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Windows Server 2012 R2: Remotedesktopdienste

Remotedesktopdienste kennenlernen

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Machen Sie sich zunächst mit den Grundlagen der Remotedesktopdienste vertraut und erfahren Sie, welchen Nutzen Sie aus den Diensten für Ihr Unternehmen ziehen können.
05:26

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, was Remotedesktop-Sitzungs-Hosts in Windows Server 2012 R2, die Nachfolger der Terminal Server von Windows Server 2003 und älter alles können. Remotedesktop-Sitzungs-Hosts können im Unternehmen dabei helfen, Anwendungen besser bereitzustellen. In den meisten Unternehmen sieht es aus wie auf diesem Bild: Es gibt Arbeitsstationen, auf den Arbeitsstationen sind Anwendungen installiert, die Anwendungen kommunizieren mit den Anwendungsservern im Unternehmen, und wenn Sie eine neue Arbeitsstation installieren wollen, müssen Sie auf dieser Arbeitsstation die Anwendung installieren, verwalten, aktualisieren, absichern und unter Umständen sogar neu installieren. Außerdem kommunizieren alle Clients mit den einzelnen Anwendungsservern im Unternehmen, was Firewall-technisch ebenfalls ein Problem sein kann. Wenn Sie jetzt Remotedesktop-Sitzungs-Hosts einsetzen, den Nachfolger von Terminalserver, kommunizieren die Anwender nicht mehr mit den Anwendungsservern im Unternehmen, sondern die Anwender verbinden sich mit den Remotedesktop-Sitzungs-Hosts. Auf diesen Hosts wird den Anwendern entweder eine veröffentlichte Anwendung zur Verfügung gestellt, oder ein Desktop, auf dem die Anwendungen installiert sind. Die Kommunikation findet dann zwischen den Remotedesktop-Sitzungs-Hosts und den Anwendungsservern im Unternehmen statt. Wenn Sie also zahlreiche Anwender im Unternehmen einsetzen, können Sie sogenannte Thinclients verwenden, das sind kleine Computerkästchen mit Linux oder eingeschränkten Windows-Versionen, auf denen nur ein RDS-Client installiert ist, der eine Verbindung mit den RDS-Hosts gestattet. Die Anwendungen sind auf den Terminalservern beziehungsweise seit Windows Server 2012 als Remotedesktop-Sitzungs-Hosts bezeichnet, installiert und kommunizieren mit den Anwendungsservern im Unternehmen. Der Vorteil bei dieser Lösung liegt klar auf der Hand: Sie müssen alle Anwendungen hier nur einmal installieren. Wenn Sie einen neuen Anwender anbinden müssen, muss dieser nur über seinen RD-Client beziehungsweise über seinen Thinclient mit den Remotedesktop-Sitzungs-Hosts eine Verbindung aufbauen und kann mit den Anwendungen arbeiten. Die Arbeit mit den Anwendungen ist komplett transparent, das heißt, die Anwender bemerken generell nichts davon, die Anwendung läuft auf ihrem Bildschirm genauso wie wenn sie lokal installiert wäre, startet aber auf dem Server. Wenn Anwender mit mehreren Anwendungen parallel arbeiten, zum Beispiel mit Outlook und einem Office-Programm, steht zwischen den Programmen natürlich auch die Zwischenablage zur Verfügung, und auch das Drucken ist möglich. Das Ganze lässt sich auch in komplizierteren Umgebungen betreiben. Wenn Sie im Unternehmen, so wie in den vorhergehenden Bildern besprochen, eine Remotedesktop-Sitzungs-Sammlung installieren, arbeiten Ihre Anwender mit den Remotedesktop-Sitzungs-Hosts, die Remotedesktop-Sitzungs-Hosts tauschen wiederum Daten mit den Anwendungsservern im Unternehmen aus. Wenn Sie jetzt Ihre Umgebung noch erweitern, zum Beispiel an das Internet anbinden, setzen Sie noch eine Firewall zwischen Ihrem Netzwerk und dem Internet. Das ist natürlich eine sehr einfach gezeichnete Möglichkeit, in komplizierten Umgebungen hätten Sie sicher noch eine demilitarisierte Zone und eine Zwischen-Firewall. Aber die Grundstruktur ist gleich, Sie verbinden über eine Firewall Ihre Umgebung mit dem Internet. Und wenn Sie jetzt Heimarbeitsplätze einsetzen, oder kleinere Niederlassungen verwenden, arbeiten diese Anwender entweder über VPN oder mit anderen Datenverbindungen über die Firewall mit den Remotedesktop-Sitzungs-Hosts. In Windows Server 2012 R2 ist dazu sogar ein neuer Dienst integriert, der sich Remotedesktop-Gateway nennt. Dieser steht im Internet zur Verfügung. Die Anwender zu Hause oder in Niederlassungen verbinden sich mit dem Gateway und werden dann automatisch mit den einzelnen Servern im Unternehmen verbunden. Die Arbeit und die Speicherung der Daten entspricht im Grunde genommen exakt den gleichen Möglichkeiten, egal ob Sie im Unternehmen arbeiten, ob Sie in einer Niederlassung arbeiten, zu Hause oder sogar Anwender einsetzen, die unterwegs sind und mit Notebooks arbeiten. Es gibt auch RD-Clients, also Remote Desktop Clients, für iPads und Android, dann können auch Anwender mit Tablet-PCs ganz normal mit den installierten Anwendungen auf den Remotedesktop-Sitzungs-Hosts arbeiten. Verwalten, aktualisieren und installieren müssen Sie die Anwendungen nur einmal auf den Servern, beziehungsweise für jeden Server einmal. In dieser Abbildung sehen Sie auch noch mal die Zusammenarbeit der Server im Unternehmen, wenn Sie mit Remotedesktop-Sitzungs-Hosts arbeiten, Ihre Anwender mit Thinclient oder normalem PC und angeschlossenem Drucker arbeiten mit den Remotedesktop-Sitzungs-Hosts. Die Anwendungen sind auf den Remotedesktop-Sitzungs-Hosts installiert und die notwendigen Kommunikationen mit den Anwendungsservern finden nur hier auf diesen Servern statt. Das heißt, die Arbeitsstationen sind im Unternehmen mit der Kommunikation der Server komplett ausgenommen. Ich fasse noch einmal zusammen: Mit den Remotedesktop-Sitzungs-Hosts, den Nachfolgern der Terminalserver, haben Sie die Möglichkeit, zentral im Unternehmen Anwendungen zu veröffentlichen und bereitzustellen, ohne diese auf den PCs der Anwender zu installieren. Die Kommunikation dazu findet mit dem Remote Desktop Protokoll statt, welches für schnelle Netzwerke optimiert ist, aber in neuen Versionen auch durchaus über das Internet eingesetzt werden kann.

Windows Server 2012 R2: Remotedesktopdienste

Installieren Sie Anwendungsprogramme zentral auf einem Server und lassen Sie die Anwender über Remotedesktopdienste darauf zugreifen.

2 Std. 43 min (24 Videos)
Remote Desktop Dienste
Okan C.

sehr gute erklärung - hab vieles schnell und effizient gelernt anzuwenden - das was ich benötige, im alltag vieleicht nicht alles, aber ist auch schön mehr zu sehen bzw. zu lernen. Sehen ist = lernen würd ich sagen.

 

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