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Versionskontrolle mit Git und SVN

Repository-Verwaltung

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Das Repository stellt in Subversion den Ablageort für sämtliche Dateien eines oder mehrerer Projekte und deren unterschiedlichen Versionen dar. Die Verwaltung erfolgt hierbei automatisch.

Transkript

In diesem Video erkläre ich Ihnen, was ein Repository im Sinne von Subversion ist und wie der reguläre Arbeitsprozess mit Subversion aussieht. Grundsätzlich beginnt der Prozess damit, ein Repository zu erstellen. Dies macht man einmalig. Als nächstes legt man in diesem Repository ein Projekt an mit zugehörigen Ordnern. Da dieses Projekt allerdings noch nicht im lokalen Dateisystem tatsächlich existiert muss es mit einem Checkout auf die Festplatte geladen werden. Als nächstes beginnt der normale Arbeitsworkflow dort werden Dateien modifiziert, gelöscht, umbenannt, hinzugefügt und alle diese Änderungen werden dann zur Erstellung neuer Versionen an das entsprechende Repository im Hintergrund übertragen und ggf. sind an der Stelle Konfliktlösungen notwendig. Lassen Sie uns nun also mit dem Repository beginnen. Das Repository ist der Ablageort für alle Projektdateien und deren Versionen. Es ist damit nicht der Ordner, in dem Sie effektiv arbeiten. Im Normalfall ist dieser Ordner vor Ihnen verborgen oder an einem anderen Ort in Ihrem Dateisystem. Es ist auch möglich, in einem Repository mehrere Projekte zu handhaben. Das Repository wird automatisch, ohne Ihr Zutun im Hintergrund verwaltet. Es gibt nun zwei Arten von Repositories. Einerseits das lokale Repository das aber anders funktioniert als zum Beispiel das lokale Repository von Git. Ein lokales Repository ist im Regelfall ein Ordner in Ihrem Dateisystem, den Sie initial von Subversion erstellen lassen, aber später nicht mehr selbst verwalten. Dies ist auch nicht der Ordner in dem Sie arbeiten. Gekennzeichnet ist solch ein lokales Repository dadurch, dass der Link zu diesem Ordner mit file:// beginnt. Es ist auch möglich, ein Remote Repository zu haben, dieses eignet sich dann eben besonders, wenn mehrere Personen am selben Projekt arbeiten möchten, Im Normalfall handelt es sich dabei um einen dedizierten Server und der Pfad ist entweder durch http:// gekennzeichnet oder gegebenenfalls auch durch svn://. Ein Repository beinhaltet nun also ein oder mehrere Projekte, und jedes dieser Projekte hat eine ganz bestimmte Ordnerstruktur. Die entsprechende Ordnerstruktur ist: ein Ordner Trunk der Ordner Trunk ist der Hauptort der Arbeit. Dort werden alle Dateioperationen, Veränderungen an Dateien und dergleichen durchgeführt. Ansonsten gibt es noch den Ordner Branches. In diesem werden die Branches separat abgelegt und unabhängig vom Trunk versioniert. Und zu guter Letzt gibt es noch den Ordner Tags. Dieser ist im Regelfall schreibgeschützt, und beinhaltet immer exakte Versionsstände, für die zum Beispiel ein Release stattgefunden hat. Wenn Sie also nun arbeiten, bezeichnet man jede Änderung, die Sie vor- nehmen und in Ihr Repository übertragen, als eine so genannte Revision. Die Revision ist eine automatisch von Subversion verwaltete Nummerierung, die entsprechend für jeden Commit, den Sie durchführen automatisch hochgezählt wird. Es ist auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich, dann zu einer bestimmten, beliebigen Revisionsnummer zurückzukehren und dementsprechend den alten Versionsstand zu haben. Dies ist anders als bei Git, denn bei Git wird die Versionierung eines Commit normalerweise mit einem Hash Identifier bezeichnet. Den Ordner in dem Sie arbeiten, bezeichnet man als Arbeitskopie. Er enthält quasi die letzte Kopie, die in dem Repository von Subversion bekannt ist, und alle Änderungen, die Sie darauf vorgenommen haben. In diesem Ordner befindet sich ein unsichtbarer .svn Ordner. Dieser hilft Subversion, bestimmte Informationen über die Änderungen, die Sie vornehmen zu speichern. Lassen Sie uns nun gemeinsam ein Repository erstellen. Initial suchen Sie sich dafür am besten einen Ort in Ihrem Dateisystem, wo nun zukünftig die Versionen verwaltet werden. Nochmal betont: dies ist nicht der Ordner, in dem Sie später arbeiten werden. Durch einen Rechtsklick auf den Pfad und Adresse als Text kopieren, haben Sie nun den Pfad im Zwischenspeicher. Mit Hilfe der Konsole können Sie nun ein entsprechendes Repository erstellen. Die Konsole sieht in dem Fall nur deshalb so aus, weil ich mit dem Befehl prompt svn $ greater than die Konsole verkürzt habe. Mit svnadmin create und dem Pfad, den Sie soeben kopiert haben können Sie nun das entsprechende Repository erstellen. Damit werden automatisch diese Dateien angelegt, um die Sie sich nicht mehr kümmern müssen. Der gleiche Vorgang gestaltet sich deutlich schlanker mit dem grafischen Tool TortoiseSVN. Durch einen Rechtsklick in dem jeweiligen Ordner und TortoiseSVN und Create Repository hier wird genau der selbe Vorgang durchgeführt. An dieser Stelle bietet es sich gleich auch an, die Dateistruktur mit Trunk, Branches und Tags automatisch erstellen zu lassen. Bestätigen Sie nun mit OK. Sollten Sie an der Stelle noch ein Repository im Internet gehostet benötigen, sind mögliche Anbieter dafür Google mit GoogleCode und assembla für Repositories, die privat sind. Damit sparen Sie sich den eben ausgeführten Prozess, in dem das Repository erstellt wurde. Dieses wird Ihnen dann dementsprechend bereitgestellt. In diesem Video haben Sie nun also gelernt, wie man ein Repository auf dem lokalen Dateisystem anlegen kann, und welche Idee und Struktur hinter einem solchen Repository steckt.

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Erscheinungsdatum:18.09.2014

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