MCSA 70-412 (Teil 5) Windows Server 2012 R2-Active Directory-Infrastruktur konfigurieren

Replikation überwachen und verwalten

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Lassen Sie sich im Detail von Tom Wechsler erklären, wie Sie eine Replikation überwachen und verwalten können.
14:04

Transkript

Die Replikation überwachen und verwalten ist der Fokus in diesem Video. Starten wir zuerst mit einer Konsole, die Sie vielleicht selten einsetzen, um die SYSVOL-Replikation zu überwachen. Ich verwende dazu den Server-Manager. Ich starte Tools und dann die Gruppenrichtlinienverwaltung. Unter Gruppenrichtlinienverwaltung habe ich die Möglichkeit, die SYSVOL-Replikation zu prüfen, indem ich die Domäne öffne. Ich wähle hier die Domäne corp.int. Sie sehen, hier habe ich eine Schaltfläche mit Jetzt ermitteln. Ich klicke auf diese Schaltfläche. Ein Bericht wird generiert. Wir sehen drei Domänencontroller mit synchronisierter Replikation. Das zeigt mir an, dass der SYSVOL-Ordner erfolgreich auf die drei Domänencontroller repliziert worden ist. Das ist sehr wichtig, denn sonst haben wir die Gefahr, dass unterschiedliche Gruppenrichtlinienobjekte existieren und diese dann nicht korrekt angewendet werden können. Das ist eine erste Möglichkeit, um die Replikation zu testen. Eine weitere Möglichkeit, die Replikation zu testen, besteht darin, dass wir zuerst ein Feature installieren und dann mit der entsprechenden Konsole die Replikation überwachen können. Wird vielfach vergessen. Ich zeige Ihnen, was Sie installieren müssen. Wählen Sie Verwalten im Server-Manager, Rollen und Features hinzufügen. Navigieren Sie dann zu Rollenbasierte und featurebasierte Installationen. Wählen Sie den Zielserver aus. Weiter. Navigieren Sie zu den Features. Ein wenig weiter unten in den Features haben wir Remote Server Verwaltungstools. Wählen Sie die Rollenverwaltungstools. Dann ein wenig weiter unten haben wir Tools für Dateidienste. Installieren Sie die Konsole DFS-Verwaltungstools, wie ich es hier bereits umgesetzt habe. Dann navigieren Sie zu Tools und wählen DFS-Verwaltung. Öffnen Sie Replikation und Sie sehen, hier haben wir Domain System Volume. Hier wird angezeigt, dass sich der SYSVOL-Ordner mit Hilfe der DFS-Replikation repliziert. Wunderbar. Eine tolle Auflistung. Wir sehen sämtliche Domänencontroller. Nun besteht die Möglichkeit, einen Diagnosebericht zu erstellen. Wir können einen Integritätsbericht erstellen. Wir können einen entsprechenden Pfad hinterlegen. Einen Namen bestimmen. Ich wähle Weiter. Ich sehe die enthaltenen Mitglieder im Bericht, die überprüft werden. Zusätzliche Optionen. Als Referenzmitglied wähle ich zum Beispiel nicht unbedingt den Read-Only-Domänencontroller aus, sondern meinen Hauptdomänencontroller, wenn wir so sagen wollen, DCSVR01. Ich wähle Weiter. Ich erhalte noch eine Übersicht der Einstellungen und ich möchte den Assistenten nach erfolgreichem Abschluss schließen. Wunderbar. Nun wird der Bericht erstellt und hier angezeigt. Ich wähle noch Und wir sehen in der Tat, unsere Replikation funktioniert doch wunderbar. Wir haben vier Server ohne Fehler und Warnungen. Und Sie sehen selber, bei allen anderen Optionen sind keine Fehler aufgeführt. Ich kann nun den Bericht, zum Beispiel für BE-DC01, öffnen. Dann wähle ich die Informationen aus, die ich einsehen möchte, Zuerst einmal Allgemeine Informationen. Dann hier noch die Weiteren Informationen. Und ich sehe, tatsächlich, Dienst wird ausgeführt, Sie sehen hier, DFS-Replikationsdienst, die Tage, die Stunden, sämtliche Informationen, die hilfreich sind, um zu prüfen, ob die DFS-Replikation in Ordnung ist. Wir sehen auch hier zum Beispiel Bandbreiteneinsparungen der DFS-Replikation, die Informationen über die Volume-Größe, Speicherplatz, freier Speicherplatz. Also eine tolle Funktion, ein häufig vergessenes Werkzeug, das Sie einsetzen können, um Ihre Replikation zu testen. Einen weiteren Schritt, um die Replikation zu testen, ist die Kommandozeile oder Active Directory PowerShell. Ich habe die ISE gestartet und einige Befehle vorbereitet. Sie sehen, dabei handelt es sich um einige Befehle aus der Eingabeaufforderung und einige PowerShell-Commandlets. Ich habe sämtliche Befehle hier in der ISE vorbereitet, damit ich Ihnen diese zeigen kann. Zunächst können Sie sich über die Replikation informieren mit repadmin und /showrepl. Sie haben hier eine tolle Übersicht über die verschiedenen Replikationen, die getätigt wurden, und Sie können dann selber auslesen, ist die Replikation erfolgreich oder nicht? Dieses Resultat wird hier unten wunderbar angezeigt. Sie haben dann die Möglichkeit, mit repadmin /replsummary eine Übersicht zu erhalten und Sie sehen hier, da ist eine Übersicht aufgelistet über die Quell- und Zielserver. Sie sehen hier die verschiedenen Server aufgelistet. Wir haben auch hier keine Fehler. Das zeigt, dass unsere Replikation tatsächlich funktioniert. Schauen wir uns das nächste Kommando an. Das ist repadmin /kcc. Mit diesem Befehl können wir initialisieren, dass der Knowledge Consistency Checker die Replikationstopologie neu kalkuliert. Ich wähle das aus. Sie sehen, repadmin wird ausgeführt und Sie sehen auch hier, die Konsistenzüberprüfung auf localhost war erfolgreich. Wenn Sie einmal in die Situation kommen, dass Sie die Replikation forcieren möchten unabhängig vom hinterlegten Zeitintervall, dann können Sie dieses Kommando einsetzen: repadmin /syncall /force Und mit dem zusätzlichen Schalter /aped können Sie die Replikation forcieren. Ich markiere dieses Kommando und führe das direkt aus. Nun wird die Replikation forciert und entsprechend ausgeführt. Das dauert einen kurzen Moment, aber hier wird nun die komplette Synchronisation aktiviert. Dieses Kommando hat nicht optimal funktioniert, da eine Eingabe erwartet wird. Ich zeige Ihnen, wie Sie das Tool mit der Eingabeaufforderung direkt umsetzen können. Sie sehen hier, ich habe den gleichen Befehl vorbereitet und ich starte nun diesen Befehl. Sie erhalten eine Meldung, dass Sie mit beliebiger Taste fortsetzen müssen. Aber Sie sehen, hier wird die Replikation zwischen den verschiedenen Serversystemen ausgeführt. Mit jeweils einem Tastendruck können Sie die Replikation ausführen. Ich habe diese Taste nun gedrückt und Sie sehen wunderschön, wie die Replikation neu gestaltet wurde zwischen Luzern-DC01 und DCSVR02. Dann wiederum Luzern-DC01 und DCSVR02, zwischen DCSVR02 und 01 und so weiter. Dieses Kommando mit den entsprechenden Parametern müssen Sie vorzugsweise direkt in der Eingabeaufforderung umsetzen. Das nächste Kommando können wir wieder in der ISE ausführen. repadmin, dann die Ansicht der Verbindungen zur Domäne corp.int. Ich wähle das aus. Sie sehen, hier haben wir diese Verbindungen sehr schön aufgelistet. Drei Verbindungen wurden gefunden. Sie können auch mit dcdiag die Replikation aufrufen. Also einen Test aufrufen. Auch hier markiere ich das Kommando und führe das direkt aus. Sie sehen, auch hier wurden die verschiedenen Active Directory-Partitionen erfolgreich gefunden und entsprechend aufgelistet. Sie haben also gesehen, wir haben bereits mehrere Kommandos eingesetzt, um die Replikation zu testen, mit verschiedenen Parametern. Dann habe ich weitere PowerShell-Commandlets vorbereitet, um die DFS-Replikation zu testen. Hier habe ich ein Commandlet vorbereitet: Update-DfsrConfigurationFromAD Wenn wir zum Beispiel mit repadmin die Replikation neu ausgeführt haben, können wir auch die DFS-Abfragen vom Active Directory neu forcieren. Mit folgendem Commandlet minus Computername DCSVR01 zum Beispiel. Ich starte das Commandlet. Dann wurde im Hintergrund ebenfalls erfolgreich dieses Update ausgeführt. Wenn Sie zum Beispiel einmal verschiedene Informationen von den Domänencontrollern auslesen möchten, dann können Sie das mit Get -ADDomainController. Ich habe dieses Commandlet nun erweitert und habe es hier integriert. So kann ich die komplette DFSR-Replikation vom Active Directory anzeigen lassen. Also nicht nur die eine Verbindung DCSVR01, sondern mit sämtlichen Domänencontrollern. Ich markiere das Commandlet und führe das direkt aus. Ich zeige Ihnen noch den ganzen Befehl Get-ADDomainController. Ich navigiere zu DCSVR01 mit Filter * und dann ForEach|-Object. Sie sehen hier dann die entsprechenden Parameter und das Commandlet dazu. Also nochmal: Ich starte das Commandlet, indem ich hier die Zeile markiere und führe das nun direkt aus. Nun werden sämtliche Vorgänge ausgeführt. Wir sehen da, die Update-Commandlets werden ausgeführt. Das Ziel. Dann die entsprechenden Informationen und eine solche Ausführung, welche immer erfolgreich ist, das ist das Ziel, was wir hier sehen möchten. Wir möchten keine Fehler. Blau ist immer gut. Sie sehen auch, hier wurde erfolgreich aktualisiert. Wunderbar. Das hat bestens funktioniert. Dann habe ich noch ein paar weitere Commandlets aufgelistet, die nicht direkt im dem Replizieren der Active Directory-Struktur oder mit der SYSVOL-Replikation zu tun haben, sie dienen lediglich zum Anzeigen verschiedener Informationen. Zum Beispiel mit diesem Commandlet. Ich starte das Commandlet, damit Sie sehen, was ich meine. Aha! Eine wunderbare Übersicht. Wir haben sämtliche Domänencontroller aufgelistet, wir sehen die Domäne, wir sehen den Forest, wir sehen den Standort, die IP-Adresse, welches Betriebssystem hinterlegt ist, und welcher Server die verschiedenen Betriebsmasterrollen installiert hat. Tolle Sache. Sie können mit diesem Kommando den Benutzeraccount entsperren. Sie können mit diesem Kommando ein Passwort zurücksetzen. Ich habe diese einfach aufgelistet, weil ich denke, das gehört einfach dazu, dass man, wenn man als Administrator unterwegs ist und verschiedene Ausführungen machen muss, zum Beispiel das Passwort eines Benutzers zurücksetzen, dass Sie das direkt mit einer PowerShell-ISE durchführen können. Ich zeige schnell, wie das funktioniert. Ich markiere das Kommando und führe es aus. Hier unten können Sie den Benutzer angeben, zum Beispiel tim.muster. Das Objekt wurde gefunden. Sie können hier direkt ein neues Kennwort für diesen Benutzer hinterlegen, ohne dass Sie die Konsole Active Directory Benutzer und -Computer starten müssen. Ich gebe das Passwort noch einmal als Bestätigung ein und das Kennwort wurde zurückgesetzt. Ist doch eine tolle Sache. Eine weitere Funktion, die ich Ihnen zeigen möchte, ist, wie viel freien Festplattenplatz Ihnen auf dem Domänencontroller zur Verfügung steht. Ich habe das Kommando vorbereitet und führe es direkt aus. Ich erhalte nun eine Liste, mit sämtlichen Domänencontrollern und sehe dann sehr schön, wie viel Diskplatz entsprechend frei ist. Wunderbar. DCSVR01 hat auf dem C-Laufwerk so viel freien Speicherplatz. DCSVR02, LU-DC01, BE-DC01, wunderbar. Auf einen Schlag sehe ich, wie viel freier Festplattenplatz noch verfügbar ist. Dann noch die letzten zwei Commandlets, die ich Ihnen vorbereitet habe. Sie können sich die Informationen herauslesen über das Domänenfunktionslevel und das Gesamtstrukturfunktionslevel. Mit dem ersten Befehl erhalten Sie das Domänenfunktionslevel. Sie sehen das hier sehr schön. Ein wenig weiter oben können wir auslesen, welches Domänenfunktionslevel hinterlegt ist, Wir sehen hier: DomainMode: Windows2012R2. Dann noch die Gesamtstruktur-Funktionsebene. Auch da, ein wenig weiter oben, sehen wir: ForestMode: Windows2012R2Forest. Ohne dass Sie zuerst das Active Directory-Verwaltungscenter oder Active Directory- Benutzer und -Computer starten, können Sie das direkt auslesen. Die letzten paar Commandlets gehören nicht zur eigentlichen Überwachung der Replikation. Ich wollte Ihnen diese aber nicht vorenthalten. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie die Replikation überwachen und verwalten können.

MCSA 70-412 (Teil 5) Windows Server 2012 R2-Active Directory-Infrastruktur konfigurieren

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2 Std. 56 min (26 Videos)
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