Photoshop-Tipps für Designer: Jede Woche neu

Reibungsloser Workflow mit Creative-Cloud-Bibliotheken: Logo-Design

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Holen Sie sich jede Woche einen Praxistipp für mehr Produktivität und Kreativität mit Photoshop! Martin Dörsch greift tief in die Trickkiste und zeigt Ihnen wöchentlich, wie Sie mit Photoshop das Beste aus Ihren Designs herausholen können. Lassen Sie sich inspirieren – zu neuen Arbeitstechniken, Workflows und dem Ausprobieren neuer Werkzeuge! Die jeweiligen Praxisbeispiele werden komplett fertiggestellt und Sie können das Gelernte sofort für sich umsetzen.
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Transkript

Wie man sehr schnell kreativ, aber auch gleichzeitig für den Workflow optimal arbeiten kann, zeige ich jetzt her. Und zwar geht es darum, dass man die Creative Cloud-Bibliotheken so verwendet, dass man Logo-Elemente und alles, was man eben für das Arbeiten mit Logos braucht, wirklich an einem Punkt ablegt, nämlich in einer Bibliothek. Das Ablegen ist dabei wirklich sehr einfach. Man erstellt sich einfach eine Bibliothek und zieht per Drag and Drop diese Elemente rein. Danach wird es aber spannend, denn wie sind jetzt diese Elemente verknüpft? Das ist wichtig zu wissen, denn diese Elemente sind wirklich mit der Creative Cloud verknüpft. Das heißt, wenn man sie einmal an dieser Stelle verändert, werden sie auch überall anders, wo sie eben verwendet worden sind, mitverändert. Ganz auf das sollte man immer aufpassen. Wie man noch mit dem Kunden zusammenarbeiten kann, beziehungsweise was es sonst noch für Feinheiten gibt, das erkläre ich genau jetzt. Also, wo liegen jetzt diese Logo-Elemente? Und zwar hier in meinen Bibliotheken. Falls dieses Fenster in Photoshop nicht offen ist, findet man das unter Fenster Bibliotheken. Und hier in diesen Bibliotheken kann man sich für verschiedene Anwendungsfälle eben Bibliotheken anlegen. Und was man da jetzt reinspeichert, kommt einfach total auf den Anwendungsfall drauf an. Also aktuell ist es jetzt so, dass ich hier Logo MD ausgewählt habe, also diese Bibliothek. Und in dieser Bibliothek habe ich einerseits die Farben und die Schriftarten eingestellt. Aber auch genauso hier im unteren Bereich verschiedene andere, ja, Logo-Elemente. Zum Beispiel kann ich da jetzt mein Logo reinziehen, die Größe anpassen, das Logo verschieben, ich kann mir jetzt Textelemente reinziehen, die auch einfach anpassen und zum Beispiel hier unter das Logo reinziehen und habe einfach wirklich alles zur Hand. Genauso jetzt zum Beispiel jetzt ein Schwarzweiß-Logo oder auch ein ausgeschnittenes Logo. Also einfach Dinge, die ich brauche. Und die kann man sich da einfach anlegen, per Drag and Drop rausziehen und verwenden. Wichtig zu wissen ist aber, dass diese Logos verknüpft sind. Man sieht das hier in den Ebenen und zwar ist hier so ein kleines Wolkensymbol. Das heißt, dieses Logo-Element ist jetzt wirklich in dieser Creative Cloud-Bibliothek drinnen und wenn ich das jetzt verändere, also hier zum Beispiel in dieser Bibliothek, dann verändert es sich auch überall dort, wo ich es angewendet habe. Also auf das sollte man immer aufpassen. Gerade wenn man jetzt irgendetwas zum ja, irgendwie experimentieren möchte, ist es vielleicht nicht ganz so sinnvoll, dass man das jetzt so per Drag and Drop reinzieht, sondern dann ist es vielleicht sinnvoller, dass man hier einen Rechtsklick drauf macht und jetzt sagt Platzieren und verknüpfen. Das wäre jetzt eben dieser Bereich. Sondern es wäre besser, dass man sagt Platzieren und kopieren. Und in diesem Fall, wenn jetzt Photoshop gerechnet hat und wenn ich das jetzt einmal in kleiner skaliere und da hinziehe, dann sieht man, dass dieses Logo Outline jetzt wirklich in dieser Photoshop-Datei als Smart Objekt eingebettet ist. Das heißt, hier habe ich jetzt nicht mehr die Verknüpfung, wie es da im unteren Bereich ist, eben mit der Creative Cloud, sondern dieses Smart Objekt liegt wirklich in dieser aktuellen Logoelemente.psd-Datei eingebettet. Das sieht man übrigens auch ganz gut in den Eigenschaften und wenn ich da jetzt draufklicke, sieht man hier, dass bei den Eigenschaften ein eingebettetes Smart Objekt vorliegt und wenn ich da jetzt aber eine andere Datei nehme, dann sieht man, dass hier jetzt ein verknüpftes Smart Objekt vorliegt. Und wo liegt dies? Man sieht das hier Logo MD. Das ist meine Bibliothek und das ist jetzt eben diese Text zentriert-Ebene oder dieses Smart Objekt, dieses Bibliothekselement. Und bei mir ist es eben so, dass ich jetzt einerseits hier eine Bibliothek habe, die jetzt Logo MD heißt, da sind jetzt alle meine Logos enthalten. Ich habe aber beispielsweise auch für andere Projekte jetzt, ja zum Beispiel die Farben drinnen, die Zeichenformate, aber auch verschiedene Logo-Elemente, die ich dann jederzeit einfach per Drag and Drop hier reinziehen kann und dann sofort verwenden kann. Ich kann das natürlich auch in InDesign und in Illustrator verwenden und habe jetzt an einer zentralen Stelle wirklich alles, was ich fürs Arbeiten brauche. Und da sollte man einfach wirklich, ja, kreativ sein, überlegen und einfach je nach dem Anwendungsfall, den man hat, wirklich diese Bibliothek anlegen. Ein weiterer schöner Punkt, den ich jetzt auch noch herzeigen will, ist nämlich folgender. Wenn ich jetzt, ich bleibe da wieder bei diesem CARNET-Beispiel, wenn ich jetzt beispielsweise diese Logos mit meinem Kunden teilen möchte, dann kann ich das nämlich über diese Bibliotheken auch machen. Und zwar wenn ich hier auf das kleine Flyout klicke, dann kann ich sagen Auf Website anzeigen. Und jetzt wird ein Browser geöffnet und ich verbinde mich auf assets.adobe.com und nach einem kurzen Moment bin ich hier jetzt bei meinen Elementen. Und im Speziellen, bin ich hier jetzt in meiner CARNET-Bibliothek. Und da sind jetzt wirklich diese Elemente enthalten, also die Farben, wie ich sie eingestellt habe, die verschiedenen Logo-Elemente und ich kann da jetzt sogar hergehen und diese Bibliothek für die Zusammenarbeit freigeben. Und da gibt es jetzt verschiedene Möglichkeiten. Einerseits muss man einmal die E-Mail-Adresse eingeben. Das ist klar. Aber dann kann ich noch sagen, kann jetzt zum Beispiel mein Kunde bearbeiten? Ist vielleicht nicht die beste Möglichkeit. Da ist sicher vernünftiger, wenn ich sage Anzeigen ist erlaubt. Das heißt, er kann jetzt diese Elemente nicht verändern, aber er kann sie natürlich anzeigen. Und jetzt kann ich dann meinen Kunden einladen, nachdem ich die E-Mail-Adresse vergeben habe. Also das ist zum Beispiel auch eine sehr, sehr spannende Möglichkeit. Eine weitere super Möglichkeit ist, wenn man mit Slack arbeitet, die Möglichkeit, dass man diese Bibliothek auf Slack für die Zusammenarbeit freigibt und so kann man innerhalb vom Team wirklich sehr, sehr angenehm zusammenarbeiten und hat einfach wirklich alle Elemente, die man eben braucht. Also das ist jetzt die Bibliothek direkt im Browser und da kann ich jetzt die verschiedenen Elemente mit meinem Kunden teilen. Gut, so schnell und einfach gehts, dass man eben auf verschiedenste Bibliotheken zugreifen kann und sich in diesen Bibliotheken eben seine Elemente ablegen kann und diese Elemente danach auch jeder Zeit wieder verwenden kann.