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Capture One Pro: People & Looks

Reparaturen auf Ebenen ausführen

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Für größere Retuschearbeiten sollten Sie auf eigene Reparatur- oder Klonebenen setzen. Wie so etwas gelingt, demonstriert der Trainer in diesem Film.
07:25

Transkript

Für größere Korrekturen in einem Bild bietet Capture One Pro unter den lokalen Anpassungen die Möglichkeit an, dass man sich eigene Reparatur oder Klonebenen erstellt. Solche Ebenen erhält man hier durch langes Drücken auf das Plus und zwar keine normale neue Ebene, das ist eine Anpassung, die heißt doch Anpassung, sondern man klickt lange drauf und nimmt sich hier eine Reparaturebene. Und im Normalfall, wenn man wahrscheinlich meistens die Reparaturebene haben und nicht die Klonebene, weil die Klonebene nimmt wirklich eins zu eins einen Bereich von links und kopiert denn nach rechts. Schauen wir uns das einfach einmal an. Also in meinem jetztigen Fall von links nach rechts. Man kann das natürlich einstellen. Ich nenne es jetzt einfach mal Retusche Quelle links. Denn dann weiß ich gleich, wo ich die Quelle aufgenommen habe. Es ist nämlich so, dass man in Capture One Pro nicht wie in Photoshop jedesmal die Quelle von woanders nehmen kann, sondern man nimmt einfach eine Quelle. Ich nehme einfach mal hier die Quelle, zack. Und jetzt gehe ich nach rechts, das heißt meine Quelle ist links und kann jetzt mit dem Pinselwerkzeug, wenn ich das Pinselwerkzeug ein wenig größer einstellen würde, kann ich da jetzt anfangen über diesen Bereich drüberzupinseln. So ein etwa. Und, wie man das sieht, das sieht wirklich eins zu eins von links nach rechts gepinselt. Ich zoome da einmal wenig ein, blende mir mal schnell den Browser aus, nehme mir da den Proofrate zu, damit ich das vielleicht ein bißchen besser sehe. Und kann da jetzt sagen ja, retuschiere das hier mal weg. Und wie gesagt, das ist jetz kein Retuschieren, wenn ich den Modus Klonen eingestellt habe, so jetzt wähle einfach wirklich diese Pixel von hier links über die Maske hier rechts drüberkopiert. Eins zu eins. Also meistens ist wahrscheinlich nicht das, was man will. Wenn man das aber den Modus auf Reparatur umstellt, oder sofort eine Reparaturebene gewählt hat, beim erstellender Ebene, dann sieht man, dass die Helligkeitsinformation hier mit einberechnet wird. Also Helligkeit und Struktur wird da jetzt mit übernommen. Und der Unterschied von Klonen, wie gesagt eins zu eins, zu Reparatur ist glaube ich wirklich enorm und dann wird wirklich in den meisten Fällen auf den Modus Reparatur zurückgreifen. Hier sieht man jetzt, dass ich einen Fleck habe und den möchte ich auch wegarbeiten. Aber jetzt habe ich hier da die Quelle soweit links eingestellt. Das heißt wenn ich da jetzt drüber male mit dem Pinsel, dann geht sich das gar nichts mehr aus, weil ich ja keine Quelle mehr da links zur Verfügung habe. Das heißt wiederum, ich lösche mir mit dem Löschen-Werkzeug dem Radiergummi, Shortcut+E für Eraser, das hier weg, erstelle mir da jetzt eine neue Reparaturebene und die nenne ich einfach Reparatur Quelle unten . Enter. Und da gehe ich jetzt so heran, dass ich jetzt mit gedrückter Alt-Taste hierher drücke. Das heißt die Quelle ist jetzt unten. Das Ganze ein bißchen größer einstellen. Und da kann ich jetzt so drüber pinseln und dass wir jetzt von dieser Quelle da nach oben dieser Fleck oder was da war, wegrepariert. Und so kann ich natürlich bestimmte Bereiche relativ gut wegarbeiten. Also entweder man benennt sich das Ganze so, oder man sagt natürlich ich mach das jetzt einmal Stellvertritt mit einem Slash, Wand, rechts und auch hier wiederum Slash, Fleck, links. So, zum Beispiel, denn dann weiß ich auch, wo ich was bearbeitet habe. Vernünftig wird es auf jeden Fall sein, wenn man eher mehrere Ebenen nimmt, als zu wenig Ebenen, weil mal ja mit dem Aufnehmen eher unflexibel ist. Ich probiere mal hier dieses Loch im Ohr wegzubauen. Bestelle mir dazu eine Reparaturebene. Loch im Ohr, so. Nehme mir den Pinsel, die für Brush, den machen wir natürlich um einiges kleiner, links in der Richtung, und schaue mal wie ich das wegbekomme. Also mit gedrückter Alt-Taste hier Farbe aufnehmen und ohne gedrückter Alt-Taste da mal drüberfahren. So. Jetzt loslassen und hoffen. Und ja, das ist eigentlich ganz okay geworden, so. Da in diesem Bereich, gehe ich einmal an dem Feld, also in diesem Bereich habe ich quasi zu wenig Fleisch gehabt, im wahrsten Sinne des Wortes, und deshalb muss ich da entweder die Quelle ein wenig verschieben, so, oder mit dem Radiergummi hätte ich das hier auch wegradieren können, aber Quelleverschieben hat ganz gut funktioniert. Und so, habe ich jetzt das Loch hier im Ohr wieder gestopft. Das passt. Schauen wir mal, was wir sonst noch für Problemstellen haben, die wir als wegbauen können. Hier zum Beispiel, eine Hautunreinheit. Hier auch ein kleines Loch. Da stelle ich mir wiederum eine neue Reparaturebene, Retusche. Und da soll ich einfach einmal eng und Anführungszeichen. Eng deshalb, weil hier jetzt ganz eng neben dem Ziel die Quelle aufnehme. So, Alt-Klick von hier und das da weggebaut. Jetzt habe ich den Alt-Klick versäumt, aber das macht nichts. Kann die Quelle da einfach rüberziehen. Und genau mit dem gleichen Abstand gehe ich da auch drüber. Und hier auch drüber. Und da sieht man das, dass eigentlich ganz gut funktioniert, weil meine Quelle als so unterhalb gelegen ist, kann ich da drübermalen und diese Problemstellen beseitigen. Diese Stelle wird wahrscheinlich nicht funktionieren, weil ich ja da wiederum vom Leder aufnehmen werde. Also müsste ich dafür wieder eine neue Retusche-Ebene nehmen. Also, neue Ebene, Retusche, ich nenne sie jetzt eng und ich nehme von oben auf und das wäre jetzt eng von unten . Also auf der eng von oben nehme ich mir gedrückter Alt-Taste von hier auf, Alt-Klick, und kann dann da drübermalen. Aufpassen, kleiner Fehler passiert. Ich habe hier eine Anpassungsebene genommen. Das heißt ich habe jetzt hier gemalt, aber kann da natürlich nicht retuschieren. Also, Eraser, das Ganze hier wegradieren. Das passiert mir relativ oft, weil ich eigentlich eher in den anderen Programmen retuschiere, aber manchmal sollte man dann die Kleinigkeiten natürlich auch hier machen. Also, auf Reparatur einstellen, die Quelle von oben nehmen, so. Und da, dann drüber retuschieren, den Pinsel nehmen und zack. Hier drüber malen, mit M die Maske ausschalten, kurz auf H wechseln und das passt da ganz gut. Jetzt kann ich auf D wechseln mit dem Eraser das vielleicht wegradieren, wieder auf die Ebene wechseln mit dem Brush da drübermalen und da schaut es eigentlich, ja vielleicht sogar besser aus. Gehen wir mal nach draußen. Ja, für eine schnelle Retusche kann das hier schon funktionieren. Der Plan oder das, was man sich mitnehmen sollte ist, das ist für Kleinigkeiten, definitiv ja ganz okay funktioniert. Aber wenn es wirklich um die feine Retusche geht, ist es wahrscheinlich sinnvoller, dass man in einen anderen Editor wechselt, der wirklich dezitiert dafür gemacht ist. Namentlich, zum Beispiel, Affinity Foto oder Photoshop. Und da kann man dann die Retuschearbeiten perfekt vornehmen.

Capture One Pro: People & Looks

Lernen Sie, wie Sie Capture One Pro für die Retusche und Look-Entwicklung verwenden, und wie Sie Ihre Portrait- und People-Aufnahmen damit bearbeiten.

2 Std. 34 min (28 Videos)
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