After Effects CS6 Grundkurs

Rendern

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Das Exportieren von Animationen wird als Rendern bezeichnet. Es besteht die Möglichkeit, die Rendereinstellungen zu bearbeiten und das Datei-Ausgabeformat festzulegen.
09:02

Transkript

Ich hab jetzt mal hier das Projekt 01 01 Einführung geöffnet, und hier sind ja schon einige Animationen erstellt. Also, irgendwann kommt der Punkt, dass man sie auch außerhalb von After Effects mal ankucken möchte. Und diesen Vorgang nennt man dann "Rendern", um entsprechend den Film daraus zu generieren. Wählen wir dafür die entsprechende Komposition an, ich kann das machen, indem ich auf das Kompositions-Icon hier im Projektfenster klicke, oder indem entweder die entsprechende Zeitleiste markiert ist, beziehungsweise der Clip im Kompositionsfenster. Eine dieser drei Varianten muss ausgewählt sein, also entsprechend der Clip im Projektfenster, die entsprechende Zeitleiste oder das Kompositionsfenster, und dann kann ich sagen: Komposition An die Renderliste anfügen After Effects rendert die Dinge alle in einer sogenannten "Renderliste", und man sieht, hier sind auch von vorherigen Rendervorgängen noch einige übrig geblieben, sie werden nämlich mit der Projektdatei gespeichert, und mein neuer Rendervorgang ist hier unten aktiv. Ich lösche mal diese ganzen alten Dinger, hier wäre sogar noch einer, der berechnen würde, die anderen sind entsprechend schon mal abgearbeitet, und nur als Protokoll hier noch verfügbar. Ich wähle so ein Element an, klicke Entfernen, und lösche das damit aus der Renderliste. So, jetzt ist nur noch mein neuer Renderauftrag, den ich gerade eben erteilt habe, in der Renderliste. Das Schöne ist, Sie können einfach verschiedene Kompositionen erzeugen, und abends dann sagen, so, jetzt sollen die alle berechnet werden, in unterschiedliche Formate, und füllen dann die Renderliste mit dem Klick hier auf Rendern wird dann die Renderliste abgearbeitet. Jedes Renderelement hat zwei grundsätzliche Einstellungen: die sogenannten "Rendereinstellungen" und das Ausgabemodul. Rendereinstellungen sind einmalig pro Job, aber das Ausgabemodul, da können Sie pro Renderjob mehrere Elemente haben. Wir lassen nochmal ein zweites hinzufügen, nehmen wir dieses hier, und auch hier sage ich jetzt: Komposition An die Renderliste anfügen Und wir sehen, jetzt haben wir zwei Aufträge, einmal Autogramm, einmal Sweets. Als Format sehen wir jetzt momentan hier avi eingestellt, und zunächst kontrollieren wir mal die Rendereinstellungen. Ich klick dafür einmal hier auf den Link, zur optimalen Einstellung, und wir sehen jetzt hier im oberen Bereich so Qualitätsvorgaben, Beste Auflösung Voll, also jeder Pixel wird gerechnet, und daraus resultiert dann die Größe von 1280 * 720. Die Schalter auf der rechten Seite, die sollte man im Prinzip erstmal so lassen, das, was sie jetzt momentan aussagen, ist, dass das, was wir im Kompositionsfenster gesehen haben, auch ausgegeben wird. Das heißt, Effekte so wie wir sie eingestellt haben, Solofunktionen, so wie wir sie eingestellt haben, das kann ich hier alles nochmal überschreiben, aber das ist ein bisschen gefährlich, da muss man ziemlich genau wissen, was man tut. Auch im unteren Bereich sind die Dinge so eingestellt, für das, was ich eben definiert habe, Ausnahme ist hier Halbbilder rendern. Hier muss ich jetzt sagen, ob ich Videomaterial mit Halbbildern haben möchte beim Export, oder ob ich progressives Material haben will, wie ich es zum Beispiel bei Foto- oder Filmkameras verwende. In der Regel meistens schaltet man Halbbilder rendern ja aus, aber es gibt doch Videoanwendungen, wo ich das dann in der Komposition mit anderem Quellmaterial hier lieber mit Halbbildern berechnen lassen möchte. Frameüberblendung bei Slow-Motion oder Bewegungsunschärfe ist hier so eingestellt, wie es die Schalter in der Zeitleiste vorgeben, das heißt, auch hier erlebt man dann am Ende keine Überraschung, wenn ich das zum Beispiel auf Aus für alle Ebenen stelle, dann wird Bewegungsunschärfe mal einfach gar nicht mitberechnet. Ja, und dann kann man noch sagen, was möchte ich eigentlich exportieren, die gesamte Komposition oder nur den Arbeitsbereich, oder einen benutzerdefinierten Bereich? Das sollten wir uns vielleicht kurz mal anschauen, was eigentlich eingestellt ist. Gehen wir mal hier auf Autogramm, und das hier ist der Arbeitsbereich, der ist momentan über die gesamte Länge der Komposition angegeben. aber ich kann den hier auch einschränken, und sagen, ich möchte vielleicht nur diesen Teil hier berechnen, und das ist das, was hier in der Renderliste gemeint ist, wenn ich jetzt hier nochmal reingehe, und sag Nur Arbeitsbereich, dann sieht man hier nur die 4 Sekunden, wenn ich sage Länge der Komposition, welche habe ich denn jetzt gerade angepasst, war ich zufällig in der falschen - Ja, ich war hier in der und nicht in der Komposition, die heißen dummerweise beide gleich, so, aber jetzt, Okay, wir haben den Arbeitsbereich wieder eingegrenzt, ich sage ja immer, das übt, wenn man zweimal macht, gehe jetzt in die Renderliste, auf die Rendereinstellungen, jetzt sehe ich, der Arbeitsbereich hat hier nur eine Länge von 1 Sekunde und 10, wenn ich sage Länge der Komposition, schaltet der das wieder zurück. und bei Benutzerdefiniert, da kann ich dann selber eine Zeitangabe definieren. Bestätigen wir die Rendereinstellungen mit OK, und wenden uns jetzt dem Ausgabe-Modul zu. Das ist schon deutlich komplexer, hier wählt man die vielen verschiedenen Formate aus, die After Effects so beherrscht, möchte ich zum Beispiel nur Ton exportieren, dann kann ich die Daten als mp3 abspeichern, Flash-Video oder H.264 für Webanwendungen das sind diese drei verschiedenen Formate hier, avi, wenn ich es irgendwie weitergeben möchte, an ein Schnittsystem unter Windows, Quicktime ist auch gut zum Weitergeben an verschiedene Schnittsysteme unter Windows und am Mac, hier sind aber auch Profi-Filmformate wie beispielsweise DPX oder OpenEXR mit dabei, Bildsequenzen, Photoshop oder PNG-Sequenzen, verschiedene Videoformate wie MPEG2 und MFX OP1a, unter PC hier natürlich auch Windows Media. Also hier eine recht umfangreiche Liste an verschiedenen Videoformaten, die man so aus After Effects ausgeben kann. Und da sucht man sich dann einen aus, nehmen wir zum Beispiel jetzt H.264, und wählt jetzt hier unter den Formatoptionen eventuell weitere Einstellungen, die dieses Format beherrscht, also hier beispielsweise für ältere Mobiltelefone den 3GPP Standard, soll das für eine Playstation Portable sein, oder iPod Kompatibilität sicherstellen, welche Profile und Pegel möchte man, welche Bitraten, aber eben auch, wenn ich hier ein anderes Format angebe wie avi, man hier Formatoption hat, kann ich sagen, was für einen Video-Codec ich haben möchte. Hier gibt es unglaublich viele verschiedene Einstellungen, und es nicht möglich, die mal so alle im Detail zu besprechen, das würde wahrscheinlich den Rahmen dieses Trainings alleine schon sprengen. In der Regel, und ich werde auf so ein paar DInge ja eingehen, ist es so, dass wenn man sagen möchte, ich will das auf Smartphones und Tablets exportieren oder auch für das Web, kann man sehr solide den H.264 Codec nehmen, für PremierePro könnte man MXF OP1a oder Quicktime exportieren, für Powerpoint könnte ich Windows Media Dateien exportieren, hier, also, man muss ein bisschen kucken, was für eine Anwendung möchte ich denn eigentlich haben. Man kann den Clip am Ende auch noch mal skalieren, die Größe ändern oder oben, unten, links und rechts etwas abschneiden, und wichtig vielleicht, daran denken, auch Ton mit auszugeben, wenn denn welcher dabei ist. Hier kommt jetzt noch eine Fehlermeldung, irgendwelche Einstellungen stimmen nicht überein, sagt er mir jetzt hier, dass ich 1280*720 nicht in dieses Format exportieren kann, weil ich habe ja TV PAL eingestellt, und dann sagt er mir, dass er das automatisch entsprechend konvertiert, weil TV PAL unterstützt das gar nicht, da müsste ich dann zum Beispiel hier sagen, okay, ich nehme mal keine Kompression, jetzt geht auch die Warnung weg, und die Datei wird tatsächlich auch riesengroß werden. Wenn ich möchte, kann ich hier ein weiteres Ausgabe-Modul hinzufügen, oder hier auch aus den Vorgaben etwas wählen, das sind fertig voreingestellte Vorlagen, die ich wählen kann, und wenn ich dann alle Einstellungen getätigt habe, klicke ich hier auf Rendern, und dann werden meine Videodateien erstellt. Wichtig noch zu kucken, wo werden die gespeichert, hier kann ich reingehen bei Speichern unter, und beispielsweise sagen, okay, ich möchte die einzelnen Clips auf den Desktop ablegen, so - und vielleicht den Dateinamen noch mal ändern. Klicken wir auf Rendern, und jetzt rendert After Effects diese Clips durch, ich kann währenddessen eine wahrscheinlich eher kurze Kaffeepause machen, die ersten beiden sind schon fertig, jetzt kommt der zweite, sind auch keine aufwendigen Kompositionen drin gewesen, am Ende bekomme ich eine Warnmeldung, beziehungsweise so ein Geräusch, dann weiß ich, Kaffeepause ist vorbei, und hier liegen jetzt meine einzelnen Clips, die ich gerade exportiert habe. Rendern ist ein ganz wichtiger Vorgang, gerade am Ende, wenn ich die Komposition fertig gestellt habe, und das ganze Ergebnis dann weitergeben möchte, wenn Sie sich ein bisschen mit After Effects auseinandergesetzt haben, kann es nicht schaden, auch hier sich nochmal mit den verschiedenen Videocodecs ein bisschen zu befassen, damit man auch gute Renderergebnisse bekommt, mit denen man dann auch am Ende zufrieden ist, von der Qualität und von der Dateigröße.

After Effects CS6 Grundkurs

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5 Std. 23 min (43 Videos)
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