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Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Reparatur der undefinierten Bildflächen

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Bei der Drehung der Bilder sind Stellen entstanden, die keinen Bildinhalt haben. Dies ändern Sie kurz und schmerzlos über die inhaltsbasierte Füllung.
07:09

Transkript

Sie kennen das wahrscheinlich, dass Sie vor Ihrer Arbeit sitzen und sich überlegen, was mache ich nur als Nächstes? Es gibt so viele Dinge bei einem Composing, speziell bei diesem hier, das einem schon fast die Wahl schwer fällt, was sollte man da jetzt als erstes tun. Also machen wir doch erstmal die ganz offensichtlichen Dinge. Offensichtlich keine gute Idee ist es, diese Benennungen hier noch nicht eingeführt zu haben. Also ist das hier "Hintergrundstadt", zum Beispiel könnte man es so nennen, während das hier unser "Auto" ist. Dann hätten wir das schon mal benannt. Denn wenn wir später mehr als diese drei Ebenen haben, dann ist es sehr hilfreich, wenn man einfach ablesen kann, wo man denn eigentlich draufklicken muss. Und dann sehen wir natürlich die Geschichten hier, die fehlenden Bildinhalte. Da wird wird auch nichts mehr dazukommen. Es ist nicht so, dass wir dort hinten noch eine Ebene dran legen und hier auch, sondern wir müssen die vorhandenen reparieren. Das mache ich jetzt mal und da liegt natürlich, grade bei einer so einfachen Struktur, der Verdacht nahe, dass man das Photoshop quasi alleine machen lassen kann. Wenn Sie sich vorstellen, wir würden das Ganze stempeln, dann sehen Sie, das ist gar nicht so einfach. Wir haben nämlich hier eine ganz klare Richtung, in die unsere verlaufenden Asphaltstrukturen sich strecken. Dort hinten ist es eine etwas andere Richtung, abgesehen davon sind sie hier kleiner und da wo man einiges an Content rausnehmen könnte, hier, haben wir blöderweise diesen Asphaltdeckel, den ich toll finde, aber der an der Stelle natürlich verhindert, dass wir wirkungsvoll einfach mit dem Stempelwerkzeug arbeiten können. Was machen wir? Wir gehen zum Zauberstab, wählen diese Ecke aus. Dazu muss man natürlich in der richtigen Ebene "Auto" sein, und jetzt machen Sie nicht den Fehler, den man ganz gerne macht, dass man sagt: "Bearbeiten" "Fläche füllen" und der Inhalt soll "Inhaltsbasiert" sein. Wenn Sie das nämlich machen, mit oder ohne Farbanpassung, ich mach’s mal ohne, dann sieht das erst mal so aus und man sagt: Gar nicht schlecht! Sieht eigentlich ganz prima aus. Also ich tendiere dazu, sowas zu nehmen, auch wenn die Richtung nicht ganz hundertprozentig immer überall gleich ist, aber mal ehrlich, diesen Fehler sehen Sie nicht, wenn Sie das nicht wirklich wissen. Problem ist aber, schauen Sie mal, das hier. Wie haben diese helle Linie hier drin, und die fängt man sich ein, wenn man, bevor man die Fläche füllt, nicht die Auswahl vergrößert. Deswegen "Auswahl" "Auswahl verändern", das ist ein ganz alter Befehl, den gibt es schon relativ lange. Man braucht dafür kein Maskenverbesserungswerkzeug. Damit könnte man’s auch machen, aber "Auswahl verändern" "Erweitern", 2 Pixel eingeben und schon haben wir dieses Problem nicht mehr. Ich mag es eigentlich ganz gerne, diese etwas älteren Befehle da oben, ab und zu auch zu verwenden. Probieren wir’s von vorne: "Bearbeiten" "Fläche füllen", "Inhaltsbasiert" merkt sich Photoshop natürlich, und dann sieht das so aus und wir haben nicht mehr das Problem, dass wir hier diese helle Linie haben. Ein bisschen was ist immer noch zu sehen. Wie schon erwähnt, das ist geschenkt. Wir haben sicherlich andere Baustellen in diesem Bild, wofür wir deutlich mehr Aufmerksamkeit verwenden müssen. Nochmal sowas haben wir hier oben. Jetzt ist es allerdings ein Stück Architektur und die Frage ist, ob das da auch funktioniert. Wir haben vor allem einen Zuschauern, der sich diese ganze Szene anschaut. Der sollte da natürlich nicht sichtbar sein. Wenn man den später sieht, dann sieht das so aus, als hätte der Fotograf nicht aufgepasst. Der wird nachher definitiv nicht mehr sichtbar sein, weil wir an dieser Stelle durch die Anwendung des Verlaufsfilters, des Weichzeichnungsfilters, den wir hier brauchen, später keine Details mehr erkennen können. Jetzt müssen wir aber erst mal diese Ecke reparieren und die repariere ich erstmal genau gleich: "Zauberstab", reinklicken in die Ebene, natürlich in die andere: "Hintergrundstadt". Reinklicken in die Ebene "Auswahl" "Auswahl verändern" und erweitern um 2 Pixel. Und jetzt probiere ich genau das Gleiche. Achtung "Bearbeiten" "Fläche füllen". Mal sehen was Photoshop draus macht, "Inhaltsbasiert", und dann sieht das Ganze so aus und wissen Sie was? Ich finde das wunderbar. Genau das bleibt hier drin. Selbst wenn Sie’s jetzt nicht wüssten, dann würden Sie auf dies Idee kommen, dass wir hier ein Problem haben? Höchstwahrscheinlich nicht. Sie würden’s wahrscheinlich gar nicht merken. Würden wir jetzt tatsächlich einen Architektur-Shot machen, dann dürften wir das natürlich nicht lassen. Aber auch hier, das wird später so unscharf werden, dass wir diesen Schlenker den uns Photoshop hier reingebaut hat, überhaupt nicht mehr wahrnehmen als irgendeine Art von Problem. Deswegen lasse ich das genau so. Jetzt haben wir allerdings noch eine Baustelle. Die ist hier und das sind die Bäume im Hintergrund. So richtig schön sind die nicht, aber auch da, mit Augenmaß retuschiert würde in diesem Falle bedeuten, dass wir einfach die Ebenemaske in dieser Ebene hier ein bisschen bearbeiten. Also einen Pinsel nehmen, Shortcut ist dafür ein "B" für Brush, und hier sind die Pinsel, die habe ich mir hier schon mal hingelegt. wenn Sie die nicht finden, oder zumindest sie an dieser Stelle nicht finden, dann finden Sie sie hier drin. Pinsel, so, bei mir sind sie aber bereits da. Und natürlich könnte man’s einfach unscharf wegpinseln, das was uns stört. Ich mache aber folgendes, ich gehe auf die "Formeigenschaften", klicke da auch rein und schnappe mir einen "Größen-Jitter". Mindestdurchmesser liegt bei 0 %, den dürfen Sie ruhig höher setzen, und den Größen-Jitter auf volle 100 % und jetzt sehen Sie, dass wir eine etwas unregelmäßige Pinselspitze haben. Gefällt mir besser. Ich möchte sie sogar noch unregelmäßiger haben, indem ich die Streuung einschalte und bei der Streuung so ein bisschen, um 20 % ungefähr das Ganze auseinander ziehe. Und genau damit könnten wir jetzt diese Kante freistellen. Wie geht das? Wir haben schwarze Farbe, Deckkraft 100 %, und mit dieser Linie Linie kann man so was machen. Natürlich nicht mitten in diesen Bäumen drin, sondern hier an dieser Stelle. Ich möchte nur vermeiden, dass wir später an der Stelle hier wirklich zu viele von diesen blauen Architektur-Pixeln im Hintergrund haben. Sie könnten das natürlich auch versuchen über eine Farbauswahl zu machen, indem Sie das Grün auswählen. Aber ich sagte ja, mit Augenmaß auswählen, mit Augenmaß retuschieren, und das heißt in diesem Fall, wirklich nicht allzu viel Arbeit drauf zu verwenden, die Sie hinterher sowieso nicht mehr sehen, weil ja eine gewisse Unschärfe auch bei diesen Bäumen dort hinten, sicherlich zu erwarten ist. Deswegen machen wir das ganz schnell, ohne großen Aufwand. Es gibt so viele Stellen in diesem Bild, wo wir viel Aufwand verwenden müssen, und wenn Sie irgendwann fertig werden wollen, dann sollten Sie natürlich schauen, dass Sie den Aufwand an den Stellen dem Bild zu Gute kommen lassen, wo man ihn auch sieht und das ist definitiv nicht da, wo ich hier gerade unterwegs bin. Das können wir vielleicht auch noch wegnehmen, diesen Gebäudeteil. Das brauchen wir da nicht unbedingt. Und jetzt glaube ich, haben wir hier genügend freigestellt, genügend weggeschnitten von den Dingen, die wir nicht brauchen. Wunderbar, und auch auf die Entfernung sieht’s ganz prima aus. Damit hätten wir erstmal die schlimmsten Baustellen beseitigt.

Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Lernen Sie, wie Sie ein dynamisches Auto-Composing realistisch umsetzen. Sehen Sie, wie das Motiv in Bewegung fotografiert und in Photoshop bearbeitet wird.

2 Std. 38 min (26 Videos)
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