linke untere Ecke klicken, ist genau das Gleiche, und jetzt halten Sie die Shift-Taste gedrückt und drehen das Ganze einfach ein Stückchen nach außen. Das war es schon. Jetzt drücke ich Enter und jetzt machen Sie Folgendes: Sie halten die Shift-, die Alt- und die Command-Taste gedrückt, und dann drücken Sie so auf "T", bis Sie den gesamten Kreis gefüllt haben. Und damit machen Sie nichts anderes, als den Befehl aufzurufen, denn Sie im BEARBEITEN-Menu finden, und zwar "Pfad transformieren", und zwar "Erneut". Und Sie sehen, das ist der Shortcut Shift, Command und "T". Und wenn Sie gleichzeitig die Alt-Taste gedrückt halten, dann fügen Sie nicht nur die Transformation erneut durch, sondern erzeugen bei der Transformation auch eine neue Kopie. Das sehen Sie jetzt gleich, also nochmal Shift, Alt und Command, dann so oft "T" drücken, bis Sie den Kreis gefüllt haben beziehungsweise auf Windows ist das Shift, Alt und Steuerung. Was mache ich jetzt? Ich drücke also Shift, Alt, Command und "T", "T, T, T, T, T..." und das geht wunderbar. Und ich bin jetzt eine Runde rum, und weil wir das Ganze in Vectorform gemacht haben, haben wir überall schöne scharfe Kanten. Da passiert also nichts anderes, als wenn Sie jetzt beispielsweise hier mit Pixeln gearbeitet hätten, dann würde der letzte Kandidat hier sehr matschige Kanten aufweisen. Das können Sie gern mal ausprobieren, also einfach hier mal ein Dreieck auf einer leeren Ebene mit weißer Farbe füllen und das dann so im Kreis transformieren. Sieht dann nicht wirklich schick aus. Das Ganze packen wir jetzt mal in ein Smartobjekt, also Rechtsklick "In Smartobjekt konvertieren", damit wir gegebenenfalls später Filter anwenden können. Was wir noch brauchen, ist natürlich eine Maske, die ist hier schnell erstellt, mit dem Schnellauswahlwerkzeug die Linie blende ich mal aus hier mit Command und "H". "Extras ausblenden", genau. Also wie gesagt, Sie brauchen eine Auswahl, die habe ich hier bereits, deshalb klicke ich da mit gehaltener Command-Taste drauf und lade die. So sollte die dann aussehen. Natürlich wenn Sie jetzt mit dem Schnellauswahlwerkzeug die Person auswählen, ist zunächst die Person ausgewählt, Sie soll aber ausgespart werden, also müssten Sie dann gegebenenfalls die Auswahl nochmal umkehren mit diesem Befehl. Und dann brauchen Sie nur noch eine Maske dranhängen und Sie sehen hier die Maske jetzt richtig rum, aber ich muss natürlich die eben noch einblenden. Und dann haben wir hier den Effekt und den können Sie abstimmen in der Füllmethode und in der Deckkraft. Und ich probiere mal hier weiches Licht aus, sieht ganz interessant aus. Ineinanderkopieren sieht auch interessant aus, gefällt mir richtig gut. Also werde ich hier nur nochmal die Deckkraft ein bisschen senken und habe jetzt hier meinen Retro-Effekt. Ja, und dann wollte ich Ihnen noch zeigen, wie Sie das Ganze strudelförmig verformen können, so wie bei "Austin Powers" eben. Ja, das machen Sie, indem Sie das Smartobjekt aktivieren, und dann über FILTER "Verzerrungsfilter" und den gleichnamigen Filter gehen, also über "Strudel" und hier haben Sie jetzt nur ein Nachteil, dass Sie keine direkte Sichtkontrolle im Bild haben, sondern Sie müssen hier diese Mini-Vorschau ein bisschen verkleinern und vor der Transparenz sieht man es auch nicht mehr so richtig. Da müssen wir schauen, wie das passt. Hier haben Sie eine ungefähre Vorschau dieses erzeugten Strudels. Wenn Sie dann auf OK klicken, dann wird das hier auch entsprechend verformt. Ja, und da haben wir den Effekt, den können Sie dann hier auch noch frei verschieben. Dazu müssten Sie jedoch hier die Maskenverknüpfung lösen. Und dann kann ich hier mit dem Verschieben-Werkzeug das Ganze an die richtige Stelle ziehen, wo der Effekt am besten wirkt. Ich würde sagen den Mittelpunkt, denn sollte man in jedem Fall irgendwo hinter der Person lassen, vielleicht ein bisschen tiefer oder ein bisschen höher. ich würde sagen in diesem Fall ein bisschen tiefer, so. Und dann hätten wir hier schon unsere Retro-Strahlen. Ja, und das können Sie jetzt ganz einfach kombinieren. Duplizieren Sie beispielsweise diese Ebene mit Command und "J" und schalten hier diesen Smartfilter wieder aus, dann haben Sie die strahlenförmigen Varianten, auch die können Sie dann hier noch wieder frei herumschieben und so weiter. Also da sind die Möglichkeiten wirklich unbegrenzt. Hier können Sie dann zum Beispiel auch wieder die normale Füllmethode nehmen und mit einer sehr geringen Deckkraft arbeiten. Und solche Retrostrahlen machen sich bei Portraits sehr gut, bei sehr pompösen Inszenierungen, da sieht man das sehr häufig, dass im Hintergrund immer nochmal so ein paar dieser Lichtstrahlen liegen. Also viel Spaß mit diesem Gestaltungselement.