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Versionskontrolle mit Git und SVN

Repository anlegen

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Der erste Schritt bei der Arbeit mit GIT besteht im Anlegen eines neuen oder im Klonen eines bestehenden Repository. Dabei stehen private oder öffentliche Varianten zur Auswahl.

Transkript

In diesem Video lernen Sie den Prozess der Arbeit mit Git kennen und machen bereits ihre ersten Schritte. Immer dann, wenn man mit Git arbeiten möchte, ist es zunächst notwendig, ein so genanntes Repository zu erstellen. Alternativ kann beispielsweise auch ein anderes, bereits existierendes Repository beispielsweise aus dem Internet geclont werden. Nachdem das Repository erzeugt ist, kann man mit typischen Dateioperationen Create, Read, Update und Delete an den jeweiligen Dateien im Dateisystem arbeiten. Das heißt, in dieser Phase findet alles noch auf dem eigenen System statt. Und auch in dieser Phase kann bereits Versionierung vorgenommen werden. Um das Ganze nun anderen Leuten bereitstellen zu können, ist der Prozess des Pushing und des Pulling notwendig. Im Pushing wird bereitgestellt, im Pulling wird die Änderung anderer übernommen. Und zu guter Letzt kann es sein, dass parallel es oftmals Notwendig wird, Mechanismen wie Branching, Tagging und Rebasing zu nutzen. Grundsätzlich sind mehrere Arten von Repositories zu unterscheiden. Generell kann sich jeder ein Private Repository anlegen. Dafür reicht es bereits, die Software Git auf dem eigenen Computer installiert zu haben. Zusätzlich ist es auch möglich, dass ein Private Repository auf einem Online-Hoster bereitgestellt ist. Zu einem Private Repository ist immer nur die Person Commit berechtigt, der dieses Repository gehört. Sollte man also nur Versionierungen alleine durchführen wollen, ist es vollkommen ausreichend, ein Private Repository zu besitzen. Von einem Public Repository spricht man immer dann, Wenn mehrere Parteien ihre Private Repositories die eben dezentral auf den eigenen Computern liegen, mit einem zentralen Repository zusammenführen. Ist dieses Repository nun auch öffentlich sichtbar, wie beispielsweise auf Plattformen wie GitHub spricht man eben von einem Public Repository. Generell ist aber bei einem Public Repository nicht jeder zum Commit berechtigt, der das Projekt auch sehen kann. Als Nächstes möchte ich mit Ihnen zusammen ein Git Repository erstellen. An dieser Stelle demonstriere ich sowohl die Möglichkeit über die Kommandozeile als auch mit dem grafischen Tool. Der zentrale Befehl, um ein Repository zu erstellen ist init. Grundsätzlich wird jedem Aufruf mit Git git vorangestellt und der Begriff der jeweiligen Operation. In der Kommandozeile befinde ich mich nun also in einem eigenen Ordner, der für dieses Projekt vorgesehen ist. Dieser ist aktuell leer. Wundern Sie sich an dieser Stelle nicht über die Art der Kommandozeile. Diese wurde speziell mit dem Befehl prompt git $ greater than sign in diese Art von Text verändert. In diesem Ordner reicht es nun einfach git init einzugeben und schon wurde der Ordner in ein Git Repository verwandelt. Erkennbar auch daran, dass es nun einen unsichtbaren Ordner .git gibt. Das heißt, man sieht hier, es gibt zwei Verzeichnisse aber es ist keins sichtbar. Um den selben Vorgang nun mit dem grafischen Tool umzusetzen, genügt ein einfacher Rechtsklick, und ein Klick auf Git Create Repository here An dieser Stelle empfiehlt es sich nicht, den Haken bei Make it Bare zu setzen denn dann werden all die Inhalte, die normalerweise im unsichtbaren Ordner .git gespeichert werden, direkt in diesem Ordner gespeichert. Bestätigen Sie also mit OK. und Sie bekommen nun die Nachricht, dass das Repository initialisiert wurde. Durch einen Klick auf Ansicht, Einblenden und Ausgeblendete Elemente sehen Sie nun auch den Verwaltungsordner von Git, der im Hintergrund alle wichtigen Informationen speichert. Es empfiehlt sich nicht, im Regelfall, an diesem Veränderungen vorzunehmen Im Prinzip kann ab genau diesem Punkt nun mit dem Repository gearbeitet werden. Es besteht nun allerdings auch noch die Möglichkeit, Einstellungen darüber zu treffen, welche bestimmten Besonderheiten nur in diesem Projekt vorliegen. Navigieren Sie hierzu zu den Einstellungen, Hier werden Sie darauf hingewiesen, dass es sich um eine hierarchische Konfigurationsordnung handelt, Das heißt, grundsätzlich erbt das Projekt die globalen Einstellungen Sollten Sie andere Bedürfnisse in diesem Projekt haben, können Sie hier auch spezifische Einstellungen treffen. Manchmal kann es aber auch sein, dass Sie nicht von vorne anfangen möchten, sondern bereits einen bestimmten Stand übernehmen wollen. Mit dem Befehl git clone könnten Sie an der Stelle ein anderes Repository vollständig kopieren. Die Besonderheit hier ist, dass auch alle alten Versionen dieses Repositories mit übernommen werden. Das heißt, das ist nicht der Normalfall, wenn Sie mit an einem anderen Projekt arbeiten möchten. Für die Arbeit an einem anderen Projekt würden Sie im Regelfall den Pull nutzen und nicht den Clone Befehl. Wenn Sie nun also beispielsweise ein interessantes Projekt auf GitHub gefunden haben, können Sie dieses Projekt clonen, ohne bei GitHub angemeldet zu sein. Kopieren Sie hierzu den Link durch einen einfachen Klick auf diesen Button. In der Kommandozeile können Sie diesen Link nun nutzen, indem Sie sich in einem neuen Ordner befinden, den Befehl git clone eingeben und die entsprechende URL. Nun haben Sie das Projekt gecloned und können dementsprechend auch ältere Versionen dieses Projekts nutzen. Mit der grafischen Anwendung funktioniert das, indem Sie einen Rechtsklick tätigen Git Clone auswählen, die entsprechende URL angeben, hier noch bestimmte Optionen tätigen können, die oftmals nicht relevant sind, und durch OK bestätigen. Danach erscheint der Dialog des Downloads. Sie sehen den Vorgang und können dann auch noch die Veränderungen dieses Repositories nachvollziehen. Master bezeichnet immer den Hauptstrang und die aktuellste Version im Head. In diesem Dialog ist es außerdem möglich, zu sehen, durch welchen Eincheckprozess welche Änderungen vorgenommen wurden. Bestätigen Sie also hier mit OK und an der Stelle ist das Projekt nun eingerichtet. Eine weitere Besonderheit der grafischen Lösung ist, dass es bestimmte Icons für bestimmte Zustände gibt. Zum Beispiel der grüne Haken bedeutet, dass die Version, die auf Ihrem Dateisystem liegt, die aktuellste Version ist, die Ihrem Versionskontrollsystem bekannt ist. Dies ist dann auch jeweils für jede der Dateien sichtbar. In diesem Video haben Sie nun also den Prozess kennen gelernt, wie Sie ein Repository selbst erzeugen können oder wie Sie ein Repository, das bereits existiert, übernehmen können.

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Erscheinungsdatum:18.09.2014

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