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Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Replikation verwalten

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Die Verwaltung sämtlicher Replikationen erfolgt im Hyper-V-Manager. Dabei besteht die Möglichkeit, eine Replikation anzuhalten und zu entfernen, den Status anzuzeigen sowie ein geplantes Failover durchzuführen.
07:15

Transkript

Sobald Sie in Hyper-V von Windows Server 2012 R2 in den Hyper-V-Einstellungen im Bereich Replikationskonfiguration die generelle Replikation für Hyper-V-Hosts aktiviert haben, also für einzelne virtuelle Server über das Kontextmenü die Replikation aktivieren, können Sie im Hyper-V-Manager zum einen den Zustand überprüfen. Sie sehen, hier sind die Server repliziert. Sie erhalten Informationen im unteren Bereich über den Server im Bereich Replikation. D.h. hierbei handelt es sich bei dem ausgewählten Server um den primären Server. Die Replikation ist aktiviert, der Status ist normal. Der primäre Server dieses virtuellen Servers hat die Bezeichnung S2.contoso.in, der Replikatserver hat die Bezeichnung S1.contoso.in, zuletzt wurde er am 30. Oktober um 11.36 Uhr synchronisiert. Über das Kontextmenü haben Sie durch Auswahl von "Replikation" jetzt verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können Sie die Replikation anhalten, d.h. die Replikation wird nicht mehr durchgeführt, aber das Replikat bleibt auf dem Replikationsserver verfügbar. Sie können sich den Status anzeigen, dann erhalten Sie einfach Informationen zur aktuellen Replikation, den Daten und alles, was Sie darüber wissen müssen. Und Sie können die Replikation entfernen, dann wird der replizierte virtuelle Server auf dem anderen Server gelöscht. Was Sie auch machen können, ist ein sogenanntes geplantes Failover. Das geht aber nur vom primären Server eines virtuellen Servers aus, also von einem Server, von dem Sie auf andere Server replizieren. Führe ich jetzt ein geplantes Failover durch, z.B. weil ich diesen Server jetzt warten will, die Anwender aber weiter mit dem Server arbeiten müssen, kann ich im Endeffekt jetzt festlegen, dass über das geplante Failover der andere Server im Netzwerk - also der replizierte Server hier ist 1 - die Aufgaben dieses Servers hier übernimmt. Ich kann zusätzlich noch festlegen, dass die Replikationsrichtung nach dem Failover umgekehrt wird. Das heißt nichts anderes, als dass Sie in diesem Moment aus diesem virtuellen Server, der auf dem Server S2 als primärer Server gehostet ist, die Replikation auf dem Server S1 durchführen, auf dem Server S1 aktiv schalten und zukünftig die Replikation von S1 auf S2 stattfindet. D.h. zukünftig ist dann der Server S1 der primäre Server. Ich aktiviere diese Option jetzt, klicke auf "Failover ausführen", anschließend überprüft der Hyper-V-Manager, ob überhaupt der virtuelle Computer auf den anderen Server gestartet werden kann. Ich erhalte hier die Information: Der Server ist aktuell eingeschaltet, d.h. ich kann das geplante Failover hier an dieser Stelle nicht im laufenden Betrieb durchführen. Im laufenden Betrieb können Sie virtuelle Server nur mit der Live-Migration übertragen, nicht mit der Replikation. Das heißt, ich kann jetzt hier diesen Server einfach ausschalten. Normalerweise sollten Sie ihn natürlich herunterfahren, aber für Testserver geht durchaus auch die Möglichkeit, dass ich den Server ausschalten kann. Der Status ist jetzt hier ebenfalls "Normal". Ich wähle "Replikation" aus, "Geplantes Failover", sage, dass ich die Replikationsrichtung umkehren will, möchte auch jetzt das Failover ausführen. Die Überprüfung ist hier erfolgreich, der Failover wurde abgeschlossen und der virtuelle Computer ist jetzt auf "S1" erfolgreich gestartet. Sie sehen, obwohl es sich um eine relativ große virtuelle Maschine handelt, geht es relativ schnell. Ich sehe jetzt auch hier, wenn ich den virtuellen Server hier anklicke, im unteren Bereich "Replikation", dass der Replikationsmodus hier jetzt umgedreht wurde. Das heißt, bei Server "S2"  handelt es sich bei dem virtuellen Server "W2K12R2" jetzt um den Replikatserver. Die Replikation ist weiterhin aktiviert, der Replikationszustand ist "normal". Der primäre Server ist jetzt Server "S1" und der Replikatserver ist der Server "S2". Über diesen Weg habe ich jetzt ein geplantes Failover durchgeführt. Jetzt kann ich über das Kontextmenü mit der Auswahl von "Replikation" auf dem Replikatserver-- denn dieser Server hier ist jetzt nur noch ein Replikat seiner selbst auf dem Server "S1". Sie können auf den Replikatservern ebenfalls Aktionen durchführen. Das ist z.B. dann sinnvoll, wenn der primäre Server nicht mehr reagiert. Ich kann ein normales Failover starten, das heißt, bei einem Failover wird der Replikatserver aktiv geschaltet. Er verfügt natürlich nicht über die neuesten Daten, denn der primäre Server steht in diesem Falle nicht mehr zur Verfügung, sonst müssten Sie kein Failover durchführen. Ich kann jetzt aber den letzten Wiederherstellungspunkt verwenden. Das heißt, wenn ich den Server aktiv schalte, hat er den Zustand vom 30.10.,11:39 Uhr. Das Server auf dem primären Host wird dann aber als nicht mehr aktiv gekennzeichnet. Sie können aber, wenn Sie sich jetzt zum Beispiel - ich breche jetzt hier die Aktion ab - mit dem primären Server verbinden, sehen, hier gibt es auch den W2K12R2. Wenn ich jetzt auf Replikation klicke, sehe ich, hier handelt es sich um den primären Server. Wenn der Server hier noch reagiert, kann ich natürlich über den primären Server ein geplantes Failover starten. Das ist immer noch besser als über den sekundären Server ein normales Failover. Bei einem Test Failover können Sie überprüfen, ob generell eine Wiederherstellung möglich wäre. D.h. auch hier testet der Server, ob eine Replikation stattfinden kann, meldet das auch erfolgreich, erstellt einen Prüfpunkt für die Replikation und Sie können auf diesem Weg die Replikation relativ einfach testen. D.h. sobald Sie die Replikation zwischen Hyper-V-Host einmal aktiviert haben, haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Einstellungen durchzuführen. Sie können Failover durchführen, Sie können Test-Failovers durchführen, Sie können Replikationen anhalten oder erweitern. Das heißt, Sie haben die Möglichkeit, neben dem zweiten Server einen weiteren Server als Replikatserver anzugeben. Das ist neu in Windows Server 2012 R2. In Windows Server 2012 konnten Sie nur zwei Server replizieren, hier konnten Sie keine Erweiterung der Replikation durchführen. Durch die Erweiterung der Replikation können Sie also eine Kette erstellen. Sie können virtuelle Server zwischen S1 und S2 und die Replikate nochmal zwischen S2 und S3 replizieren. Das ist für die Ausfallsicherheit durchaus interessant. Die Konfiguration ist identisch mit der Replikation zwischen zwei Hyper-V-Hosts. Sie können auch hier weiterhin den Status anzeigen und die Replikation entfernen. Generell ist der Umgang mit der Hyper-V-Replikation sehr einfach, wie Sie in diesem Video gesehen haben.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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