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VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Ressourcen im Cluster verwalten

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Lassen Sie sich zeigen, wie Sie die Ressourcen für virtuelle Maschinen im Cluster optimal verwalten.
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Transkript

Wenn es um die Verteilung der Ressourcen in einem größeren Netzwerk in einem größeren Cluster geht mit zahlreichen VMs, ist es oft sinnvoll, dass Sie das Ressourcenmanagement für VMs nutzen. In vSphere haben Sie die Möglichkeit, Ressourcen von VMs detailliert über eine Richtlinie zu steuern. Sie können mit der Ressourcenverteilung sicherstellen, dass Prozessor-Hauptspeicher, Datenspeicher und Netzwerk möglichst optimal konfiguriert sind. Der Vorteil der Ressourcensteuerung ist, dass Sie festlegen können, ob die Ressourcen in einem kompletten Datensender automatisiert werden sollen, in einem Cluster oder für einzelne Hosts. Wenn Sie sich jetzt zum Beispiel die Ressourcen eines virtuellen Servers anzeigen lassen, können Sie über die Registerkarte Ressourcen verschiedene Einstellungen vornehmen. Sie können hier für CPU, Arbeitsspeicher und die Festplatte festlegen, welche Anteile diese VM auf Basis der kompletten VMs auf einen Host erhalten soll, also ob diese VM normal behandelt werden soll bezüglich CPU oder ob diese VM mehr CPU erhalten soll als die anderen VMs auf diesem Host. Parallel dazu können Sie sich hier auch die Einstellungen eines Clusters anzeigen lassen, auch hier finden Sie eine Ressourcenzuteilung und hier können Sie gezielt festlegen für einzelne VMs in diesem Cluster, wie diese bezüglich der Anteile konfiguriert sein sollen. Sie können hier zentral festlegen für einzelne VMs, welche Anteile sollen diese bezüglich der CPU-Nutzung oder des Arbeitsspeichers oder des Datenspeichers erhalten. Dazu schalten Sie hier die entsprechenden Optionen um und können dann detailliert festlegen, wie die Konfiguration denn hier innerhalb dieser VM sein soll. Einfach ausgedrückt heißt das, dass VMs mit einem höheren Anteil auch prozentual mehr Anteile an den Ressourcen des Hosts erhalten, wenn diese VM diese Ressourcen benötigt. Im Notfall, wenn die Ressourcen auf dem Host nicht mehr zur Verfügung stehen, dann werden die Ressourcen untergeordneten VMs entzogen. Neben der Zuweisung von Anteilen können Sie auch Reservierungen vornehmen. Reservierungen legen Sie zum Beispiel für die CPU einer VM fest. Damit steuern Sie den Megahertzwert, den die VM beim Starten automatisch zugewiesen bekommt. Wenn dem Host nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stehen, dann werden die Ressourcen, die Sie entsprechend reservieren, den anderen VMs entzogen. Stehen die Ressourcen generell nicht zur Verfügung, können also auch nicht von anderen VMs entzogen werden, dann wird der Start der VM verweigert, da der Wert für die Reservierung nicht eingehalten werden kann. So können Sie zum Beispiel festlegen für einzelne VMs, die auf jeden Fall eine bestimmte Megahertzanzahl benötigen, der Start verweigert wird, wenn nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stehen, da in diesem Fall zwar sonst die VM starten kann, aber für die Anwender nicht genügend Leistung zur Verfügung stellt. Mit Reservierungen sollten Sie auch sehr vorsichtig sein, denn wenn Sie zu viel reservieren, kann es natürlich passieren, dass anderen VMs die Ressourcen auf einem Host fehlen und die von Ihnen reservierte Ressourcenanzahl für die einzelne VM ohnehin nicht optimal genutzt werden kann, da die VM zwar auf der einen Seite genügend CPU-Ressourcen erhält, auf der anderen Seite aber generell der Host deutlich langsamer wird, weil Sie zu viel reserviert haben. Hier gilt es also, sehr vorsichtig vorzugehen und nur dann zu reservieren, wenn es nicht anders geht. Parallel zum Reservieren einer Megahertzzahl können Sie natürlich auch Grenzwerte definieren, so können Sie bei einzelnen Hosts festlegen, dass diese nicht zu viel der Frequenz einer CPU verbraucht, bzw. zu viel Arbeitsspeicher, und können so sehr genau steuern, wie viele Anteile eine VM erhält, wie viel Arbeitsspeicher mindestens zur Verfügung stehen muss, wie viel Arbeitsspeicher maximal genutzt werden darf von der VM, und das Ganze können Sie eben nicht nur für den Arbeitsspeicher steuern, sondern auch für die CPU, beziehungsweise für die Verbindung des Datenspeichers. Hier steuern Sie zum Beispiel die IOPs, generell auch die Anteile, wie bei CPU und Arbeitsspeicher, und zwar das Ganze für jede einzelne virtuelle Festplatte. Zusätzlich können Sie noch in den Einstellungen einer VM über die Registerkarte Ressourcen auch erweiterte CPU-Ressourcen einstellen und hier können Sie zum Beispiel festlegen, wie die Zusammenarbeit der virtuellen CPUs mit den physischen CPUs des Hosts sein soll. Sie können hier zum Beispiel festlegen, dass die verschiedenen Prozessorkerne der Host-CPU wie eigenständige Prozessoren behandelt werden. Einstellungen machen hier aber nur Sinn, wenn Sie Serveranwendungen betreiben, die eine eigene CPU benötigen. Unter Umständen sollten Sie in diesem Fall einfach testen, ob einzelne VMs mit den Einstellungen, die Sie hier vornehmen können, mit einer besseren Leistung arbeiten können. Auf der anderen Seite müssen Sie aber auch darauf achten, dass andere VMs davon nicht beeinträchtigt werden. Über die Option Gemeinsamer Kernzugriff mit Hyper-Threading können Sie festlegen, ob VMs nur teilweise den Prozessorkern nutzen können. Wird hier die Standardoption Alle markiert, dann teilen sich die virtuellen CPUs dieser VM die Kerne mit anderen VMs. Setzen Sie die Option Keine, dann steht bei entsprechender Verbindung der Prozessor nur der aktuellen VM zur Verfügung. Durch Aktivierung der Option Intern können sich VMs mit zwei virtuellen Prozessoren einen gemeinsamen Kern des physischen Prozessors teilen. Dadurch arbeiten sozusagen beide virtuelle Prozessoren mit dem gleichen physischen Prozessorkern auf den Host, und damit auch mit dem gleichen Zwischenspeicher auf den Prozessor. Allerdings funktioniert das nur zwischen den virtuellen Prozessoren der VM, nicht mit anderen VMs. Standardmäßig ist diese Option so konfiguriert, dass vSphere die Verteilung der Prozessorkerne und physischen Prozessoren auf die einzelnen VMs automatisch vornimmt. Hier müssen Sie bei der Konfiguration also sehr sorgfältig vorgehen. Neben den Einstellungen für die CPU können Sie hier natürlich auch bezüglich des Arbeitsspeichers festlegen, dass der gesamte Arbeitsspeicher immer reserviert wird, das heißt, wenn die VM startet, erhält sie immer komplett den Arbeitsspeicher, den Sie hier entsprechend zugewiesen haben. Standardmäßig wächst der Arbeitsspeicher nach und nach mit der tatsächlichen Verwendung und wird nicht auf einmal zugewiesen, da bei der kompletten Zuweisung bereits beim Start auch der komplette Arbeitsspeicher vom Host abgezogen wird und anderen VMs nicht zur Verfügung steht. Wenn Sie der Meinung sind oder getestet haben, dass ein Host seinen kompletten Arbeitsspeicher sofort erhalten soll, kann es sinnvoll sein, auf der Registerkarte Ressourcen diese Option zu setzen. Generell können Sie bezüglich des Arbeitsspeichers für einzelne VMs bei der Gesamtzahl des verwendeten Arbeitsspeichers aller VMs mehr Arbeitsspeicher zuweisen als auf dem Host tatsächlich zur Verfügung steht. Das nennt sich Overcommitment. Allerdings besteht dann hier die Gefahr, wenn Sie zusätzlich auch noch den gesamten Arbeitsspeicher reservieren, beziehungsweise wenn die einzelnen VMs tatsächlich mehr Arbeitsspeicher verbrauchen als der Host zur Verfügung stellt, dass die Leistung aller VMs entsprechend einbricht, mit Ausnahme der VMs, für die Sie den Arbeitsspeicher entsprechend reserviert haben auf Basis der Teile oder der konkreten Reservierung oder der direkten Zuweisung des gesamten Gastarbeitsspeichers. Overcommitment kann also deutlich leistungsmindernd sein, wenn Sie hier nicht aufpassen und die Belastung des Arbeitsspeichers auf dem Host überwachen. Ich fasse nochmal zusammen: Mit dem Ressourcenmanagement können Sie sehr detailliert die Verteilung der Ressourcen von VMs steuern, Sie können das Ganze in den Eigenschaften einer VM vornehmen, können das Ganze aber auch hier für das Cluster für alle VMs bzw. alle virtuelle Festplatten, die im Cluster betrieben werden, vornehmen.

VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Lernen Sie, wie Sie vSphere 6/ESXi 6 verbessern und die Leistung Ihrer Hosts und VMs steigern.

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Erscheinungsdatum:29.08.2016

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