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Photoshop ist einfach!

Reparaturpinsel

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Worin sich Reparaturpinsel und Kopierstempel ähneln und wodurch sich beide Werkzeuge unterscheiden, erklärt dieser Film. Dank der eingebauten Verrechnung zeigt sich der Reparaturpinsel vorteilhafter für die Retusche.

Transkript

Der Reparaturpinsel, den will ich jetzt im Detail erklären. Und dazu suchen wir uns hier oben diese Störung heraus, und werden diese entfernen. Und den Reparaturpinsel, findet ihr hier. Ihr könnt draufklicken und gedrückt halten, ihr werdet sehen: es gibt noch einen Bereichsreparaturpinsel, aber wir widmen uns jetzt dem Reparaturpinsel. Denn der funktioniert im Prinzip wie der Kopierstempel. Man hält die Alt-Taste gedrückt, klickt in einen sauberen Hautbereich, lässt die Alt-Taste los, und kann dann über diese Störung drübermalen, und sie ist verschwunden. Jetzt werden sich viele fragen: "Kevin, das ist doch das gleiche wie der Kopierstempel, oder?" Nein! Beim Kopierstempel wird ein Bereich eins zu eins übernommen. Das sehen wir dann, wenn wir jetzt mal die Härte etwas hochnehmen, und ich gehe auch auf den Kopierstempel, nehme die Härte nach oben, und werde einfach mit gedrückter Alt-Taste den Bereich hier oben anklicken, und dann hier unten drübermalen. Und dann wird dieser Bereich eins zu eins übernommen von hier oben. Und es ist exakt das gleiche. Beim Reparaturpinsel werden die Bereiche miteinander verrechnet. D.h.: gleiches Prinzip, ich nehme hier oben den Bereich auf, male hier drüber. In der Vorschau sieht alles noch gleich aus, aber wenn ich jetzt loslasse, dann wird Photoshop anfangen zu rechnen, und wird feststellen: Da oben gab es diese Helligkeitsinformation, hier unten diese, also versuche ich, das zu kombinieren. Und das sorgt meistens für bessere Ergebnisse. In diesem Fall kein schönes Ergebnis, weil ich einfach in der Durchführung so schlecht war. Wenn ich dieses Werkzeug anwende, empfehle ich euch eine Härte von etwa 20, 30 Prozent. Das ist ein kleiner Erfahrungswert. Wenn ihr dieses Fenster weg haben wollt, klickt ihr hier oben einfach auf diesen grauen Bereich. Dann zoomen wir etwas näher ran. Und wir sollten dennoch, auch wenn der Reparaturpinsel besser arbeitet, immer in der Nähe das Muster aufnehmen. Mit gedrückter Alt-Taste klicken, dann können wir hier über die Haare malen. Und dann sorgt das eigentlich für ganz gute Ergebnisse. Man braucht etwas Übung, auch dass man mit der Zeit ein bisschen schneller mit diesem Werkzeug wird. Aber der große Vorteil liegt eben darin, dass die Bereiche nicht eins zu eins übertragen werden, sondern die Tonwerte und die Farbinformationen werden miteinander verrechnet. Und das sorgt meistens für bessere Ergebnisse. Und aus diesem Grund empfehle ich euch den Reparaturpinsel zur Retusche. Es gibt noch einen ganz schnellen Weg. Es ist ein Werkzeug, das viele bevorzugen. Ich selbst würde euch empfehlen: Gewöhnt euch dieses Werkzeug nicht an. Es ist besser, dass ihr mit dem Reparaturpinsel arbeitet, da habt ihr mehr Kontrolle. Dennoch zeige ich euch mal kurz den Bereichsreparaturpinsel. Mit dem malt ihr quasi nur über eine Störung, wie z.B. diese hier, und Photoshop sucht für euch umliegend saubere Hautbereiche, und verrechnet diese dann mit der Störung. Das kann klappen, muss aber nicht klappen, denn manchmal sucht sich Photoshop einfach aus den falschen Bereichen eine Quelle, und dann sieht das nicht immer gut aus. Das kann man machen bei Oberteilen, wenn da so viel Schmutz drauf ist. Aber bei einer vernünftigen Hautretusche, wenn man z.B. dieses Haar entfernen will, dann male ich jetzt einfach mal hier drüber. Photoshop sucht jetzt umliegend saubere Bereiche, und das sehen wir, das funktioniert eigentlich ganz gut. Dennoch empfehle ich euch eher den Reparaturpinsel, dass ihr die Quelle manuell vorgebt. Ihr werdet es später nicht bereuen, wenn ihr euch direkt das bessere Werkzeug angewöhnt. Als kleine erweiterte Funktion noch vom Reparaturpinsel, was übrigens auch beim Kopierstempel geht, ist die Tatsache, dass ihr auch auf einer leeren Ebene retuschieren könnt. Das macht das Ganze etwas nicht-destruktiver. Dazu stelle ich mal jetzt wieder hier von diesem Bild die letzte Version her, das geht über "Datei Zurück zur letzten Version". Jetzt haben wir wieder unser Originalbild gleich. Und dann werde ich mir eine leere Ebene erstellen, und werde darauf die Retusche durchführen. D.h., ich nenne das jetzt mal "Retusche". Und wenn ich jetzt mit dem Reparaturpinsel arbeiten möchte, kann ich das machen, indem ich auf den Reparaturpinsel gehe. Und wir gehen nicht auf alle Einstellungen hier oben, sondern erst einmal über diesen Aufnahmebereich. Da steht jetzt aktuell noch "aktuelle Ebene". Auf der aktuellen Ebene, können wir nichts retuschieren, die ist leer Aber wir können Photoshop sagen: Bitte nimm doch die aktive Ebene auf, und alle darunterliegenden Ebenen. Und dann kann ich nämlich auch auf einer leeren Ebene die Retusche durchführen. So verändere ich das Originalbild nicht. D.h., wenn irgendwann mal das Modell kommt, und sagt: "Naja, das da oben war eigentlich ein Muttermal, und das gehört zu meiner Persönlichkeit, das hätte ich gerne!" Dann müsst ihr einfach auf dieser leeren Ebene hier oben diese Korrektur wieder entfernen. Das ist etwas nicht-destruktiver. Wenn ihr mit dem Reparaturpinsel jetzt üben wollt, dann empfehle ich euch wirklich, ein Bild zu wählen, dann eine leere Ebene anzulegen. Dann schaut ihr beim Aufnahmebereich "aktive und darunterliegende Ebene". Ihr stellt euch mal diese Werte ein, eine Härte von etwa 20 Prozent. Die unteren Einstellungen braucht ihr erst einmal nicht. Und dann immer wieder mit gedrückter Alt-Taste sauberen Bereich aufnehmen, und dann die Störung, die ihr entfernen wollt, entfernen. Und es ist wirklich so, dass der Reparaturpinsel ein top Werkzeug ist, aber man braucht natürlich auch ein bisschen Gefühl. Je mehr ihr damit macht, umso besser wird das Ergebnis. Das Werkzeug funktioniert immer so gut, wie es vom Anwender genutzt wird. Daher bitte nicht wundern, wenn ihr erst sehr brachial rangeht, und ab und zu mal Bearbeitungsspuren entstehen, das ist völlig normal am Anfang. Übung macht den Meister.

Photoshop ist einfach!

Lassen Sie sich von den endlosen Möglichkeiten in Photoshop überraschen und lernen Sie Funktionsprinzipien, Werkzeuge und Arbeitstechniken für ein perfektes Bildergebnis kennen.

6 Std. 5 min (67 Videos)
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ISBN-Nummer:978-3-99032-069-3
Erscheinungsdatum:09.10.2013
Laufzeit:6 Std. 5 min (67 Videos)

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