SEO in TYPO3 CMS Grundkurs

Reibungsloser Website-Relaunch

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Den Website-Relaunch hält der Trainer für das gefährlichste SEO-Thema. Aber natürlich spart er auch nicht mit Lösungsmöglichkeiten für einen möglichst reibungslosen Neustart. 
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Transkript

Der Website-Relaunch ist für mich das gefährlichste SEO-Thema. Wenn Sie einen Website-Relaunch also nicht umgehen können, berücksichtigen Sie bitte die folgenden Aspekte. Zunächst sollten Sie Ihre Testumgebung von Google ausschließen. Für die Umsetzung dieses Punktes kann ich Ihnen erfahrungsgemäß die Erweiterung MetaSEO leider nicht empfehlen. Stattdessen sollten Sie die robots.txt manuell erstellen. Dafür öffnen Sie bitte einen Texteditor Ihrer Wahl und fügen Sie diese beiden Zeilen ein. Diese bedeuten nämlich: User-agent, also jede Suchmaschine, darf nicht auf das root-Verzeichnis zugreifen. Damit haben wir unter anderem Google verboten auf die Testversion zuzugreifen. Speichern Sie schließlich diese Datei mit robots.txt ab, dieses habe ich in diesem Fall unter \Downloads erledigt und diese können Sie nun über ein FTP-Programm Ihrer Wahl wie zum Beispiel Filezilla auf Ihrem root-Verzeichnis einfügen. Damit können wir nun die Datei robots.txt auch über unserer Website aufrufen. Wichtig ist dabei, dass genau dieser Pfad eingehalten wird. Der zweite Aspekt, den Sie beim Website-Relaunch beachten sollten, ist die Weiterleitung. Falls Sie Ihre URL-Struktur neu organisieren möchten oder Unterseiten nicht mehr übernehmen, dann sollten Sie die alten auf die neuen URLs weiterleiten. Nutzen Sie dafür erneut die Extension URL Redirect, setzen Sie dort einfach wieder einen neuen Eintrag. Sollten Sie sehr viele URLs umleiten, dann empfehle ich Ihnen über Ihren Programmierer die .htaccess-Datei zu konfigurieren. Als Nächstes sollten Sie die bestehenden Backlinks prüfen. Dies können Sie mit der Search Console machen. Navigieren Sie dazu bitte in der Search Console auf Suchanfragen > Links zu Ihrer Seite und dort unter Ihr am meist verlinkter Content und Mehr können Sie nun die Unterseiten sehen, die eben von externen Webseiten verlinkt wurden. Sollten Sie dabei jetzt eben Unterseiten auffinden, die nicht mehr existieren, zukünftig zumindest, dann können Sie diese Seiten auf die neuen URLs weiterleiten. Alternativ können Sie aber auf kostenpflichtige SEO-Tools nutzen, wie zum Beispiel SISTRIX. Dort haben Sie auch eine größere Datenbank, so dass die Backlink-Struktur ganzheitlich dargestellt wird. Bei der Search Console kann es schon mal passieren, dass eben bestimmte Backlinks nicht aufgeführt werden. Bei SISTRIX haben Sie tendenziell eine vollständige Datenbank von Ihren Backlinks. Wenn Sie sich dort zum Beispiel auch zu einer kostenlosen Demo angemeldet haben, können Sie hier auf der rechten Seite Ihre Domain eingeben. Anschließend navigieren Sie bitte unter Links > Verlinkte Seiten und dort sehen Sie dann auch Ihre verlinkten Seiten. Wie bereits angesprochen sollten Sie nicht mehr existente Unterseiten weiterleiten auf die neuen URLs. Des Weiteren sollten Sie W3C-Fehler vermeiden. W3C meint, ein Standard für die HTML- und CSS-Programmierung und wenn man von diesem Standard abweicht, entstehen Fehler. Und auf diese Validatoren, um eben die W3C-Fehler zu analysieren, greift Google ebenfalls zu. Da Google eben nicht die grafische Ansicht Ihrer Website hat, muss Google eben auf solche Validatoren zugreifen. Und wenn dort tendenziell viele Fehler entstehen, muss Google vermuten, dass die Seite nicht korrekt dargestellt wird. Um den Test für Ihre Website durchzuführen, rufen Sie bitte validator.w3.org auf und geben Sie dort Ihre URL ein. Klicken Sie anschließend auf Check und schon erhalten Sie die Analyse für Ihre Website. Wie gesagt, einige Fehler sind vollkommen in Ordnung, denn insbesondere für den Internet Explorer 8 und 9 muss man von diesem Standard abweichen, so dass die Website auch dafür noch korrekt dargestellt wird. Sie sollten bestmöglich so wenig Fehler wie nur möglich produzieren. Dies ist der HTML-Checker und nun gibt es eben noch den W3C-CSS-Validator. Rufen Sie diese URL bitte auf und machen Sie den gleichen Test wie bei HTML, geben Sie dort Ihre URL ein und klicken Sie auf Prüfen. Falls Sie eine neue URL-Struktur aufführen, sollten Sie auch Ihre XML-Sitemaps aktualisieren, denn darin werden eben alle Seiten von Ihnen aufgeführt und an Google übermittelt. Darüber hinaus sollten Sie Ihre XML-Sitemaps anschließend auch in der Google Search Console erneut hinzufügen. In der Google Search Console, und das ist der letzte Punkt für Ihren Website-Relaunch, sollten Sie täglich Ihre 404-Fehler analysieren. Und dies schauen wir uns jetzt noch einmal an. Navigieren Sie dazu bitte in der Search Console auf Crawling > Crawling-Fehler. Und dort sehen Sie unter dem Punkt Nicht gefunden die Seiten, die eben nicht mehr existent sind. Und dort sollten Sie eben die Fehlerbehebung durchführen. Das bedeutet, zum einen können Sie die nicht mehr existenten URLs weiterleiten zu existenten Seiten, den neuen Seiten. Oder Sie entfernen die internen Links. Klicken Sie da bitte auf den jeweiligen Eintrag und anschließend auf Verlinkt über. Anschließend können Sie diese Seiten hier aufrufen und die internen Links auf dieser Seite zur der angegeben Seite entfernen. Wenn Sie diese sechs Aspekte für Ihren Website-Relaunch berücksichtigen, sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

SEO in TYPO3 CMS Grundkurs

Lernen Sie die wichtigsten Schritte der Suchmaschinenoptimierung in TYPO3 CMS kennen und optimieren Sie Ihre Website, um in Google besser positioniert zu werden.

1 Std. 20 min (30 Videos)
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TYPO3 TYPO3 8
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Erscheinungsdatum:12.07.2018

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