SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Reporting Services

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Lernen Sie in diesem Film mit den Reporting Services den dritten Business-Intelligence-Dienst kennen. Dieser dient dazu, die vom SQL Server bereitgestellten Daten visuell aufzubereiten und in Form von Berichten zu präsentieren.
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Transkript

Bisher sind wir nach wie vor auf einer sehr technischen Ebene unterwegs. Wir haben noch nicht die Stufe erreicht, die gerne Management, Vorstand, Entscheidungsebene sehen möchte. Dort geht es um Berichte, Visualisieren von Daten. Wie bereite ich das Ganze auf? Was bietet mir Microsoft SQL Server in diesem Bereich? Das sind die Reporting Services. Ein großer Vorteil der Reporting Services ist es, dass ich Berichte aufbauen kann und wie diese Uhr oder Wecker es symbolisiert, ich kann sie verteilen, ich kann sie ausrollen, per E-Mail versenden, in ein Fileshare legen oder aber ganz einfach über HTTP, also webbasierend abrufen, sodass sie unternehmensweit zur Verfügung stehen. Und ob ich dann ein Android-Gerät, ein iPad habe, einen Mac, ein Linux-System oder Windows, völlig egal, das Ganze ist webbasiert und von überall erreichbar. Wer Berichtsgeneratoren wie "List & Label" oder "Crystal Reports" kennt, der kann sich etwas darunter vorstellen. Access hat ja eine Möglichkeit, neben einer relationalen Datenbank Abfragen zu schreiben, Formulare zu designen und im Grunde genommen Daten über Formulare und ähnliche Mechanismen auszuwerten und darzustellen. Im SQL-Server in den Bordmitteln sind die Reporting Services das Tool der Wahl, es sei denn, ich setze jetzt halt Excel noch ein. Aber das sind im Grunde genommen die zwei Bereiche, Reporting Services oder Excel, mit denen ich dann meine Daten visualisiere, um sie in das entsprechende Format "Ampeln" zu bringen, oder so schöne Dashboards, wie wir sie vorhin gesehen haben. Auch hier sei wieder ein Blick unter die Motorhaube gegönnt. Das heißt, perspektive Windows-Dienste, perspektive Infrastruktur, Administration. Hier haben wir natürlich jetzt auch die Reporting Services. Und damit schließt sich der gesamte Kreis von relationaler Database Engine, Tabellen, DWH. Integration Services sorgen für die Aufbereitung, also erst einmal für die Extraktion und das Laden. Analysis Services für die Aufbereitung in das Business-Format, Reporting Services als Windows-Dienst für die Visualisierung. Sie können Skalieren, nehmen sie gerne in Enterprise-Umgebung, wo es die Performance notwendig macht. Server für Ihre relationalen Datenbanken, Server für die Integration Services, Server für die Analysis Services und Server für die Reporting Services, sodass Sie eine schöne Enterprise-Architektur haben, mit denen Sie sich auch Enterprise-BI in Ihrer Firma mithilfe von Microsoft-Technologien aufbauen können. Solche Berichte müssen natürlich gebaut werden. Das heißt, es muss im Unternehmen natürlich jetzt Leute geben, die sich hinsetzen und sagen: "Ich will einen Bericht bauen, ich will den schick machen." Dieser Bericht soll eine Kopfzeile haben. In so einer Kopfzeile möchte ich vielleicht irgendwo, weil ich jetzt eine Firmenfarbe habe, einen Farbbereich darstellen, ein Logo. Dann steht natürlich hier ein Text, wie "Firma XY". Das heißt, ich baue das, ich habe Tools, Karten, Messgeräte, Diagramme, Indikatoren. Ich muss jetzt dafür sorgen, dass sowas schick gemacht wird und im Endeffekt wird das Ganze natürlich nachher in Ihrem Unternehmen bereitgestellt. Der Bereitstellungsprozess, das ist wieder etwas, was Sie als Infrastrukturadministrator dann betrifft, Sie werden die Berichte vielleicht nicht selber bauen, aber Sie müssen natürlich in Ihrer Infrastruktur sorgen, dass das Ganze, wenn es webbasiert ist, auf einem Webserver geschieht beziehungsweise sind sie hier seit 2008 als Webservices implementiert, aber Sie greifen natürlich über URLs darauf zu. Sie haben den Report-Server, Sie haben Ihre Berichte, Ihre Reports, es gibt also einen Report-Manager. Sie sehen, das Ganze ist eben HTTP-basiert, sodass jeder im Unternehmen an die Berichte herankommt. Ich kann jetzt so einen Bericht öffnen, ich kann ihn also im Browser rendern und darstellen. Ich kann so ein Bericht nachher drucken. ich kann solche Berichte – mal einen kleinen Moment warten, bis das geladen ist. Es ist jetzt nicht schön gemacht, aber so mal simpel das Konzept zu zeigen. Ich kann die Berichte speichern in Formaten, TIFF, PDF oder auch nach Excel. Ich kann sie drucken und habe somit ein Berichtswesen, wo ich jetzt sehr schön Berichte aufbauen kann. Und für alle diejenigen, die SSRS, also die Reporting Services von SQL-Server, mal eine Schnelldarstellung an der Seite wünschen, um zu gucken, wie könnte jetzt vielleicht so ein Bericht aussehen, sei hier einmal gezeigt, wie man natürlich nachher bis hin zur Power-BI mithilfe SQL-Server-Technologien oder ganz einfach eben Berichte darstellt und natürlich so sich ein schönes Berichtswesen aufbauen kann unternehmensweit. Für die Reporting Services steht Ihnen auch eine eigene Konfiguration zur Verfügung. Es gibt einen Configuration Manager für die Reporting Services. Dazu muss man dann so ein bisschen hier durchschauen. Man sieht ja, es werden eine ganze Menge Tools zum SQL-Server installiert und aus administrativer Sicht haben Sie dann die Möglichkeit, das Ganze natürlich genau so zu konfigurieren, wie es auf Ihre Umgebung passt, also Ihren Bedürfnissen letztendlich gerecht wird. In diesem Video haben Sie gesehen, wie sich die Reporting Services andocken an das ganze Thema SQL-Server und wir hier jetzt diese drei Bereiche aus dem Segment BI, ETL, Analysis Services, Reporting Services einordnen können.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

4 Std. 57 min (46 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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